Zeugnisse und Geistige Impulse

Send uns, Herr, dein Licht,

Fortsetzung siehe Anhang

 

89.

07.04.2017

„Einstellung“

Wir sind wertvoll weil wir Geschöpfe des Vaters sind. Wir sind wertvoll weil Jesus unser Bruder geworden ist. Wir sind wertvoll weil der göttliche Geist in uns ist. Wir sind wertvoll weil wir zur Liebe fähig sind. Wir sind wertvoll weil Gott uns für den Himmel ausersehen hat. Wir sind wertvoll weil wir Söhne und Töchter des ewigen Vaters sind. Wir sind wertvoll weil wir Teil der Menschheitsfamilie sind aus der die Heilige makellose Gottesmutter Maria hervorgeht. Wir sind wertvoll weil der Herr uns mit Wert erfüllt. Wir sind wertvoll weil der Herr sich uns schenkt. Wir sind wertvoll weil der Vater es so will.

Lk 17,10 So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was

euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Danke; Johannes 

 

88.

20.03.2017

 „Motivation“

Mt 7,15-20 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie

(harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen? Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.

Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 88

 

87.

20.03.2017

„Unser Vater“

Wie alt wir auch sein mögen, wir sind Deine Kinder, Kinder Gottes, Kinder des ewigen Vaters; Gott sei Dank. In Hoch — Zeiten erfreue ich mich an deiner väterlichen Güte, Lob und Dank erfüllt mein Herz, deutlich erkenne ich Dein göttliches Wirken in mir und in den Geschwistern. Dein Heiliger Geist ist zum greifen nahe, mein Wille ist freudig konform Deinem Willen, ich weiß mich voll und ganz in Dir geborgen. Nichts wird mir zuviel, alles ist leicht, Deine Herrlichkeit durchdringt alles und alle.

Fortsetzung siehe Anhang zu 87

 

86.

14.03.2017

"Labyrinth

Manche Menschen behaupten, dass der Glaube an Gott etwas privates sei, für das alltägliche Leben aber keine Relevanz hätte. Dem widerspreche ich. Die Lösung komplizierter Probleme liegt in der Einfachheit des Glaubens. In einem unbekannten großen Wald kann man sich verlaufen, ohne Wegweisende Unterstützung kann man wie in einem Labyrinth schnell die Orientierung verlieren. Bei mangelnder Erfahrung läuft man sich erstmal Blasen an den Füßen bevor man sich besinnt und zur Ruhe kommt. Jetzt schauen wir nach oben, orientieren uns am Stand der Sonne und finden den Weg aus dem Labyrinth heraus.

Fortsetzung siehe Anhang zu 86

 

85.

12.03.2017

„Klarheit“

Bemühen wir uns in alltäglichen Dingen Wahrheit und Lüge zu unterscheiden, dann gehen Gleichmacher auf die Barrikaden und schimpfen; wir würden polarisieren, spalten, entzweien. Die Welt sei nicht einfach in Gut oder Böse, noch in schwarz oder weiß darstellbar. Es gäbe noch viele Stufen dazwischen. Sei es wie es ist. Im undurchsichtigen Durcheinander unzähliger Wege ist es hilfreich auf das Ziel des Weges zu schauen. Unsere Orientierung braucht im Alltagsgrau eine Richtungsvorgabe.

Fortsetzung siehe Anhang zu 85

 

84.

10.03.2017

Von guten Mächten wunderbar geborgen“

Inmitten von Not und Leid, im Chaos der gegenwärtigen Zeit sind wir von guten Mächten wunderbar geborgen. Mag der Feind uns auch bedrängen, selbst durch nahestehende Menschen; wir wissen wer uns hält, wir wissen an wen wir glauben. Atheisten klagen über Sinnlosigkeit, Christen wissen sich wunderbar geborgen. Christen bleiben nicht von Kampf und Kreuz verschont, doch nie sind wir allein. Immer und überall sind wir von guten Mächten wunderbar geborgen, auch wenn uns das nicht immer bewusst ist. Der Christ wird bedrängt, vielleicht sogar intensiver als andere Menschen, und es geht nicht immer alles glatt. Wir bestehen nicht alle Prüfungen. Wir wissen nicht immer sofort, wann, wo und wie der Herr unseren Stolz vernichtet. So oder so, wir sind Kinder Gottes, dankbare Kinder Gottes. Der Weg zum Berg führt durchs Tal. Die Herrlichkeit kommt nach dem Kreuz. Der Herr geht mit uns. Der Christ glaubt, ist voll Hoffnung und Zuversicht. Dank sei Gott.

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag.

Danke, Johannes

 

83.

07.03.2017

„Der gute Hirt“

Allen Fragen zum Trotz; Jesus Christus ist der guter Hirt, Er kennt die Seinen und die Seinen kennen Ihn und folgen Ihm. Den verirrten geht Er hinterher bis Er sie findet und trägt sie freudig zurück zu Seiner Herde. Jesus ruft und begnadet Menschen zur Mithilfe in das Hirtenamt, Er überträgt ihnen die Aufgabe Seine Herde zu führen und von allen Gefahren fern zu halten. Sie haben dafür zu sorgen, dass die Herde gesund bleibt, dass sie reines Wasser — Wahrheit — und lebendige Speise

Fortsetzung siehe Anhang zu 83

 

82.

02.03.2017

„Liebe — Sühne“

Der Antrieb für Sühne ist Liebe. Verachtung der göttlichen Gebote ist eine Beleidigung unseres Vaters im Himmel, der die Gebote aus Liebe gab um uns ein gutes Leben in Frieden und Freiheit zu ermöglichen. Verlangt Gott Sühne für Beleidigung? Oder ist es eher so, dass wir zur Sühne greifen um den Vorsatz zu bestätigen wieder nach den Geboten leben zu wollen? Braucht Gott unsere Sühne oder brauchen wir das sühnen? Braucht Gott unsere Opfer oder brauchen wir das opfern? Braucht Gott unseren Lobpreis oder brauchen wir das loben und preisen?

Wenn Kinder ihre Eltern beleidigen, im Zorn, im Ungehorsam oder sonstwie, dann spüren sie , dass sie sich innerlich auf Distanz zu den Eltern begeben, sie glauben, die Eltern würden in ihrer Liebe zu ihnen nachlassen und so bemühen sie sich diese Beleidigung wieder gutzumachen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 82

 

81.

28.02.2017

„Wie weit?“

In Anerkennung meiner Sündhaftigkeit betrachte ich meinen Weg und frage mich: "Bin ich auf dem richtigen Weg oder bin ich auf dem Weg zum Abgrund und wie weit bin ich auf meinem Weg?" Zum Finale wird Umkehr ggf.

Existentiell. Ich weiß um die Gefahr der Täuschung, gerade wenn ich mir allzu sicher bin auf dem richtigen Weg zu sein fahr ich in die völlig falsche Richtung. Spätestens jetzt schalte ich das Navi ein und achte auf die Wegbeschreibung.

Ich glaube so ähnlich ergeht es uns auf unserem irdischen Pilgerweg. Wir tun und machen bis wir erkennen, dass wir ohne Jesus nichts erreichen.

Und dann endlich akzeptieren wir unsere Hilfsbedürftigkeit und achten auf Seine göttlichen Lehren. So unwahrscheinlich es sein mag, ich schaffe es trotz Navi mich zu verfahren. In diesem Wissen lasse ich Jesus ans Steuer, ich übergebe Ihm meinen freien Willen, ich übertrage Ihm die Verantwortung mich und alle mir verbundenen Seelen sicher zum Ziel zu führen. Dabei versuche ich Ihm so gut als möglich behilflich zu sein.

Dank sei dir, Vater, für das ewge Leben

und für den Glauben, den du uns gegeben, dass wir in Jesus Christus dich erkennen und Vater nennen.

Danke, Johannes

 

80.

27.02.2017

„Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht ich fürchte kein Unheil denn Du bist bei mir.“

Du bist wirklich bei mir, überall und ununterbrochen. Bin ich niedergeschlagen bist Du da und gibst mir Trost. Bin ich in jubelierender Hochstimmung bist Du da und freust Dich mit mir. Bin ich verletzt und geh Dir aus dem Weg kommst du schweigend auf mich zu. Bin ich überwältigt von Deiner Liebe bist Du verständnisvoll an meiner Seite. Was ich auch tue, wie ich mich auch verhalte, Du bist unerschütterlich an meiner Seite, Deine Liebe überwältigt mich. Dein Vertrauen in mich übersteigt meinen Verstand um Längen. Ich weiß nicht wie Du mich so lieben kannst, wo Du mich durch und durch kennst. Ein starkes Verlangen in mir will Dir herzlich danken, will Dich lieben wie es Deiner würdig ist, will Dir die Seelen bringen die Dir so sehr am Herzen liegen. Ja, ich verstehe, dass Du von mir keine imposanten weltlichen Werke erwartest, die Allmacht liegt in Deinen Händen. Ich will Dir vertrauen und Dich mit jeder Faser meines Herzens lieben. Danke für Deine Liebe.

Heilige Maria, Mutter Gottes bitte für uns Sünder, ja bitte, aber überbringe auch unseren herzlichen Dank.

Johannes

 

79.

24.02.2017

„Schlicht und Einfach“

Die Wahrheit ist schlicht und einfach. Je einfacher wir uns ausdrücken umso deutlicher leuchtet die Wahrheit. In Demut und Einfachheit erkennen wir die Wahrheit. Hochmut kompliziert die Wahrheit zu einem undurchdringlichen Gestrüpp. Je einfacher die Wahrheit formuliert wird umso leichter ist sie zu erkennen. In einfachen, schlichten Worten offenbart sich die Wahrheit. In schwierigen, komplizierten Worten verbirgt sich die Wahrheit. Die Fähigkeit Wahrheit zu erkennen ist unabhängig von Bildungsstand und abhängig von demütiger Gesinnung. Stolz macht Menschen unfähig die Wahrheit zu erkennen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 79

 

78.

21.02.2017

„Geist und Leben“

Ich glaube: Uns Menschen ist göttliches Leben anvertraut, wir sind so eng mit dem ewigen Leben, dem heiligen Geist verbunden, dass wir es nicht bemerken. So kamen wir auf die Idee, Körper und Blut wären das eigentliche Leben. Arglistig hat uns der Feind getäuscht um uns dann mit dem körperlichen Tod in Angst und Schrecken zu versetzen, so als würden wir durch den körperlichen Tod das wahre ewige Leben verlieren. Das ist aber nicht der Fall. Körper und Blut sind für eine zeitlang Träger der Seele, welche Träger des Lebens ist. Das Leben, der heilige Geist ist in unserer Seele; beim Tod des Körpers wird die Seele befreit, der körperliche Tod ist die Freilassung der Seele, das Tor zum ewigen Leben, nicht der Tod der Seele. Sobald die Seele den Körper verläßt kehrt dieser zurück in den irdischen Kreislauf und löst sich auf. Die Materie bleibt und dient in veränderter Form weiter dem Leben.

Fortsetzung siehe Anhang zu 78

 

77.

18.02.2017

„Gott und Volk“

Im Herzen des gottgläubigen Volkes ist das Leben; Gott ist das Leben.

Freudig betet das Volk zu Gott in Lobpreis und Jubel, in Vertrauen und Bitte, in Wort und Tat, an Sonntagen wie an Werktagen. Gott ist präsent. Das Leben gedeiht, Schwangerschaften sind Zeiten hoffnungsvoller Erwartung, Greise teilen ihren Schatz der Erfahrung, Kinder sind Engel der Familien, Eltern genießen ihre koordinierende Rolle in diesem Familienverberbund. Jeder gibt alles, jeder freut sich am Wohl des anderen. Gottes Segen ruht erkennbar auf jedem Haus, sichtbar in Dankbarkeit und Liebe untereinander und zu Gott dem wirklichen Vater. Sonn und Feiertage, sind, Sonn und Feiertage. Die Kirchen füllen sich mit dankbaren Familien, Eltern führen ihre Kinder zu den Sakramenten, Großeltern preisen Gott für Seine Huld, Jugendliche erleben die Freiheit des Glaubens, Prieser strahlen Würde aus und finden im Heiligen Geist die richtigen Worte. Gott lebt bei Seinem Volk sichtbar in Harmonie und Eintracht.

Fortsetzung siehe Anhang zu 77

 

76.

15.02.2017

 

„So Gott will“

Um die Menschheit vor dem sicheren Untergang zu bewahren ersann Gott ein Opfer, welches der Gerechtigkeit für alle Zeiten genügen wird. Gott selber hat in Seinem Sohn dieses Opfer für uns auf Sich genommen. Was durch göttlichen Rat festgesetzt ist wird geschehen. Petrus bekam eine scharfe Schelte als er meinte Jesus vor diesem Opfer bewahren zu müssen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 76

 

75.

11.02.2017

„Göttliche Macht“

Nachdem der Herr Seine Jünger für die zukünftigen Aufgaben ausgestattet hatte machten sie sich auf den Weg. Voller Begeisterung machten sie die Erfahrung wie machtvoll ihr Wirken in Namen des Herrn war. Im Namen des Herrn heilten sie Krankheiten und Gebrechen. Im Namen des Herrn bewegten sie Menschen zur Umkehr. Im Namen des Herrn trieben sie Geister und Dämonen aus. Ihre enthusiatstischen Erfahrungsberichte beantwortete der Herr mit nüchternen Worten. Lk 10,18-20 Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können. Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.

Fortsetzung siehe Anhang zu 75

 

74.

10.02.2017

„Wer suchet der findet“

Mt 13,44 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.

Mit der Wahrheit ist es wie mit einem Schatz, der in uns verborgen ist.

Fortsetzung siehe Anhang zu 74

 

73.

09.02.2017

Ein apokalyptisches Gedicht

von K. Sch. (ein Mitglied der Restarmee!!!)

„Wie genau das stimmt, das weiß ich nicht,

aber es passt in unsere Zeit wo`s hint und vorne scho so weit feid.“

Fortsetzung siehe Anhang zu 73

 

72.

07.02.2017

Lieber Johannes,

meinen herzlichsten Dank für deine geistlichen Impulse. Sie sprechen mir aus dem Herzen und sind mir Balsam für die Seele.

Gottes reichen Segen, M.

 

71.

06.02.2017

„Heilig, Heilig, Heilig-“

- Gott, Herr aller Mächte und Gewalten. Erfüllt sind Himmel und Erde von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe.

Von Deiner Herrlichkeit sind auch wir erfüllt, auch wenn wir uns dessen selten bewusst sind. Du bist in uns, Dein Heiliger Geist ist unser Leben. Und dennoch hälts Du Dich zurück, drängst Dich nicht auf, schiebst Dich nicht in den Vordergrund sondern wartest mit grenzenloser Liebe auf unsere Entscheidung. Sobald wir Dich ersehnen haben wir den Götzen den Rücken zugewand, Ängste und Sorgen verschwinden, Jubel steigt

empor: Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Herr ohne Dich sind wir Nichts, Du bist das Leben, Du bist in uns, wir sind in Dir. Hosanna in der Höhe.

Danke, Johannes

 

70.

02.02.2017

 „Ehrlich“

Was treibt Menschen zu dem Versuch die Wahrheit zu manipulieren? Im Grunde weiß jeder, dass die Wahrheit ewig wie göttlich ist. Warum täuscht sich der Mensch selbst? Wir haben einen freien Willen, entweder leben wir nach den Geboten oder wir leben nicht nach den Geboten. Wer bewusst nach den Geboten lebt — Gehorsam — hat die Ruhe des Gewissens.

Wer bewusst nicht nach den Geboten lebt, — Ungehorsam- hat die Unruhe des Gewissens und die Möglichkeit der Umkehr. Wer die Unruhe des Gewissens durch Manipulation der Wahrheit zu beenden sucht, — Stolz — der täuscht sich selbst und beraubt sich der heilbringenden Umkehr.

Der forsche Schritt zum Abgrund wird nicht beruhigender indem wir die Augen schließen. Auch die Masse ist kein Schutz, selbst wenn viele auf den Abgrund zugehen ändern sie nichts daran indem sie jenen folgen, die ihre Augen fest verschlossen halten. Die lebensnotwendige Kurskorrektur finden wir in Demut und Umkehr; jeder weiß es.

Immer offener zeigt sich der Kampf zwischen Gut und Böse. Das Schlachtfeld im Endkampf ist das Leben und die Familie.

Im Vertrauen auf Jesus, unter dem Schutzmantel der Gottesmutter Maria beten wir voller Hoffnung für die Einheit der Familie, im Kleinen wie im Großen.

Danke, Johannes

 

69.

30.01.2017

„Ich weiß nicht wie“

Wirken zu viele negative Informationen auf uns ein dann versuchen wir nicht der Realität zu entfliehen, wir stecken nicht den Kopf in den Sand, wir lassen uns nicht wie die Maus vor der Schlange in Lethargie versetzen, ganz im Gegenteil. Jesus gibt uns Mut und Zuversicht. Schon der kleinste Glaubensakt wird kräftig belohnt. Unsere Gebete, Empfang der Sakramente, Hingabe, Anbetung vor dem Allerheiligsten, herzlicher Lobpreis, intensives Bitten, Fasten, demütiges Vertrauen, Übergabe unseres freien Willens, geduldiges Kreuztragen uvm. die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Der Herr läßt uns nicht zugrunde gehen, Er prüft und diszipliniert uns, manchmal bis an unsere Grenzen aber nicht darüber hinaus, selbst wenn wir das zeitweise anders empfinden. Ich weiß nicht wie, aber irgendwie schafft Er es Seine Herde schadlos an den Klippen vorbei zu führen.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie erhalten wir bei der Anbetung Frieden und Klarheit.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie gelingt es Ihm unser Vertrauen lebendig zu halten.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie leben wir in einer schweren Zeit wo wir schon für den allerkleinsten Glaubensakt die allergrößten Gnaden erhalten.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie hat Er uns schon erlöst bevor wir empfangen wurden.

Ich weiß nicht wie, aber irgendwie gebe ich mich ganz Dir.

Danke, Johannes

 

68.

27.01.2017

 „Alles hat seine Zeit“

Wir sind gastfreundlich zu Menschen die als bedrohte Flüchtlinge zu uns kommen. Gäste müssen weder unseren Glauben noch unsere Kultur annehmen, doch als Gäste haben sie auf unseren Glauben und auf unsere Kultur Rücksicht zu nehmen. Als Gäste genießen sie die Freiheit auch ihren Glauben zu leben soweit er unsere Freiheit nicht einschränkt. Es darf nicht sein, dass Symbole unseres Glaubens aus der Öffentlichkeit entfernt werden weil unsere Gäste sich angeblich gestört fühlen. Ein guter Gast ist niemals Last. Wer unseren Glauben oder unsere Kultur bekämpft ist nicht Freund sondern Feind und kann sich somit nicht auf unsere Gastfreundschaft berufen. Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

Fortsetzung siehe Anhang zu 68

 

67.

26.01.2017

„Befreiung“

Wir sind im Kampf gegen Geister und Dämonen die uns mit Täuschungen und Ängsten in die Falle locken. Sie haben Erfolg wo Menschen sich gegenseitig bekämpfen. Wenn wir Menschen statt Irrtümer bekämpfen dann sind wir schon in die arglistige Falle unseres gemeinsamen Feindes geraten. Die Angriffe unseres wirklichen Feindes kommen von innen. Aus unseren Herzen kommen die feindlichen Versuchungen. Wir können diese Angriffe ebenso wenig verhindern wie wir verhindern können, dass Vögel über unsere Köpfe fliegen. Doch wie wir verhindern können, dass Vögel sich auf unserem Kopf ein Nest bauen, so können wir verhindern, dass der Feind in uns Zwietracht und Irrtum sät. Gott der Vater schenkt uns einen Glauben, welcher mit allen Lebenssituationen umzugehen weiß. Weil wir dem Vogel nicht gestatten auf unserm Kopf ein Nest zu bauen, reißen wir die Arme hoch und verscheuchen ihn. Weil wir dem inneren Feind nicht gestatten uns zu ködern, binden wir ihm die Hände indem wir unsere Hände zum Gebet falten. Danke Herr.

Wo wir sehen welche Auswirkungen unsere gläubigen Gebete zu Gott dem Allerhöchsten, auf die Scharen von Dämonen und bösen Geister haben, zweifeln wir keinen Augenblick an Jesu Gleichnis vom Senfkorn. Mt

17,20 Er antwortete: Weil euer Glaube so klein ist. Amen, das sage ich euch: Wenn euer Glaube auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu diesem Berg sagen: Rück von hier nach dort!, und er wird wegrücken. Nichts wird euch unmöglich sein.

Dank sei Gott.

Johannes

 

66.

10.01.2017

 „Verantwortung vor Gott und den Menschen“

Ich bin mitverantwortlich für den allgemeinen Glaubensabfall, für den moralischen Verfall, für das Scheitern von Ehen, Familien und Priestern.

Wie groß oder wie klein diese Mitverantwortung ist weiß ich nicht aber ich denke durch Reden, Handeln und durch Unterlassungen bin ich mitverantwortlich an dem aktuellen Zustand unserer Kirche und der Gesellschaft. Das kann ich nicht bestreiten.

Fortsetzung siehe Anhang zu 66

 

65.

08.01.2017

Zehn Heilige über den Tod: „Er erwartet euch überall“

https://www.gloria.tv/article/NBoBrQ2GmH6U2yC67LEqZH1y8

 

64.

08.01.2017

Damals und Heute“

Werden Kirchensteuern zweckentfremdet haben das diejenigen zu verantworten, die an diesem Missbrauch beteiligt sind. Wer Rechtgläubig seine Kirchensteuer bezahlt ist nach meiner Sicht nicht dafür verantwortlich, wenn diese seine Gabe anschließend durch andere zweckentfremdet wird. Das Gleiche gilt für Spenden. Würden wir zuverlässig wissen, dass unsere Gaben, welche wir in christlicher Gesinnung geben, systematisch zweckentfremdet werden, dann halte ich es für richtig diese Gaben einzustellen. Aber wissen wir das, können wir das wissen? Oder sind das vielmehr Versuche der Gegenseite unsere Gemeinschaft zu zerstören. Auch die Mitfinanzierung von Abtreibungen durch Krankenkassen fordert uns zur Entscheidung. Darf ich in einer Krankenkasse bleiben wenn Teile meiner Beiträge für Handlungen missbraucht werden die ich grundsätzlich ablehne? Mache ich mich schuldig wenn ich nicht aus diesem System austrete? Müssen wir nicht auch dem Staat, also der Allgemeinheit, Steuern zahlen, selbst wenn wir wissen, dass ein Teil dieser Gelder missbräuchlich verwendet wird?

Fortsetzung siehe Anhang zu 64

 

63.

04.01.2017

„Lobe den Herrn meine Seele“

Dank sei Gott für Seine heilige katholische Kirche. Diese Kirche ist heilig durch ihr Haupt Jesus Christus. Als Jesus mit Seinen Aposteln über die Dörfer und Städte zog empfingen und verteilten sie kleinere und größere Geldvermögen. Auch heute nach zweitausend Jahren verteilt die Kirche Geld an Arme und Bedürftige.

Lenken wir unseren Blick auf das gute Almosen, welches dem Empfänger zugute kommt und auch den Geber mit Freude erfüllt. Verfallen wir nicht der Hartherzigkeit indem wir nur auf missbräuchliche Umstände blicken.

Die Apostel haben ihren Herrn und Meister nicht verlassen, nur weil einer der ihrigen sich an den Spendengeldern verging. Wir wollen unser Heil, die Hl. katholische Kirche auch nicht verlassen egal mit welchen Raffinessen der Feind uns zu blenden versucht.

Fortsetzung siehe Anhang zu 63

 

62.

31.12.2016

Wer war Pater Pio?

https://www.gloria.tv/article/1Cnu3wNPKULYAZCGoJ2vRt8od

 

61.

28.12.2016

„Wovon das Herz voll ist geht der Mund über“

Weil unsere Wünsche, unsere Gedanken, Worte und Werke fortbestehen und Folgen haben, wollen wir uns gründlich überlegen womit wir uns befassen. Wir können gutes denken oder wir können böses denken. Was suchen wir - Spaß oder Frieden? Was würden wir tun, wenn wir im Voraus genau wüssten, welche Wege zum Heil und welche Wege zum Unheil führen?

Würden wir nur die Wege, die zum Heil führen wählen oder würden wir auch die anderen Wege erkunden? Ich bekenne, dass ich froh und dankbar bin den richtigen Weg - Jesus Christus - zu kennen, aber dennoch in Versuchung stehe auch in die anderen Wege hinein zu schauen. 

Glauben wir Jesus? Ja wir glauben!

Vertrauen wir Jesus? Ja wir vertrauen!

Ganz? Man kann nicht immer auf alles eine Antwort haben!

Wir glauben und vertrauen Jesus weil wir Ihn lieben, darum bitten wir Ihn, dass Er unseren Glauben vermehre, unsere Hoffnung stärke, unsere Liebe entzünde, sodass wir Ihn so lieben wie es Seiner würdig ist.

Danke, Johannes

 

60.

28.12.2016

"Freiheit des Geistes“

Suchen wir im Wort Gottes nach Lösungen für die Probleme dieser Zeit dann werden wir schnell als Träumer oder als realitätsferne Menschen bezeichnet. Setzen wir menschlicher Willkür entschlossen die göttlichen Gebote entgegen dann heilen wir selbst, dann heilen die Familien, die Gemeinden, die Staaten, dann heilt die Welt. Kein Mensch ist ohnmächtig, jeder hat die Freiheit des Geistes welche ihm klare Entscheidungen ermöglicht. Wir können niemanden von der Wahrheit überzeugen wenn wir selber nicht von der Wahrheit überzeugt sind.

Fortsetzung siehe Anhang zu 60

 

59.

24.12.2016

„Gott gebe“

Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können. Den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Unter vergleichbaren Lebensbedingungen haben Menschen oft völlig unterschiedliche Sichtweisen. Einer neigt zu pessimistischer Sicht, ein anderer neigt zu optimistischer Sicht und doch leben beide in der gleichen Realität. Wir sind genetisch und sozial geprägt. Jeder Mensch hat Charaktereigenschaften mit auf den Weg bekommen. Jeder Mensch wird auch durch sein Umfeld geprägt. Manche Charaktereigenschaften, manche Prägungen mögen wir dankbar akzeptieren, andere würden wir vielleicht gerne los werden.

Fortsetzung siehe Anhang zu 59

 

58.

16.12.2016

 „Einer trage des anderen Last“

Ergebene kranke Menschen lassen sich bereitwillig helfen.

Mk 2,5 Als Jesus ihren Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!

Was geschieht mit Menschen die sich hartnäckig vor Gott verschließen?

Fortsetzung siehe Anhang zu 58

 

57.

14.12.2016

„Nur eines ist notwendig“

Die Fülle der täglichen Aufgaben darf unseren Blick für das Wesentliche nicht trüben, sonst sehen wir vor lauter Bäume den Wald nicht mehr. Nur eines ist notwendig; die Verbindung mit Jesus, alles andere kommt danach.

Stehen wir müde und abgekämpft vor einem Berg bleibt uns nichts anderes übrig als zu akzeptieren, dass wir so nicht weiter kommen. So kommen wir zur Ruhe, lassen uns zu Jesu Füßen nieder und hören auf Seine Stimme.

- Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage. — Nur eines ist notwendig. So setzen wir unseren Weg fröhlich und mit neuer Energie fort.

Allen menschlichen Leistungsgedanken zum Trotz; nur eines ist notwendig.

Die Verbindung mit Jesus. Fleiß und Disziplin sind gute Eigenschaften um unseren Standespflichten nachzukommen, jedoch nur in Verbindung mit Jesus, andernfalls werden wir zu Workaholics. Ohne göttliche Verbindung laufen wir uns tot. Nur eines ist notwendig; die Verbindung mit Jesus.

Durch die Verbindung mit Jesus werden wir nicht von unseren Aufgaben befreit, wohl messen wir den Aufgaben den Stellenwert bei der ihnen zukommt. Geben wir dem Kaiser was dem Kaiser gehört und Gott was Gott gehört.

Danke, Johannes

 

56.

07.12.2016

„Genial Einfach „

Jesus spricht klar und deutlich.

Joh Kap 14

"Wer Mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.

Glaubt Mir doch, dass Ich im Vater bin und dass der Vater in Mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke.

An jenem Tag werdet ihr erkennen: Ich bin in Meinem Vater, ihr seid in Mir und Ich bin in euch."

Einfach Genial

Danke, Johannes

 

55.

06.12.2016

„Keine Angst vor Reformen“

Welt

Technische Erneuerungsprozesse sollen eine Verbesserung des Bestehenden bewirken. Haben wir früher unsere Wäsche per Hand gewaschen waschen wir heute mit der Maschine. Die technischen Entwicklungen sollen das Leben erleichtern. Eigenartigerweise haben wir heute weniger Zeit als früher.

Fortsetzung siehe Anhang zu 55

 

54.

04.12.2016

„Barmherzigkeit“

Als Empfänger göttlicher Barmherzigkeit sind auch wir zur Barmherzigkeit berufen. Unser Bedürfnis nach göttlicher und menschlicher Barmherzigkeit hat erkennbar eine andere Dimension als unsere Bereitschaft zur Barmherzigkeit. Lk 6,31 Was ihr von anderen erwartet, das tut ebenso auch ihnen.- Jeder Mensch ist zur Barmherzigkeit gegenüber seinen Mitmenschen, seinen Brüdern und Schwestern aufgerufen. Sind wir nicht auch zur Barmherzigkeit gegenüber Gott aufgerufen? Wir glauben, dass der himmlische Vater in Seiner göttlichen Weisheit uns Menschen geschaffen und einen Platz im Himmel zugedacht hat, den ein revoltierendes Engelheer verlassen hat. Obwohl wir Ihm die Treue gebrochen haben ist Er uns treu geblieben. In Seiner grenzenlosen Liebe zu uns Seinen Kindern brachte Er das unfassbare Opfer der Erlösung. Wir schulden Ihm, dem dreifaltigen Gott höchste Ehre und Dankbarkeit, welche wir erbringen indem wir Sein Erlösungswerk demütig annehmen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 54

 

53.

29.11.2016

„Chancen“

Die Erweckung des Lazarus stieß auf Glauben und auf Unglauben.

Vorbehaltlose Menschen erkannten ehrfürchtig das Wunder der Auferweckung. Jesu Feinde sprachen von Täuschung. Ob sie es nicht glauben konnten oder nicht glauben wollten jedenfalls wollten sie es nicht akzeptieren. Dennoch wurde Lazarus, nachdem er schon zu riechen begann, lebendig. Die Weisheit des Herrn ist unbeschreiblich wie Seine Barmherzigkeit. Er hätte Seinen Freund heilen können, doch sollte durch Lazarus Erweckung die göttliche Allmacht sichtbar werden. Dieser Akt der göttlichen Barmherzigkeit bestärkte die Gläubigen und bot den Hartherzigen eine gute Gelegenheit Jesus zu erkennen.

Heute erleben wir an vielen Orten Wunder der Heilung und Bekehrung.

Vorbehaltlose Menschen erkennen ehrfürchtig das göttliche Wirken, u. a.

im Wirken der Gottesmutter Maria. Jesu Feinde sprechen von Täuschung. Ob sie nicht glauben können oder wollen jedenfalls wollen sie es nicht akzeptieren. Dennoch werden Menschen bekehrt, sie werden vom Herrn zum Leben erweckt. Die Weisheit des Herrn ist unbeschreiblich, wie Seine Barmherzigkeit. Heilungen und Bekehrungen lassen die Allmacht Gottes sichtbar werden. Dieser Akt der göttlichen Barmherzigkeit bestärkt die Gläubigen und ist den Hartherzigen eine gute Gelegenheit den Herrn zu erkennen.

Jes 55,6 Sucht den Herrn, solange er sich finden lässt, / ruft ihn an, solange er nahe ist.

Danke, Johannes

 

52.

26.11.2016

Mein Ruf aus der Wüste,

den wir als Restarmee weitergeben könnten:

(Geschrieben am 08.11.2016)

Beten wir unbedingt für unseren Papst Benedikt XVI, der den Mut hatte, sich zu Wort zu melden und auszusprechen, was nötig war, entgegen dem Strom der uns diktierten Wirren, das Wort der Wahrheit zu ergreifen und einzutreten für die Verkündigung unseres Gottes. (Benedikt XVI. stellt sich hinter Kardinal Sarah, vom 02.11.2016)

Fortsetzung siehe Anhang zu 52

 

51.

24.11.2016

„Gratwanderung“

Nachlassendes Sündenbewusstsein führt in den Abgrund. Eine Humanisierung der Sünde lässt das Sündenbewusstsein absterben. Auch Ausreden wie, Schwäche, Gewohnheit, Kindheitserlebnisse u. dgl. sind gefährlich wenn sie die eigenen Sünden verharmlosen. Haben wir für die Sünden unserer Geschwister ebenso fantasievolle Ausreden und Entschuldigungen parat wie für unsere eigenen? Warum neige ich dazu meine Sünden zu bagatellisieren? Bin ich vielleicht zu Stolz meine Sünden vor Gott zu bekennen und Seine Vergebung zu erbitten? Es ist eine sehr gefährliche Gratwanderung wenn man vor Gott seine Sündhaftigkeit nicht erkennen und bekennen will? Hochmut und Stolz sind Wege zum Abgrund, nicht zum Himmel.

Fortsetzung siehe Anhang zu 51

 

50.

22.11.2016

„Bekennen“

Wie reagieren wir auf Angriffe gegen die Hl. Katholische Kirche? Die Katholische Kirche wird von Innen, aus den eigenen Reihen angegriffen.

Sind wir überrascht, dass sich vollzieht was vorhergesagt ist? Spreu trennt sich vom Weizen. Der Frühling steht schon vor der Tür, wenngleich der Winter noch nicht vorbei ist. Jesus ist das Haupt. Unter Seiner Regie sind wir für das Heil der ganzen Kirche sensibilisiert und zu verschiedenen Werken beauftragt. Die Kirche hat ein Haupt und viele Glieder. Jeder trägt Verantwortung für die ganze Kirche, dessen Immunsystem durch Gebet gestärkt wird. Bei Reue und Bekenntnis vergibt Jesus unsere Sünden und tilgt darüber hinaus noch unsere Schuld. Die Heilungskräfte der Hl. katholischen Kirche sind göttlich wie ihr Haupt Jesus Christus. Wer sich vor den Menschen zu Jesus Christus bekennt zu dem bekennt Er sich vor Seinem und unseren himmlischen Vater. Unser Leben ist Zeugnis für oder gegen Ihn. Es gibt keinen Status wo wir uns selbstgerecht zurücklehnen könnten weil wir unserer Berufung schon gerecht geworden wären.

Das kirchliche Jahr der Barmherzigkeit mag zu Ende sein, die göttliche Barmherzigkeit ist noch nicht am Ende.

Danke, Johannes

 

49.

20.11.2016

„Gegen den Strom“

Unser Lebensziel ist Oben, das erfordert ein Leben gegen den Strom.

Menschliche Kraft allein reicht nicht aus um ein Leben gegen den Strom zu bestehen und doch sind wir berufen uns vertrauensvoll auf den Weg zu begeben bzw. zu bleiben. Der Herr sagt, dass selbst Miniglaube Berge versetzt. In diesem Glauben sind wir unterwegs. Im Vertrauen auf Gott schwimmen wir den allerstärksten Strömungen entgegen, ohne dabei zu entkräften oder zu verzeifeln. Je näher wir bei Jesus sind umso weniger belastet uns der Gegenstrom. Im Kiel ihrer Eltern schwimmen die Entenküken vergnügt den Fluss hinauf.

Der Widersacher suggeriert uns, dass wir uns alleine durchkämpfen und von der Eucharistie trennen sollen.

Der Herr stellt uns das Vorbild der Hl. Mutter Teresa vor Augen welche mit einer Vervielfachung der Eucharistischen Anbetung ihre zunehmenden Aufgaben bewältigen konnte.

Danke; Johannes

 

48.

09.11.2016

"Ewiger Gott“

So wie wir die göttliche Vorsehung erkennen sind wir voll Freude, gelassen und im tiefen inneren Frieden. Der Herr ist erfahrbar, Er ist tatsächlich unser guter Hirt. Im Bewusstsein Seiner Präsenz fliehen unsere weltlichen Sorgen.

Kein Schatten trübt unser Gottvertrauen, nichts ist kompliziert alles ist klar, einfach und himmlisch. Eine Ahnung von paradiesicher Ewigkeit streift unsere Seele. Leid versiegt, Wunden heilen, Leben gedeiht. So aufgetankt sendet Er uns in die Welt.

Fortsetzung siehe Anhang zu 48

 

47.

18.10.2016

„ Geduldiger Glaube“

So oft werden Kinder aufgefordert Geduld zu haben. Geduld bis Weihnachten, Geduld bis zum Namenstag, Geduld bis zu den Ferien usw.

Immer wieder sollen Kinder Geduld üben. Je mehr sie diese Tugend üben umso mehr können sie geduldig auf etwas warten. Jemand oder etwas geduldig erwarten setzt Glaube voraus. Weder Kinder noch Erwachsene werden Geduld üben wenn sie nicht daran glauben, dass eintritt was sie geduldig erwarten. Die kindliche Ungeduld mag Erwachsene manchmal zum schmunzeln verleiten, so manches mal erfordert sie die gleiche Tugendübung von den Erwachsenen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 47

 

46.

11.10.2016

„Gehorsam“

Christen, insbesondere Katholiken wird vorgeworfen; dass sie dumm dastehen wenn sich heraus stellen sollte, dass es weder Himmel noch Hölle gibt. Diese Einstellung basiert auf dem Gedanken, dass Christen sich Freiheit und Lebensfreude versagen weil sie glaubend und vertrauend Gehorsam üben. Verlieren wir denn Freiheit und Lebensfreude wenn wir im Glauben an Gott opfern und Verzicht üben? Freiheit und Lebensfreude versagt man sich durch ungezügelten Egoismus. Freiwilliger Verzicht befreit. Fasten hat einen realen Wert, körperlich wie geistig. Darum verzichten wir auf den Stolz welcher uns suggeriert besser zu wissen was gut oder schlecht für uns ist als unser Schöpfer und Vater.

Fortsetzung siehe Anhang zu 46

 

45.

02.10.2016

„Tempel des Heiligen Geistes“

Wir glauben an Gott, an Seine Liebe, an Seine Allmacht. Im Glauben sehen wir Seine Liebe, Seine Allmacht jeden Tag und doch erlaube ich meinem Verstand all zu oft meinen Glauben bei Seite zu schieben. Was der Krebs für den Körper ist der Stolz für die Seele. Dabei haben wir doch die lebendige Quelle in uns wir sind Tempel des Heiligen Geistes. Es liegt bei uns aus dieser lebendigen Quelle zu schöpfen. Viele Male schon hat der Herr meine Seele gereinigt und doch wuchert alsbald wieder der Hochmut obwohl ich das garnicht möchte.

- Mk 7,15 Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. -

Also gibt es in mir nicht nur eine lebenspendene Quelle sondern auch eine todbringende. Es liegt in unserer freien Entscheidung aus welcher wir schöpfen. Je mehr wir aus der einen schöpfen, desto mehr versiegt die andere. Bevor Kinder Laufen lernen fallen sie viele Male auf die Nase.

Lk 18,16 Jesus aber rief die Kinder zu sich und sagte: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Lk 18,17 Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Danke, Johannes

 

44.

27.08.2016

Heisst christliche Demut, stets schlecht von sich selbst zu denken und zu reden, schweiged in der Ecke zu sitzen und darauf zu warten, dass man aufgeforder wird, etwas zu sagen oder zu tun? Was der neue Hit von Mark Foster „Die Welt ist klein, und wir sind gross“ mit echter christlicher Demut zu tun hat, steht im neuen Kommentar von Monsignore Florian Kolfhaus

https://thecathwalk.net/2016/08/27/kommentar-was-ist-eigentlich-demut-gehorsam-und-dienst-nach-vorschrift/

 

43.

26.04.2016

Auch zu finden im Register unter „Zeugnisse und Geistliche Impulse „

Gegen den falschen Propheten und gegen die abtrünnigen, die nicht sehen und nicht mehr hören und nichts mehr verstehen wollen!

Matthäus 13,12-15

12 Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat,

dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

Fortsetzung siehe Anhang zu 43

 

42.

25.04.2016

Die Schriften von Teresa von Avila sollte man als gläubiger Christ gelesen haben, denn sie zeugen von einer einmaligen Tiefe des Geistes! Für Teresa von Avila ist das folgende Wort der Bibel lebendig geworden:

1Kor 2,10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.

Unten ein Zitat von Teresa von Avila, das mich und unsere ganze Gebetsgemeinschaft bei unserer letzten Zusammenkunft sehr betroffen gemacht hat.

LG Manfred

Teresa von Avila

»Ich bin die

Schwierigkeit

in Person«

 (Seite 84)

 

41.

27.03.2016

Mein kleiner Beitrag zum „Großen Ganzen“.

Ostern 2016 ...und dann?

Das Fest der Auferstehung ist nun da,

wir Christen rufen laut: „Halleluja!“

Fortsetzung siehe Anhang zu 5206

 

40.

15.03.2016

Alles in die Hand Gottes legen

Loslassen aus deinen Händen,

alles in die Hand Gottes legen.

Habe keine Furcht, vertraue Ihm,

der dich in Seiner Hand geborgen trägt

und in Seiner Liebe hält.

Fortsetzung siehe Anhang zu 40

 

39.

28.05.2014

KOMM, HEILIGER GEIST

„Heute seid ihr hier in einem dauernden Zönakel des Gebetes in der liturgischen Feier des Pfingstfestes mit eurer himmlischen Mutter versammelt.

Ihr wiederholt mit großer Liebe das Gebet, dass ich selbst euch gelehrt habe: „Komm, Heiliger Geist, komm durch die mächttige Fürsprache des Unbefleckten Herzens Mariens, deiner so geliebten Braut“.

Fortsetzung siehe Anhang zu 39

 

38.

11.03.2016

Der alte Jusuf und die Heiligen 

Liebe Freunde, ich möchte euch teilhaben lassen an meinen Erlebnissen mit dem alten Jusuf. Ich möchte vorausschicken, dass ich in meinem Leben recht weit herumgekommen bin. Auf einer meiner Reisen lernte ich den alten Jusuf kennen. Wie alt er war weiss ich nicht. Ich möchte es so beschreiben: Sein Gesicht war so voller altersfalten, dass ich dachte, es hat bestimmt keine weitere mehr Platz. Er hatte nur eine minimale Bildung und hat sein Leben lang auf dem Felde gearbeitet, was seine gebräunte ledrige Haut erklärte und seine Hände waren gross wie Teller. Wann genau ich ihn kennenlernte, weiss ich nicht mehr und wo es war ist nicht von Bedeutung.

Fortsetzung siehe Anhang zu 38

 

37.

29.02.2016 

Ein Aufruf an alle lauen- abgestumpften und versteinerten Herzen und an die Menschen, die noch immer zweifeln am Buch der Wahrheit und an der Warnung (Seelenschau)!

Eine kleine Vorgeschichte zum Nachdenken!

Fortsetzung siehe Anhang zu 37

 

36.

09.02.2016

„Die Eucharistie ist meine Autobahn zum Himmel“

Carlo Acutis war ein begnadeter Diener Gottes. Er starb 2006 mit 15 Jahren in Monza, Italien und hat mit seinem Leben aus dem Glauben ein außergewöhnliches Zeugnis gegeben. Ihm wurden der heroische Tugendgrad und damit der Titel „Diener Gottes“ zuerkannt.

Viele junge Menschen haben sich vom Glauben abgewandt, suchen ihr Heil woanders. Konsum, Drogen, Handy und Internet sind ihre Interessen. Aber es gibt auch Gegenbeispiele, Carlo Acutis ist eines:

Fortsetzung siehe Anhang zu 36

 

35.

08.01.2016

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 12,4-11.

Brüder! Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.

Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.

Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem andern durch den gleichen Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft, einem andern — immer in dem einen Geist — die Gabe, Krankheiten zu heilen, einem andern Wunderkräfte, einem andern prophetisches Reden, einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden, wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede, einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten.

Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

 

34.

13.01.2016

Das Lied der Linde, welches in einem alten Linden-Stamm bei Staffelstein eingeschrieben ward und sehr beachtlich ist, will ich (Emanuel) euch gerne mitteilen, weil ich es sehr bedeutungsvoll finde:

Das Lied der Linde

(Der Linde Lied)

 Alte Linde bei der heiligen Klamm,

Ehrfurchtsvoll betast' ich deinen Stamm,

Karl den Großen hast du schon gesehn,

Wenn der größte kommt, wirst du noch stehn.

Fortsetzung siehe Anhang zu 34

 

33.

13.01.2016

Liebe Glaubensgeschwister,

da in dieser Zeit die Botschaften im BdW nur noch sporadisch kommen und wir die Gelegenheit nutzen sollten, die alten Botschaften nochmal zu lesen, habe ich mich in diesem Sinne auch über meinen „Buchfundus“

hergemacht!

Schon vor Jahren habe ich mir den Band: „Ich erwarte euch in meinem Heiligsten Herzen“ (Bd. 1, Weg des Lebens, Tochter der Sonne) erworben.

Fortsetzung siehe Anhang zu 33

 

32.

15.12.2015

Pater Pio und der Angriff des Teufels

http://www.padrepio.catholicwebservices.com/DEUTSCH/Teufel%20.htm

Der Teufel existiert und seine aktive Rolle gehört nicht zur Vergangenheit und gehört nicht zur volkstümlichen Phantasie. Tatsächlich verführt der Teufel Menschen zur Sünde. Aus diesem Grund muss die Haltung des Jüngers Christi gegenüber dem Satan von Wachsamkeit und Kampf geprägt sein und nicht von Gleichgültigkeit. Die Mentalität unserer Zeit hat die Figur des Teufels in den Bereich der Mythologie und der Folklore degradiert. DerBaudelaire bestätigte zu Recht, dass es ein Meisterwerk des Satans sei, dass in der modernen Zeit niemand mehr an seine Existenz glaube. Dementsprechend ist es nicht leicht, sich vorzustellen, dass Satan vor kurzem seine Gegenwart präsent gemacht hatte, als er aus der Hölle kam, um gegen Pater Pio zu kämpfen. Von solchen Schlachten, weg von den blutigen Kämpfen, wie sie geschrieben stehen, schrieb Pater Pio in vielen Briefen, die er seinen geistigen Vätern.

Fortsetzung siehe Anhang zu 32

 

31.

11.06.2015

Hallo Ihr Lieben,

mein Ruf aus der Wüste, den wir als Restarmee weitergeben könnten: 

Schließen wir unbedingt bei Jesus Christus unsere „Lebensversicherung“ ab, mit einem klarem JA zu Ihm, dem Retter unserer Seele!

Fortsetzung siehe Anhang zu 31

 

30.

13.05.2015

7 Kennzeichen der Kirche Christi

1.    Sie ist dort, wo nur der dreieinige Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist, angebetet wird und wie alle anderen Gebote dieses gehalten wird: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben; also darf ein Priester Christi auch keine Götzenpriester neben sich haben.

2.     Sie ist dort, wo das Evangelium unverkürzt und unverfälscht gepredigt wird.

Fortsetzung siehe Anhang zu 30

 

29.

21.01.2015

eine Selbsterkenntnis von Sr. Johanna Maria Zmudzinski vom

Orden der „Schwestern vom Gemeinsamen Leben“

* 16.7.1931    † 6.5.1981

 

Was mich lähmt  und traurig macht,

ist mein Mangel an letzter Hingabe und freudiger Opferbereitschaft.

Fortsetzung siehe Anhang zu 29

 

28.

21.11.2014

Gedanken, zu einem Thema, welches uns allen am Herzen liegen sollte...

Lebensversicherung

Du lebst in der Jetztzeit, stehst mit beiden Beinen fest auf der Erde, mitten im Leben, zwischen all dem Chaos ringsumher? Dann brauchst Du dringend, ob jung oder alt, eine Lebensversicherung, die alle Bereiche Deines Lebens und Deiner Lieben, abdeckt.

Ich habe diese bereits abgeschlossen... Nun, wenn Du nicht töricht sein willst, musst Du „nachziehen“!

Ich empfehle Dir, die Lebensversicherung dort abzuschließen, wo Du den größtmöglichen Nutzen erzielst, was ja, in der heutigen Zeit, so „gang und gäbe“ ist. Darum schließe Deine Versicherung unbedingt bei Jesus Christus ab.

Fortsetzung siehe Anhang zu 28

 

27.

16.11.2014

Liebe Glaubensgeschwister,

von Prälat Prof. Dr. Georg May existiert eine Seite mit Sammlungen seiner Predigten. Sie lassen sich sehr gut bzgl. der Weitergabe des Glaubensgutes ausdrucken. Er schreibt unglaublich klar, interessant, umfassend und vor allem ganz so, wie es der Glaube verlangt. Ich habe mir gestern einiges durchgelesen und gebe nun einfach mal einen kleinen Einblick in seine Themen.

Liebe Grüße, Petra

Thema: Zölibat

http://www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2014/20140817/

Thema: S. 166 Sünden gegen den Glauben

http://www.glaubenswahrheit.org/data/pdf/2013.pdf

Thema: S. 159 Die Erhöhung Christi als Proklamation seines Königtums

http://www.glaubenswahrheit.org/data/pdf/2012.pdf

 

26.

30.07.2014

Feind Nr. 1, Versucher schlechthin

Kein Zweifel an der Existenz des Widersachers

Vom Teufel darf heute durchaus geredet werden: in Black-Metal-Songs oder Berichten über okkulte Praktiken, aber nur ja nicht in ernsthaften Debatten - und vor allem nicht in der Kirche! Dazu eine Klarstellung.

Fortsetzung siehe Anhang zu 26

 

25.

30.07.2014

„Dein Leben darf kein fruchtloses Leben sein. — Sei nützlich! — Hinterlasse eine Spur! -Leuchte mit dem Licht deines Glaubens und deiner Liebe! Tilge durch dein Leben als Apostel den zähen Unrat, den die verseuchten Prediger des Hasses verbreitet haben! - Entzünde alle Wege der Erde mit dem Feuer Christi, dass du im Herzen trägst!“

 

24.

11.07.2014

Das Gebet, dass ein Mensch nach bestem Können verrichtet,

hat große Kraft. Es macht ein bitteres Herz süß,

ein trauriges froh, ein armes reich, ein törichtes weise,

ein verzagtes kühn, ein schwaches stark, ein blindes sehend,

ein kaltes brennend.

Es zieht den großen Gott in das kleine Herz;

es trägt die hungrige Seele empor zu Gott, dem lebendigen Quell,

und bringt zusammen zwei Liebende:

Gott und die Seele.

(Gertrud die Große — Mystikerin 1256-1302)

 

23.

21.05.2014

Das hat Gottes Liebe möglich gemacht

 

Bum..., bum..., bum,... schlägt mein Herz,

irgendjemand klopft da an –

und ich spüre ganz tief in mir drin,

dass es nur EINER sein kann!

Es ist Jesus – ER will zu mir,

und verdanken tu ich das nur dir!

Denn als meine Mutter schenkst du mir zum Lohn

schon hier auf Erden, IHN, deinen Sohn!

Der mein Herz berührt bei Tag und in der Nacht,

das hat Gottes Liebe möglich gemacht,

für mich hat Gottes Lieb das möglich gemacht!

Fortsetzung siehe Anhang zu 23

 

 

22.

30.01.2014

Gedanken über okkulte Fähigkeiten, die scheinbar gute Früchte bringen

Gutgläubiger Handlanger böser Geister

Von P. Joseph- Marie Verlinde

Als Student hatte er Yoga entdeckt und sich in die Meditation fallen lassen. Weil er so begabt war, nahm ihn Guru Maharishi in den inneren Kreis seiner Schüler auf. In alle Praktiken eingeweiht, erlebte Verlinde die tiefsten Erfahrungen, die transzendentale Meditation eröffnet. Eines Tages fragte ihn zufällig jemand danach, welchen Stellenwert Jesus für ihn habe. Diese beiläufige Frage löste in Verlinde eine Revolution, eine Umkehr aus: Binnen 24 Stunden verließ er Indien...

Fortsetzung siehe Anhang zu 22

 

21.

30.01.2014

Aus: Feuer und Licht Nr.28, Seite 8

Die Bekehrung eines mexikanischen Gemeindepfarrers Onesimo Cepeda

Nach 16 Priesterjahren wurde ich in eine Pfarrei versetzt, die niemand haben wollte, am allerwenigsten ich selbst. Es war eine tote Gemeinde, ebenso leer wie ihr neuer Pfarrer. Es gab keine tägliche Heilige Messe. Ich fühlte mich ganz allein. Der Herr lässt uns oft unsere Kleinheit, unsere Armut, unsere absolute Einsamkeit und Leere spüren, denn nur so kann er in uns wirken. So sehr liebt Er uns!

Fortsetzung siehe Anhang zu 21

 

20.

30.01.2014

Zum Thema: Siehe Botschaft Buch der Wahrheit 470

„...der Himmel und Erde erschaffen

hat“

Schöpfungsglaube im Widerspruch zu modernen Mythen

Obwohl der Darwinismus von allem Anfang an eine sehr fragwürdige Theorie war und schon seit Jahrzehnten als wissenschaftlich widerlegt gilt, glauben selbst überzeugte Christen manchmal, dass sie es mit „Fundamentalisten“ zu tun haben, wenn sie Glaubensbrüder hören, die dieses „Märchen für Erwachsene“ als wissenschaftlich unhaltbare These ablehnen. All zu eilfertig haben auch manche Theologen den biblischen Glauben mit einst „neuesten wissenschaftlichen Theorien“ ausgesöhnt — ohne zu bemerken, dass dabei wesentliche Glaubensinhalte aufgegeben wurden. Doch wer fachlich ein bisschen tiefer eintaucht in das tatsächliche Wissen der modernen Biologie, wird erstaunt sein, dass das Rätsel des Lebens und seiner Entstehung heute noch genauso ungelöst ist wie vor 200 Jahren.

Fortsetzung siehe Anhang zu 20

 

19.

13.01.2014

Den Teufel abzuschaffen, ist blanker Unsinn

Der Gläubige weiß: Christus ist stärker als der Widersacher (Von Raniero Cantalamessa)

 

Die westliche Welt hat Abschied vom Teufel genommen. Sie sieht ihn als Mythos an. Sogar viele Theologen sehen das so. Sind also Christen, die an die Existenz des Teufels glauben, Fundamentalisten? Keineswegs, sagt der Autor des folgenden Beitrags, sie sind vielmehr Realisten.

Fortsetzung siehe Anhang zu 19

 

18.

10.01.2014

Mit Astrologie in den Ruin

Zeugnis eines Jugendlichen

 

Ich bin der Astrologie mit 14 – 15 begegnet. Ich war mitten in der Krise der Jugend und fragte mich nach dem Sinn des Lebens... Eines Tages habe ich ein Buch über die Astrologie bei einem Freund gefunden: Ich habe es nicht gelesen, sondern verschlungen! Auf jeder neuen Seite meinte ich eine Antwort auf meine Fragen zu finden, Der Text schien ganz auf meinen Fall zugeschnitten!

Fortsetzung siehe Anhang zu 18

 

17.

24.12.2013

Kommentar zum heutigen Evangelium: 24. 12. 2013

Hl. Rafael Arnáiz Barón (1911 – 1938), spanischer Zisterzienser

Geistliche Schriften, 27.12.1936

„Ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll“

Es ist kalt auf der Erde. Der Himmel ist übersät mit Sternen, dass tiefblaue, von Dunkelheit umflossene Himmelsgewölbe lässt sich nur erahnen. Auf der Erde, einem der kleinsten Sterne des unermesslich großen Planetensystems, geschehen in dieser Nacht Wunder, die die Engel in Erstaunen versetzen… ein Gott kommt aus Liebe zu den Menschen demütig herab im sterblichen Fleisch und wird geboren von einer Frau – auf der Erde, einem Stern, der zu den kleinsten und kältesten zählt…

Fortsetzung siehe Anhang zu 17

 

16.

20.12.2013

Betrachtungen über die Liebe Gottes, des Vaters

 

Zeig uns den Vater, das genügt

Von Hans P. Buob

Man spricht sehr oft von Jesus Christus. Ich glaube, da hat jeder von uns eine Beziehung: zum Gekreuzigten, zum Guten Hirten, zum Eucharistischen Herrn. Seit einiger Zeit spricht man auch wieder vom Heiligen Geist. Das kommt auch vom letzten Jahr, dem des Heiligen Geistes. Da hat man endlich etwas von diesem unbekannten Gott erfahren. Vom Heiligen Geist erfahren wir auch durch die verschiedenen Erneuerungsbewegungen. Sie sind ja alle Werke des Heiligen Geistes. Aber, wer spricht vom Vater?

Fortsetzung siehe Anhang zu 16

 

15.

20.12.2013

Diese Erläuterungen zum „Vater unser“ gab die Mutter Gottes im Erscheinungsort Medjugorje durch Jelena während des Gebetes den Jugendlichen der Gebetsgruppe.

_____________________________________________________________

Fortsetzung siehe Anhang zu 15

 

14

06.12.2013

Pfarrer Hermann Wagner erzählt in seinem Buch „Mystische Erlebnisse, Licht über Eisenberg“ (Österreich) über seine Gespräche mit der Seherin, Frau Lex.

Das Buch erschien 1986 im Mediatrix-Verlag, A-3423 St. Andrä-Wördern. 

Die Gespräche zwischen H. H. Pfr. Wagner und Frau Lex werden in den 1970er Jahren geführt worden sein. Frau Lex lebt schon lange nicht mehr, Pfr. Wagner dürfte vor ca. 15 Jahren verstorben sein. Er war ein sehr bescheidener, gottesfürchtiger Priester, der Prophetien nicht zur Seite legte, wie es heute bei den Klerikern üblich ist. Er war Autor mehrerer Bücher, die den Volksglauben stärkten. Was wir folgend lesen ist eine wunderbare Ergänzung zu dem, was wir heute aus dem Buch der Wahrheit wissen. Seite 274 ist wohl die wichtigste, es geht um den Papst, der mit Satan in Verbindung steht.

Fortsetzung siehe Anhang zu 14

 

13.

04.12.2013

Aus Feuer und Licht Nr.: 55, ab Seite 24

Mick ist tot, Stephan will leben! (Von Stephan Michels)

Der Lebensinhalt von Stephan waren Musik und Drogen. Als sein Vater starb, lehnte er sich erst recht auf: „Ich brauche keinen Gott, der den Tod bringt!“ Dennoch war Gott immer da und liebte ihn.

Ich heiße Stephan, bin Belgier und 32 Jahre alt. Ich wuchs in einer christlichen Familie auf. Wir gingen jeden Sonntag zur Messe, aber tief drinnen dachte ich immer, dass das nicht viel bringt, dass Gott weit weg ist. Schon früh tauchte ich im Milieu der Motorradfahrer unter: lange Haare, schwarze Lederjacken.... Zehn Jahre lang besuchte ich Hardrockkonzerte. Dass ich falschen Idolen hinterherlief und mich nach und nach sowohl körperlich als auch seelisch zerstörte, war mir nicht bewusst.

Fortsetzung siehe Anhang zu 13

 

12.

04.12.2013

MEIN ZEUGNIS (HEILUNGSBERICHT)

Wichtiges habe ich all den Menschen zu sagen, die den Weg zum Glauben noch nicht gefunden, oder diesen Weg wieder verlassen haben. Jahrelang litt ich an einer sehr schweren Heroinsucht und ver­suchte immer wieder verzweifelt, Entzüge zu machen, um davon loszukommen und wieder ein normales Leben führen zu können. Zwei Entzüge machte ich in Spitälern durch (Biel und Stans), einen in Weggis in einem Kurhaus und einen versuchte ich zu Hause. Leider half überhaupt nichts, um mich von dieser Sucht zu befreien, da ich immer wieder kurz nach diesen wirklich schmerzhaften Entzügen wieder dem Heroin erlag. Langsam gaben mich auch die Ärzte auf und wollten mir ärztlich kontrolliert Heroin abgeben, da sie mich als schwerstsüchtig betrachteten (Konsum nach vier Jahren täglich bis zu zwei Gramm) und mich als hoffnungslosen Fall abstempelten. Selbst ich habe mich als solchen Fall betrachtet, weshalb ich in den Jahren  96- 97 drei Selbstmordversuche durch Überdosen machte (Goldener Schuss), die jedoch wie durch ein Wunder nie gelungen sind. Auch einen Mordanschlag  im “Milieu“ habe ich wie durch ein Wunder überstan­den (1996).

Fortsetzung siehe Anhang zu 12

 

11.

23.11.2013

Bekehrung im Gefängnis

„André, wir haben ein Rendezvous!“

Zu guter Letzt werde ich zu 15 Jahren Kerker verurteilt.

Wenn ich alle meine Strafen zusammenzähle, komme ich auf 21 Jahre. In Chateau Thierry, einer Anstalt, die besonders für Narren meiner Spezies (mit einem allzu stark ausgeprägten Freiheitsdrang) eingerichtet ist, sagt mir der Direktor zur Begrüßung: „Hier wirst du spuren oder krepieren“. Als Antwort habe ich sein Büro auf den Kopf gestellt!

Fortsetzung siehe Anhang zu 11

 

10.

23.11.2013

Ein Kind gerettet

Von Philippe Madre

„Mutter der Barmherzigkeit“:

eine französische Initiative, die Frauen hilft, wenn sie darum ringen, ihr ungeborenes Kind zu behalten. Diese Gemeinschaft schöpft ihre Kraft aus dem Gebet und dem Fasten. Philippe Madre, ihr Begründer, beschreibt das Anliegen der Gemeinschaft in seinem Buch „Wähle das Leben“. Wir bringen einen Auszug daraus:

Fortsetzung siehe Anhang zu 10

 

9.

08.11.2013

Aus der Zeitschrift „Feuer und Licht“ Nr. 39

Bezüglich des Weiterlebens der menschlichen Seele…

nach dem Tod sind wir heute Zeugen eines erstaunlichen Phänomens: Die Techniken der Reanimation holen Menschen ins Leben zurück, die den klinischen Tod erfahren haben. In Zusammenhang mit schweren Krankheiten, tiefen Komas, schweren Unfällen sind sie in eine Art scheinbaren Tod eingetreten, wo sie eine absolut wunderbare Erfahrung des Friedens, des Lichtes und der Liebe gemacht haben und dies unabhängig von Alter, sozialem Milieu, religiösem Glauben.

Fortsetzung siehe Anhang zu 9

 

8.

01.11.2013

Portrait

Der heilige Pfarrer von Ars

Botschaft an uns (Von Urs Keusch)

Ein Pilger, der Ars besuchte und Pfarrer Jean-Marie Vianney zum ersten Mal gesehen hatte, sagte zu seinen Freunden: „Ich habe Gott in einem Menschen gesehen.“ Dieser Heilige ist vor 150 Jahren gestorben, am 4. August 1859. Zu diesem Anlass ruft Papst Benedikt XVI. ein „Jahr der Priester“ aus. Er hat es am 19. Juni dieses Jahres — am Hochfest des Herzens Jesus — feierlich eröffnet.

Fortsetzung siehe Anhang zu 8

7.

21.10.2013

Der überwachte Bürger

 Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat sich die (Datenschutz-)Welt verändert auch in Österreich. Mit der Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes darf die Exekutive seit 2008 ohne richterliche Genehmigung auf Standortdaten von Handys und Internet-Logfiles der Provider zugreifen. Als Begründung reicht die schwammige Formulierung „Gefahr im Verzug“. Der Gesetzgeber dachte dabei an Lawinenopfer oder selbstmordgefährdete Personen. (…) Aber durchschnittlich werden täglich etwa 30 bis 40 Standortdaten von Handys ermittelt - die Telefonbesitzer müssen nicht davon informiert werden. Hans Zeger, Obmann des Vereins Arge Daten, etwas sarkastisch: „Demnach müssen wir in Wien sehr viele Lawinen-Unglücke haben.“

Fortsetzung siehe Anhang zu 7

 

6.

21.10.2013

Die Bibel bezeugt die Existenz des Widersachers

Von Satan wird vor allem in der Katechese und den Predigten kaum geredet. Und dennoch: Jahr für Jahr lädt uns der erste Fastensonntag ein, Jesus in die Wüste zu begleiten und dem Versucher zu begegnen.

Wenn man mit diesem Bericht — von Markus zusammengefasst, von Matthäus und Lukas weiter ausgeführt — konfrontiert wird, gibt es nur drei mögliche Kommentare. Entweder haben die Evangelisten eine Geschichte erfunden, um die braven Leute zu belehren — eine Belehrung, die man folgendermaßen zusammenfassen kann: Der Messias geht nicht in dieselbe Falle, in die Israel während des Exodus und die Kirche im Lauf der Jahrhunderte getappt sind.

Fortsetzung siehe Anhang zu 6

 

5.

12.10.2013

PROBEEHE

Probe – Ehe: ein vielfach praktiziertes Modell, dass letztlich schadet

EINEN MENSCHEN KANN MAN NICHT WIRKLICH AUSPROBIEREN

Vorehelich zusammenzuleben — ist das nicht der beste Weg, um den anderen nicht allzu verklärt zusehen?

P.      Denis Sonet: Nein. Auch da träumt man. Unbewusst sehnt man sich weiterhin danach, ein glückliches, wunderbares Paar zu werden, man träumt von der heilen Familie. Da man sie aber nicht verwirklicht, sagt man sich: „Mit ihm ist es nicht.“ Da man aber schon Bindungen eingegangen ist, verharrt man im Hin- und Herschwanken: „Eigentlich möchte ich ihn verlassen, weil er mich enttäuscht, aber ich bleib‘ trotzdem.“ Gleichzeitig lebt man in der Illusion: „In zwei Jahren wird‘s besser sein“. Viele, die so zusammenleben, sagen mir: „Wir werden heiraten, dann wird‘s schon werden.“ Nur das nicht! Die Ehe ist keine Werkstatt: Sie repariert keine schlecht funktionierende Beziehung.

Dabei lebt das Paar doch so, als wäre es verheiratet?

P. Sonet: Ja, aber mit einem Notausgang. Irgendwo in ihrem Hirn bleibt die Idee, dass sie gehen können, wenn sie wollen. Das führt dazu, dass man nicht alles daransetzt, sich aneinander anzupassen. Aber: Es ist gerade der Wille zur Dauer, der das Leben als Paar ausmacht. Dieses „Wenn‘s nicht klappt, gehe ich“, dass unterbewusst vorhanden ist, wirkt zerstörerisch. Die Partnerschaft ist in ihrem Kern geschwächt. Auch, weil man dazu neigt, die Probleme zu verdrängen oder unter den Tisch zu kehren, statt sich ihnen zu stellen. Es gibt aber keine konfliktfreie Partnerschaft, keine Beziehung ohne Anpassung durch den Konflikt. Verschobene Konflikte werden nämlich zum Abszess, dass einmal platzt... und dann geht alles in Scherben!

Wie gerne hätte ich, dass man das voreheliche Zusammenleben ebenso genau psychologisch und soziologisch untersucht, wie man es mit der Ehe getan hat! Das wäre aufklärend. Es stimmt: Die Ehe hat ihre Grenzen. Man weiß das, seit es sie gibt. Aber das unverheiratete Zusammenleben ist oft unter der scheinbar idealen Oberfläche eine Falle, die enormen Schaden macht und viele Enttäuschungen hervorruft.

Voreheliche Beziehungen als Liebesfalle?

P.  Sonet: Ja. Diese Art der Be­ziehung gibt zu viel und gleichzeitig zu wenig. Zu viel, weil sie zu intensive, zu

rasche Bindun­gen erzeugt, aus denen man sich nicht ohne Bruch frei­machen kann. Zu wenig, weil es dem Paar die königliche Gnade des Sakraments ebenso vorenthält wie die Kraft, die ein festes und endgültiges Engagement verleiht. Eine unumkehrbare Entscheidung erzeugt eine Dynamik der Anpassung. Verheiratete Paare brechen die Brücken hinter sich ab: Sie zwingen sich dazu voranzuschreiten! Andere Paare lassen sich einen Notausgang offen.

Ist die Probeehe nicht so etwas wie ein kleineres Übel, um Scheidungen zu verhindern?

P. Sonet: Auf den ersten Blick scheint diese Idee überzeugend. Man lebt zwei Jahre miteinander: Klappt es, so heiratet man; wenn nicht, geht man auseinander ohne Anwalt, ohne Probleme mit den Finanzen, ohne Wehwehchen. Toll! Tatsächlich ist das ein Schwindel. Wenn man zwei Jahre zusammenlebt, hat man weder die Kinder, die Arbeitslosigkeit, die Krankheit, dass Alter „ausprobiert“... Wer wirklich einen Test machen will, muss alles, was stören kann, ausprobieren. Dazu braucht man ein ganzes Leben, also... heiratet man am Vorabend seines Todes!

Zweitens bin ich nicht, sowie ich wirklich bin, wenn ich getestet werde. Man testet einen Gegenstand, ein Auto, einen Computer, einen Druckkochtopf — weil ein Gegenstand nichts von der Testsituation weiß. Aber kann man eine Person ausprobieren? Und kann man sich mit einem Fragezeichen binden, sich halb verschenken? Wüsste ich, dass die Probe-Ehe Scheidungen verhindert — ich denke, dann wäre ich dafür! Aber es ist ja das Gegenteil: Es gibt viel mehr Scheidungen dort, wo man vorher in einer Probe-Ehe gelebt hat.

Viele Junge wählen die Probe — Ehe aus Angst, sich zu irren. Wie können Verlobte sicher sein, dass sie richtig gewählt haben?

P. Sonet: Da gibt es keine Garantie! Wären die Frauen bei der Wahl ihrer Liebhaber ebenso anspruchsvoll wie bei der Auswahl ihrer Strümpfe, hätten sie weniger Probleme,“ sagte Marcelle Auclair! Aber diese schrecklich menschliche Seichtheit ist verständlich: Die aufblühende Liebe idealisiert. Man projiziert auf den anderen Eigenschaften, die er nicht hat — und wie mächtig sind Träume! Man kann einfach nicht auf die eigensüchtige Freude, geliebt zu werden, verzichten. Und man ist auch ungeduldig... Und dann gibt es die sexuelle Abhängigkeit, die zur Fessel werden kann, und das gemeinsame Leben, dass den Schritt zurück verhindert, es gibt den sozialen Druck, der manchmal zur Heiratsmaschine werden kann für zwei Junge, die miteinander gehen...

Was sind aber Ihre Maßstäbe?

P. Sonet: Erstens die Anziehung. Im Westen ist es heute fast notwendig, dass zu Beginn auf der Gefühlsebene eine Anziehung besteht. Die kleinste Schwierigkeit in der späteren Ehe würde notgedrungen auf das Fehlen einer solchen Leidenschaft zurückgeführt werden.

Aber reicht das?

P. Sonet: Selbstverständlich nicht! „Ich liebe“ darf nicht heißen „Ich heirate sofort.“ Sondern — ich lerne kennen. In der Erwählung gibt es einen rationalen Aspekt („Er verdient, geliebt zu werden, er hat diese Eigenschaften...“) und einen irrationalen („er gefällt mir, ich weiß nicht warum“). Beides muss übereinstimmen. Oberflächliche Divergenzen sind in einer Ehe unvermeidlich — und nicht unbedingt tragisch. Aber es mag tiefreichende geben, die eine unbedingte Kontraindikation für die Ehe darstellen: Homosexualität, eine zu enge Elternbeziehung, eine schwere geistige Belastung... Achtung auch vor zu großen Charakter-unterschieden!..........

 — allen Paaren gelingt es nicht, über sie hinauszuwachsen — und vor Meinungsverschiedenheiten in wesentlichen Fragen, etwa bezüglich des Kinderwunsches.

Erfordert das Heiraten ein Minimum an Reife?

P. Sonet: Ein Maximum, ja! Es ist schwer zu sagen, was einen Erwachsenen ausmacht und wann man erwachsen wird. Es gibt aber zweifellos Merkmale des Erwachsenseins. Die Fähigkeit zur Autonomie beispielsweise: Das Paar, dass in finanzieller Abhängigkeit von den Eltern lebt, kann autonom sein, wenn es seine Entscheidungen verantwortet, ohne seiner Familie Rechenschaft zu geben. Es ist fähig, Verantwortung zu übernehmen. Auch die Fähigkeit, Einsamkeit zu ertragen. Letztere ist eine existentielle Wunde des Menschen und man wird mit ihr auch in der Partnerschaft zurechtkommen müssen. Um für das Eheleben tauglich zu sein, muss man vorher auch zölibatär leben können; bevor man sich bindet, muss man gelernt haben, allein zu leben.

Und dann: Ist man zur Hingabe-Liebe fähig oder nur zur Liebe des Verlangens? Kommt man mit seinen Regungen zurecht? Kann man über seinen Egoismus hinauswachsen, vom Traum zur Wirklichkeit durchdringen? Etwa nach dem Motto „Früher sagte ich: Sie hat alle gute Eigenschaften. Heute sage ich: Sie hat diesen Fehler, aber ich liebe sie.“ Wer erwachsen ist, kommt mit der Unvollkommenheit zurecht. Er nimmt seine eigen Grenzen an und die des anderen. Er lebt mit dem Frust, der aus jeder Entscheidung auch hervorgeht. Sich für eine Frau zu entscheiden, heißt auf tausend andere zu verzichten. Und sobald die Wahl getroffen ist, heißt es zu ihr zu stehen.

Wann weiß man denn, dass man die Frau, den Mann fürs Leben gefunden hat?

P.      Sonet: Wenn man gegen die anderen immun ist! Ein Paar, dass sich vor dem 20. Lebensjahr liebt, geht ein großes Risiko ein: Rasch konzentriert man sich da ausschließlich auf ein Wesen — und es gibt keine Wahl mehr. Später begegnet man Menschen im Berufsleben und denkt sich: „Zu dumm! Für diesen wäre ich bestimmt gewesen!“ Es braucht die Gelegenheit zu einer gewissen Auswahl. Den Verlobten sage ich: „Tanzt mit anderen, schaut, ob Ihr in den Armen von jemand anderen Gefühle entwickelt.“

Die Zärtlichkeit während der Verlobung ist ein Spielen mit dem Feuer?

P. Sonet: Das stimmt. Die sexu­lle Regung dringt leicht in die Bresche der Zärtlichkeit. Der Trieb ist stets zum Sprung bereit — unter der Maske der Freundschaft. Dennoch bin ich erstaunt zu sehen, wie viele Jun­ge zärtlich zueinander sind, ohne sexuelle Beziehungen einzugehen. Wenn Verlobte einander wirklich lieben, wächst beim Burschen ein tiefer Respekt.

Es ist aber schwierig, jahrelang als Paar keusch zu leben, wenn man kein Engel ist!

P. Sonet: Es ist sogar unmöglich! Vor kurzem kamen zwei Verlobte zu mir: „Wir können nicht mehr, wir werden sexuelle Beziehungen eingehen. — Warum heiratet Ihr nicht? — Weil meine Schwester in drei Monaten heiratet... Zwei Hochzeiten, dass geht doch nicht!“ Was ist denn das für ein Argument! Meine Antwort darauf:

„Ihr strebt nach einem christlichen Ideal? Ihr glaubt, dass im Ehesakrament jede Liebesbezeugung gleichzeitig auch eine Liebesbezeugung Christi ist? Na dann heiratet!“

Genügt es nicht, ein christliches Ideal zu haben?

P. Sonet: Wenn wahre Zärtlichkeit, echte Kommunikation, echte Anziehung, emotionale Reife vorhanden sind, dann ist es ein Unsinn darauf zu warten, dass das Studium beendet ist. Man kann von 22jährigen Jugendlichen nicht verlangen, bis 27 mit dem Heiraten zu warten. Seien wir Realisten! Da streite ich oft mit den Eltern. Sie drängen ihre Kinder, oft ohne es zu wissen, zu vorehelichen Beziehungen oder in eine Probeehe. „Aber sie hängen finanziell noch von uns ab,“ heißt es dann. „Na und? Gebt ihnen, was ihr ihnen auch ohne Ehe gegeben hättet — und sie werden sich durchwurschteln! Sie werden zwar wenig haben, aber dieser materielle Kampf und das einfache Leben werden ihre Liebe nur weiter steigern.“

Denis Sonet ist Eheberater. Das Gespräch, ein Auszug aus

Famille Chrétienne v. 20.5.99, führte Luc Adrian.

 

4.

12.10.2013

Ausgestattet mit Vollmacht und Gnade

Die Erneuerung der Priester als besonderes Anliegen

Briege McKenna, eine heute 65jährige irische Klarissen-schwester, (Portrait 5/97) hält seit 30 Jahren in der ganzen Welt Einkehrtage für Priester, um den Heiligen Geist auf sie herabzurufen. Unzählig viele Priester weltweit durften auf diesem Weg eine Erneuerung ihrer Berufung erleben. Ein Gespräch über ihre Erfahrungen:

Mit welcher Schwierigkeit sind Ihrer Meinung nach die Priester heute besonders konfrontiert?

Sr. Briege McKenna: Mit der Gleichgültigkeit der Menschen in einer säkularisierten Welt. Den Missionaren, besonders in Afrika, sage ich oft, dass sie es sehr gut hätten: Wenn sie eine Einkehr, eine Bildungsveranstaltung, ein Treffen organisieren, kommen die Leute zu Hunderten. Aber wie viele Priester in unseren alten, christlichen Ländern des Westens sind alleingelassen, wie viele entbehren jegliche soziale Anerkennung? Wenn sie in ihren zahlreichen Pfarren etwas anbieten, wer kommt denn da schon? Zehn, vielleicht 20 oder 30 Leute, wenn es gut geht.

Wenn Sie da nicht eine ganz tiefe und innige Beziehung zu Jesus haben, werden Sie entmutigt sein. Das geht nicht anders. Wenn man das Feuer nicht nährt, erlischt es. Und so sage ich den Priestern: „Vor allem, bleiben Sie im Gebet. Verbringen Sie viel Zeit mit Jesus. Er wird Sie mit den notwendigen Gnaden beschenken.“ Schon allein durch das Beten, erfahren die Priester, wie ihre Hoffnung wächst. Wenn sie allerdings nicht beten...

Besteht die Gefahr, dass sie dann den Glauben verlieren?

Sr. Briege: Das ist die zweite Krise, die das Priestertum durchmacht. Viele Priester sind nicht mehr davon überzeugt, dass Jesus sie gerufen und mit Vollmacht und besonderen Gnaden ausgestattet hat. Oft sage ich ihnen: „Wissen Sie, werte Väter, wären Sie Autoverkäufer, Sie würden keine guten Geschäfte machen, weil sie keineswegs überzeugend wirken! Sie müssen von der Schönheit des Geschenks ihres Priestertums überzeugt sein. Für viele ist die Begegnung mit Ihnen, die einzige Gelegenheit, Gott kennenzulernen.“ Und ich füge hinzu: „Ich liebe die Kirche, sie ist ein wahres Geschenk für uns, allerdings fürchte ich fast, dass ich mehr von der Schönheit des Priestertums überzeugt bin als Sie selbst. Glauben Sie doch, verkünden Sie — und die Menschen werden kommen!“

Das Priestertum ist weder ein Recht, noch ein Job, es ist ein Anruf, ein Sakrament, dass nur Gott schenken kann. Es ist ein außerordentliches Geschenk, von dem man allzu oft nur die Verpackung betrachtet, ohne sich die Mühe zu machen, es zu öffnen. Wie hat doch der Pfarrer von Ars gesagt? „Wenn mir ein Priester und ein Engel begegnen, dann grüße ich zuerst den Priester. Denn der Engel ist zwar ein Freund Gottes, der Priester aber steht an Gottes statt.“

Ja, man muss beim Pfarrer von Ars nachlesen — noch und noch: „Ach, wie groß ist doch der Priester! Würde er sich selbst erkennen, er würde sterben... Gott gehorcht ihm: Er spricht zwei Worte und unser Herr steigt vom Himmel hernieder.“

Wie kann ein Priester seinen Glauben und seine Priesterweihe erneuern?

Sr. Briege: Eine der größten, den Priestern geschenkten Gnaden ist die Ausgießung des Heiligen Geistes. Johannes Paul II. hat einmal gesagt, dass jeder Priester eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus braucht. Genau das ist ja die Gabe, die der Heilige Geist schenkt. Nach Seiner Auferstehung war Jesus sehr enttäuscht. Er hatte Seine Macht bekundet, Wunder gewirkt — und nun muss Er sehen, wie amorph, ja erloschen Seine zwölf Apostel sind. Daher sagt Er ihnen: „Wartet hier auf mich, ich werde euch meinen Geist senden.“ Und das geschah dann auch am Pfingstsonntag. Und genau das geschieht weiterhin in der Taufe durch den Heiligen Geist.

Das 2. Vatikanische Konzil war eine wunderbare Gnade. Monatelang konnte man mit Papst Johannes XXIII. beten, um den Herrn zu bitten: „Schenk uns ein neues Pfingsten.“ Als dieses dann auch tatsächlich stattfand, waren die Priester wie versteinert. Viele Laien haben freudig geantwortet, aber nicht ihre Hirten... Erst kürzlich habe ich das in Lateinamerika festgestellt: tausende Laien, oft sehr arme, haben diese Herabkunft des Heiligen Geistes erlebt, die Priester aber sehen das eher als einen Virus an, den sie nur ja nicht selbst erwischen wollen. Also ich bete dafür, dass sie ihn erwischen, diesen Virus der Erneuerung im Heiligen Geist — und dass Er sie niemals mehr verlassen möge!

Sie haben selbst schwere Glaubensanfechtungen erlebt. Was hat Sie diese Krise gelehrt?

Sr. Briege: Krisen können sehr lehrreich sein. Die Krise, durch die ich hindurch musste, hat mir insbesondere die Barmherzigkeit geschenkt — und zwar für jene, die in Krisen stecken. Vor allem Priester. Manchmal lässt der Herr die Unzufriedenheit, den Zweifel zu, damit man um Hilfe betet, damit man innehält und sich heilsame Fragen stellt: Warum bin ich überhaupt Priester? Wieso mache ich eigentlich, was ich tue? Man ist immer in Gefahr, der Lauheit, der Mittelmäßigkeit zu verfallen, unglücklich mit dem eigenen Glaubensleben. Diese Unzufriedenheit kann dazu verhelfen, nach der Quelle lebendigen Wassers zu suchen. Wer allerdings nicht durstig ist, wird nicht nach einem Getränk suchen.

Der Glaube kann vertrocknen...

Sr. Briege: Ja, und es ist gut, dass zu wissen. Denn man darf nur ja nicht Glaube mit Gefühlen verwechseln. Im Wort Gottes werden Sie nie den Satz finden: „Deine Gefühle haben dich gerettet“ oder „deine Gefühle haben dich geheilt“. Jesus spricht zu den Menschen nur von ihrem Glauben. Zu glauben heißt, an dem festzuhalten, was man nicht sieht.

Auszug aus einem Interview, dass Luc Adrian mit Sr. Briege in „Famille Chrétienne“ Nr. 1454 geführt hat.

Aus Vision 2000, Heft 2009/3 www.vision2000.at

 

 3.

4.10.2013

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: Herr, höre meine Stimme!

Wende dein Ohr mir zu, achte auf mein lautes Flehen!

Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten, Herr, wer könnte bestehen?

Doch bei dir ist Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient.

Psalm 130, 1-4

 

Vom Gehsteig zur Herrlichkeit......

Ich heiße Marie-Jo. Schon bei meiner Geburt wurde ich im Stich gelassen, war zwei oder drei Tage ohne Nahrung, was mir beinahe das Leben gekostet hätte. Zuerst wurde ich in eine Kinderkrippe gesteckt, dann in eine Familie mit sieben Kindern, was ich wunderbar fand. Ich spürte niemals einen Unterschied zwischen den leiblichen Kindern und mir. Meine Familie war gläubig, ich wurde getauft und bin zur Erstkommunion gegangen.  

Aber dann verlor Mama ihre erste Tochter Pascal. Sie konnte das nicht ertragen und wurde depressiv. Und ich musste mit fünf Jahren die Familie verlassen.

Als ich in das von Ordensschwestern geführte Waisenhaus gebracht wurde, schrie ich: “Mama!” Die diensthabende Schwester antwortete mir: “Diese Bastarde von der Sozialfürsorge haben keinen Vater und keine Mutter.” Ich habe dort sehr schwere Jahre erlebt: Schläge und Strafen, die bei mir zur Rebellion führten. Sie waren mit allen sehr hart. Die Kinder, deren Eltern zahlten, bekamen Besseres zu essen, aber für uns gab es oft trockenes Brot. Um mich zu bestrafen, sperrten sie mich in eine dunkle Zelle, die voller Spinnen war, vor denen ich eine krankhafte Angst hatte. Es gab allerdings auch eine wunderbare Schwester, Maria Magdalena, die Einzige, die sanft war, und die mich aus der Zelle wieder rausholte. Ich lebte in einer immer größeren Auflehnung und begann auszureißen.

Schließlich wurde die schlechte Behandlung der Fürsorge bekannt, jemand hatte eine Klage eingereicht, und Laien übernahmen das Haus. Die neue Direktorin kam, um uns “Gute Nacht” zu sagen, als ob wir ihre Kinder wären. Sie wiegte mich in meinem Bett und sang dabei ein Gutenachtlied.

Aber als ich 16 Jahre alt war, passierte etwas Schreckliches. Eines Tages rief mich eine Putzfrau zu sich und sagte; “Du bist hübsch!” Sie hat mich vor vier Arbeitern entblößt, die mich sexuell missbrauchten. Sie wurde entlassen, aber ich ... Ich blieb drei Monate, ohne etwas essen zu wollen. Damals war Jungfräulichkeit etwas sehr Wichtiges. Ich wollte Jungfrau bleiben für meinen Mann. Mir war klar, daß ich niemals wieder ein normales Leben haben würde.

Als es mir körperlich wieder besser ging, riss ich aus. Wir sind zu zweit abgehauen. Die Polizei hat uns erwischt und ich kam in eine Erziehungsanstalt. Es war ein kleines Gefängnis mit Aufsehern, Gittern - und wieder sexueller Mißbrauch durch die Aufseher: ein Abstieg in die Hölle. Als meine Zeit vorbei war, erwartete mich niemand am Ausgang. Ich ging nach Paris, setzte mich auf eine Bank und schlief ein.

Als ich wach wurde, war es Nacht. Eine Bande von Männern kam näher. In den Jahren, in denen mir Gewalt widerfuhr, war ich eine gefährliche Raubkatze geworden. Was der Herr an Schönem getan hatte und was ich heute wieder finde, war weg. Ich konnte mich gegen drei oder vier Männer behaupten, auch gegen diese. Ich schloss mich ihnen an, trank und rauchte mit ihnen.

Einer aus der Bande hatte einen Koffer aus einem Auto gestohlen, der drei bis vier Millionen Francs enthielt. Das hatte Vergeltungsmaßnahmen in unseren Kreisen zur Folge. Autos kamen: “Wer ist der Chef dieser Bande?” Der Chef, zwei andere und ich wurden abgeführt. Wir wurden diesem Mann vorgeführt. “Was sollen wir mit ihnen machen?” - “Die Frau will ich haben, die anderen könnt ihr umbringen.” Die Polizei hat das als Abrechnung akzeptiert.

Ich sah sie umfallen, bekam selbst eine Kugel in die Schulter und wurde ohnmächtig. In einem Haus am Stadtrand kam ich wieder zu mir. Ich wurde gepflegt, aber auch bewacht. Nach 14 Tagen gab man mir Kleider und bat mich, mich sehr schön zu machen. Dann brachte man mich zu Monsieur Marcel...

Das war der Beginn der Hölle. Zwei Jahre lang wurde ich in einer Art Schule ausgebildet, um Callgirl zu werden. Ich wurde in alle Liebeskünste eingeführt und darin, alle Arten von Konversation zu führen. Das ist sehr teuer, deshalb musste ich gewinnbringend sein. Ich wurde benutzt für Verträge mit wichtigen Geschäftsmännern, denen ich helfen musste, Geschäfte einzufädeln. Ich reiste viel und brachte viel Geld ein. Ich war gefangen im Laster: du bis einträglich, bekommst Geschenke von deinem Gönner ... und sinkst immer tiefer. Aber schließlich kam ich so weit, diesen Mann zu lieben. Die Liebe hilft, alles zu ertragen.

Doch dann kam Marcel bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Er hat mir alles hinterlassen: die Wohnung, in der ich lebte, mit Personal, alten Möbeln, Pelzmänteln ... Diese Periode hatte fünf Jahre gedauert.

Dann kam der Zweite. Er war Sizilianer, bei der Mafia, sehr gewalttätig. Er hat mich auf die Straße geschickt: Rue St. Denis, das heiße Pflaster von Paris ... Bis dahin hatte ich mich in sehr geschützter Atmosphäre bewegt. Jetzt lernte ich das Fürchten, Grobheiten und Gewalt kennen. Ich kam um fünf oder sechs Uhr morgens völlig erschöpft nach Hause. Er kam betrunken heim und weckte mich auf, um mich zu verprügeln. Ich war in höchstem innerlichem Aufruhr, angeekelt von mir. Mich schauderte vor mir selbst. Mein Körper und mein Herz waren wie voneinander getrennt. Am Ende trank ich eine Flasche Whisky, bevor ich den Mut hatte “arbeiten” zu gehen.

Schließlich kam die Nacht, in der ich ausriss. Ich wurde wieder geschnappt und von fünf Männern schrecklich verprügelt. Sie ließen mich wie tot zurück. Ein Polizeiauto fand mich in Blut gebadet.

Dann war ich fünf Jahre lang auf der Flucht. Sobald ich anfing, ein normales Leben zu führen, kamen meine Verfolger, und schnell musste ich aufbrechen. Schließlich, um sie loszuwerden, aß ich den ganzen Tag Kuchen, um dick zu werden. Ein Tonne interessierte sie nicht mehr. In diesen fünf Jahren habe ich mit Pennern in Obdachlosenheimen übernachtet.

Nach diesen Jahren lernte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen, und das kam so: Eines Tages hatte ich schreckliche Prügel bekommen und war in einem fürchterlichen Zustand. So kam ich in die Stadt Pont St. Esprit, wo ich auf dem Polizeikommissariat nach einem Obdachlosenasyl fragte: “Es gibt hier keines, aber eine Gemeinschaft, die alle Armen aufnimmt, die wir ihr schicken. Wir können Sie hinbringen, wenn Sie wollen.”

Ich klingelte. Es wurde mir geöffnet. Es war ein solcher Friede da, daß meine Auflehnung ganz verschwand. Ein großer blonder Mann, Jacky, kam, um sich um mich zu kümmern. Ich, die ich nichts anderes gekannt hatte als Gewalt, fühlte mich das erste Mal mit reinen Augen angeschaut, ohne Begierde, ohne Verurteilung. Könnt ihr euch vorstellen, was das in mir bewirkte? Ich war wie entwaffnet vor diesem jungen Mann. Ich hatte den Eindruck, daß der heilige Josef persönlich mich empfing. Diese kostenlose Liebe hat mich zutiefst aufgewühlt. Ich wurde in dem Gebäude untergebracht, das für die Straßenbrüder reserviert war. Da außer mir nur Männer da waren, sagte Jacky zu mir: “Ich bringe dich in einem etwas abgelegeneren Zimmer unter. Da hast du den Schlüssel, schließ hinter dir ab!” Diese Ehrfurcht ließ mich auf die Knie fallen, sobald ich die Tür hinter mir geschlossen hatte...

Ich verbrachte dann eine Zeit in Grenoble. Eines Tages blieb an einer Ampel ein Auto einen halben Meter entfernt von mir stehen. Darin saßen meine Verfolger. Ich sah, wie das Fenster runtergekurbelt, eine Waffe gezogen ... Da schrie ich zum ersten Mal zu Gott: “Hör zu! wenn es dich wirklich gibt, dann weißt du, wenn ich jetzt sterbe, komme ich in die Hölle! Also, rette mich!” Ich schloss die Augen, hörte das Geräusch von der Sicherung des Revolvers, und ... Nichts! Als ich die Augen wieder öffnete, war das Auto weg. Ich verstand nicht, wie das geschehen konnte, aber es war die klare Antwort Gottes für mich. Einer der vier Autoinsassen ist heute bei den Trappisten.

Daraufhin bin ich wieder nach Pont St. Esprit zurückgekehrt. Ich wurde wieder von der Gemeinschaft aufgenommen und durfte diesmal bei ihnen im Haus wohnen. Der Verantwortliche machte mir den Vorschlag, in das Haus der Gemeinschaft in St. Broladre zu gehen. Dort begann ich, das Leben in Gemeinschaft zu lernen. Ich war sehr verletzt und ertrug die Geschwister anfangs kaum.

Während meiner ersten Anbetungsstunde schaute ich auf dieses weiße Ding vor mir, und dann schaute ich mich selber an und hatte den Eindruck, ganz schwarz zu sein. Nachher sagte ich zum Verantwortlichen: “Da hat Jesus aber Arbeit mit mir, wenn Er will, daß ich so weiß werde wie Er, ich bin ja ganz schwarz!” Doch der Herr arbeitete an mir. Ich ertrug die Brüder nicht. Und  auf den Hirten habe ich alles abgeladen, da er für mich den Vater darstellte. Nach und nach hat Jesus mich beruhigt. Ich wandte mich Maria zu. Das war manchmal schwer, aber ich tat es trotzdem.

Heute bin ich sehr glücklich, weil ich Jesus kennen gelernt habe, obwohl ich erst ganz am Anfang bin und es manchmal noch sehr schwer ist.

Er ist mein wahrer Bräutigam. Ich habe mich mit Leib und Seele Ihm geweiht. Ich möchte Schwester werden. Und Maria ist meine Mutter.

 

2.

4.10.2013

Fremder, willst du antworten?

Die Steyler Missionare Pater Götsch und Bruder Gervasius hatten in China ein Erlebnis, das sich jedem verstandesmäßigen Begreifen entzieht.

Bruder Gervasius begleitet den Pater von Kaotai zu einer Schwerkranken. Nach dreitägigem Ritt von mehr als zweihundert Kilometern sind sie am Ziel, doch die kranke Frau war bereits gestorben. Bedrückt treten die Missionare den Heimweg an. Etwa nach der Hälfte des Bergrittes treffen sie einen Jungen, der sie bittet, zu seiner Mutter mitzukommen. Der Junge führt sie etwa 15 km abseits in eine kleine Ortschaft. In einer Lehmhütte wartet eine Sterbende. Sie stellt den beiden Mis­sionaren unvermittelt sonderbare Fragen:

-“Fremder, willst du mir in der Wahrheit antworten?“

-“Aber gewiss.“

-“Gibt es einen Gott, in dem drei Gestalten sind? Gibt es im anderen Leben einen Ort der Freude für die

Guten und einen Ort des Schreckens für die Bösen? Stimmt es, dass Gott auf diese Erde gekommen ist, um für die Menschen zu sterben und ihnen den Ort der Freude zu öffnen? Ausländer, ist das alles wahr?“ Der Priester bejaht staunend all diese Fragen. Woher kennt die Kranke diese Glaubenswahrheiten?

-“Du hast Wasser bei dir“, fährt die Kranke fort, “wasche mich, damit ich an den Ort der Freude komme!“

Woher weiß sie, dass Pater Götsch Taufwasser bei sich hat? Nach einem kurzen Gespräch spendet der Missio­nar der Kranken die Taufe. Voll Freude äußert die Mutter einen neuen Wunsch: “Du hast Brot bei dir. Kein gewöhnliches Brot, sondern Gott selbst. Gib mir auch davon.“

Die Sterbende weiß auch das, dass der Priester das Allerheiligste bei sich hat. Pater Götsch reicht ihr die Kommunion und spendet ihr die Krankenölung.

Dann sagt er: “Bisher hast Du Fragen gestellt, jetzt stelle ich einige Fragen. Woher kennst Du die Glau­benswahrheiten? Haben Dir katholische oder evange­lische Christen erzählt?“

-“Ich kenne keine Christen, Fremder!“

-“Hast Du das alles in Büchern gelesen?“

-“Ich kann nicht lesen. Ich weiß auch nicht, daß es christliche Literatur in meiner Sprache gibt.“

-“Aber woher hast Du denn deine Glaubenskenn­tnisse?“

-“Ich dachte ganz einfach, es müsse so sein. Seit 10

Jahren lebe ich nach diesem Glauben. Ich habe auch meine Kinder unterrichtet. Du kannst sie alle waschen (sie meint taufen).“

-“Wusstest Du, dass wir heute vorbeikommen?“

-“Ja, ich hatte einen Traum und sah einen älteren Mann. Der sagte mir, ich solle meinen Jungen zum Weg schicken und die beiden Ausländer rufen. Sie würden mich waschen für den guten Ort nach dem Tod.“

Die Missionare sind tief getroffen. Das Wesen der Kran­ken ist im Angesicht des Todes so einfach, dass kein Raum für Zweifel bleibt. Zum Abschied schenken sie ihr ein kleines Bild vom Hl. Josef, dem Patron der Ster­benden. Da ist die Kranke außer sich vor Freude: “Den kenne ich, der hat mich ja besucht. Er war schon des Öfteren bei mir und ließ mich meinen Sohn auf den Weg schicken, um euch zu rufen.“

Ist er im Traum oder in Wirklichkeit bei ihr gewesen? Sie weiß es nicht und es ist ihr auch nicht wichtig. Wichtig ist, was sie durch ihn erfahren hat.

Die Frau starb noch in der gleichen Nacht. ••

Nach einem Bericht von LUDWIG LENZEN aus der ‘WEITE WELT‘, Nr. 1, Januar 1976

 

1.

3.10.2013

 

CHRISTIANE

Wie oft hab ich nicht schon an diese ergreifende Begebenheit denken müssen, die man am besten auf den Knien hören soll. Ich kann mich nicht enthalten, sie hier noch einmal aufzuschreiben, damit ihr Schein auf all jene Verzweiflung fällt, aus der soviel stumme und gewalttätige Empörung aufsteigt.

“...ein ganz kleines Baby - die Folgen einer Gehirnhautentzündung wahrscheinlich waren es, die sie als geistig Behinderte zurückließen. Christiane war nun zwölf Jahre alt. Sie sollte nun ihre erste Kommunion empfangen, denn sie war so süß, irgendwie gelehrig, daß mein Freund blind daran glaubte, daß sich eine Seele voll Hunger nach Gott hinter den stumpfen Augen verbarg, jenen Augen, die völlig verdreht ihr kleines Gesicht entstellten und es ganz nach innen kehrten - es völlig verschlossen für die Außenwelt. Deshalb schien sie aller Möglichkeiten beraubt und man verzichtete ihr irgendetwas beizubringen: Man hat sie einfach während vieler Stunden in der Klasse von größeren Schülern sitzen lassen, wo sie sich niemals vom Platz bewegte.

Doch da! Sie wollte helfen und trug eine Flasche mit Säure in die Nähe eines brennenden Herdes, die Flasche fiel ihr aus der Hand. Ein Flammenvorhang. Es blieb nichts, als einer jener kleinen verkohlten Bäume, wie man sie in den Landes*  sieht - aber ein Baum, der noch atmete…

Bevor wir sie (im Krankenhaus) wieder gefunden haben, im hintersten Winkel des großen Saales für die Kinder, versteckt hinter dem Paravant für die Sterbenden, wussten wir bereits, daß man ihr für die Operation keine Narkose hatte geben können: man hatte kein einziges Fleckchen heilen Gewebes gefunden, in das man hätte die Kanüle injizieren können. Aber dem erschütterten Chirurgen hatte sie mit ihrer kristallklaren Stimme geantwortet: „Das ist nichts. Unser Herr hat viel mehr gelitten, als ich...“ Keine Klage, kein Seufzer, und noch weniger eine Abwesenheit; diese Stimme, klar wie das Morgenrot in den Bergen, fest, voll Kraft, faszinierend.

Ich für meinen Teil, habe gedacht: “So also entstehen Legenden: Der Zustand dieser Kleinen ist so beeindruckend, daß man eine Ikone daraus macht...“ Aber als ich sie dann sah, änderte ich meine Meinung. Es schien, daß sie nicht mehr sehen konnte, denn die Augen, wie auch der Rest der Züge, waren durch die Flammen zerstört; genau genommen hatte sie keine menschliche Form mehr. Aber noch bevor wir etwas gesagt hatten, wusste sie, wer wir waren und sie bemerkte: „ Ihr werdet am Ende noch müde werden. Es ist ein Sessel und ein Stockerl beim Schwesternzimmer...“ Es hatte gestimmt. Als man ihre Lippen befeuchten wollte, sagte sie: „ Wenn es erlaubt ist, danke vielmals“ Und dann: ‚ Willst du daß wir spielen - wenn du so lieb bist, und noch ein bisschen bleibst? Ich stelle dir Rätsel und du antwortest.“

Nächsten Tag am Morgen, rief mich ihr Arzt: „ Wissen sie, wer dieses Kind ist?  Man hat uns gesagt, daß sie geistig behindert sei. Welcher Betrüger konnte uns so etwas glauben machen? Ich habe noch niemals solch eine Intelligenz gesehen, solch eine Charakterstärke.“ Zwei Tage später bekannte er: Am Ende meines Skalpells habe ich Gott berührt.“, und er nahm seine lang unterbrochene Glaubenspraxis wieder auf. Er war nicht der einzige: Christiane bat, daß man ihr eine der Anstaltslehrerinnen schickte und wollte mit ihr alleine sein. Diese erzählte später erschüttert: “Sie hat mich gebeten beichten zu gehen, und sie hat gesagt, ich solle keine Angst haben...“

Die kleinen Kinder wie auch die Erwachsenen aus dem Saal, waren angezogen von diesem Bett, wo sie lag, und alle sagten: „Wie schön sie ist!“ - und man hielt inne, selbst überrascht bei der Ungeheuerlichkeit dieser Feststellung; doch dann wiederholte es jeder langsam: „ Es ist wirklich wahr, sie ist so schön!“ Aber in unserer menschlichen Sprache fehlen die Worte, um von dieser Schönheit zu sprechen.

Um noch einen Rettungsversuch zu unternehmen, dachte der Arzt daran, ihr die Beine zu amputieren. Aber, wie es ihr sagen? Sie war es, die ihm zuvorkam:  „Du weißt, ich habe ein bisschen geschlafen; ich habe geträumt, daß ich mit dem Jesuskind herumgelaufen bin. Er hat zu mir gesagt: Willst du mir eines von deinen Beinen geben? Ich habe gesagt: Nicht eines: Beide! Man wird mich neuerlich operieren, nicht wahr?“

 Als sie zurückkam, glaubte man, daß sie die Nacht nicht überleben würde. Eine Schwester fragte sie: „ Was möchtest du lieber, Christiane: Bei uns bleiben, oder in den Himmel gehen?“  Ich höre noch das amüsierte Lachen des Kindes: „Hier bin ich mit IHM, im Himmel werde ich mit IHM sein, das ist gleich. Ich, ich will das, was ER will.“  Kurz darauf fiel sie ins Koma, aber es dauerte noch einunddreißig Tage‚ bis sie starb.

Keinen Augenblick ließ dieses faszinierende Strahlen um den kleinen Märtyrerleib nach. Unmittelbar nach ihrem Tod wurde sie in ihrem weißen Kommunionkleid in der Spitalshalle aufgebahrt, die sich in eine flammende Kapelle verwandelte. Als die Totengräber kamen, wollte der Direktor nicht, daß sie den kleinen Sarg trugen. Er war es, der mit den Ärzten und dem Krankenhausseelsorger die kleine, wertvolle Reliquie trug und sie in die Erde versenkte ‚ die sie nun heiligen würde. Noch immer bezeugen die Photos von Christiane den erbarmungswürdigen Zustand, in dem sie all die Tage verbrachte, bis zu jenem Feuerbrand der Schmerzen und der Glorie.

 Aus: Daniel Ange, Baume est ton nom, prier pour guérir, Paris 1980

 *Landes: (spr: La:d), Landstrich in Südwestfrankreich

 

 

 

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