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06.12.2016

„Keine Angst vor Reformen“

Welt

Technische Erneuerungsprozesse sollen eine Verbesserung des Bestehenden bewirken. Haben wir früher unsere Wäsche per Hand gewaschen waschen wir heute mit der Maschine. Die technischen Entwicklungen sollen das Leben erleichtern. Eigenartigerweise haben wir heute weniger Zeit als früher.

Je mehr wir uns technisch entwickeln desto mehr bürden wir uns auf, so nutzen wir die gewonnene Zeit nicht für mehr Ruhe und Besinnung auf das Wesentliche, sondern für noch mehr Aufgaben. Immer mehr Technik erleichtert uns die Arbeit und doch haben wir immer weniger Zeit. Wollen wir von den Vorzügen der Industriealisierung profitieren dann dürfen wir uns eben nicht zu Sklaven der Technik und auch nicht zu Sklaven der Gewinnmaximierung machen. Besinnen wir uns auf die wahren Werte, reformieren wir unsere Einstellung zu den wahren Werten.

 

Kirche

Geistige Erneuerungsprozesse sollen eine Verbesserung des Bestehenden bewirken. Haben wir früher unseren Gott als unnahbar, streng und strafend gesehen so sehen wir Ihn heute dank Jesus als liebenden Vater.

Die geistigen Entwicklungen sollen unser Leben bereichern.

Eigenartigerweise wird heute fast nur noch von der Barmherzigkeit Gottes gesprochen, kaum dagegen von Seiner Gerechtigkeit. Jesus hat unmissverständlich von der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Seines Vaters gesprochen. Je mehr wir uns mit Halbwahrheiten begnügen desto mehr distanzieren wir uns von Gott und verfallen dem Irrtum. Wer die Barmherzigkeit Gottes annimmt der freut sich über die Gerechtigkeit.

Wer die Barmherzigkeit Gottes ablehnt der fürchtet die Gerechtigkeit.

Gott akzeptiert in vollkommener Weise unseren freien Willen, deshalb sollten wir nicht Seine Gerechtigkeit fürchten, sondern ggf. unsere Entscheidungen. Göttliche Gnade ermöglicht Umkehr doch muss der Mensch umkehren, nicht Gott. Die Wahrheit ist göttlich, sie ist ewig sie bedarf keiner Reform. Besinnen wir uns auf die wahren Werte, reformieren wir unsere Einstellung zur ewigen Wahrheit, zur ganzen Wahrheit.

Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land, aus ewgem Stein erbauet von Gottes Meisterhand. Gott wir loben Dich; Gott! wir preisen Dich; O laß im Hause Dein uns all geborgen sein.

Danke, Johannes

 

 

 

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