59.

24.12.2016

„Gott gebe“

Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können. Den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können und die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Unter vergleichbaren Lebensbedingungen haben Menschen oft völlig unterschiedliche Sichtweisen. Einer neigt zu pessimistischer Sicht, ein anderer neigt zu optimistischer Sicht und doch leben beide in der gleichen Realität. Wir sind genetisch und sozial geprägt. Jeder Mensch hat Charaktereigenschaften mit auf den Weg bekommen. Jeder Mensch wird auch durch sein Umfeld geprägt. Manche Charaktereigenschaften, manche Prägungen mögen wir dankbar akzeptieren, andere würden wir vielleicht gerne los werden.

Gott gebe uns die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die wir nicht ändern können.                      

Mit der göttlichen Gnade werden wir befähigt unsere guten Charaktereigenschaften einzusetzen und unsere schlechten Charaktereigenschaften zu korrigieren.

Phil 2,13 Denn Gott ist es, der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus. — Wohl werden wir befähigt, dennoch ist unsere Zustimmung, unser Zutun erforderlich. Wir sollen mit der göttlichen Gnade mitwirken.

Gott gebe uns den Mut, Dinge zu ändern, die wir ändern können.

Es kann geschehen, dass wir uns voller Elan in eine Aufgabe stürzen, die unsere Kapazitäten bei weitem überfordert. Mag die Absicht auch noch so gut gewesen sein, wenn wir uns ohne Überlegung in eine Aufgabe stürzen dann ist scheitern vorprogrammiert.

Gott gebe uns die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.

Danke, Johannes

 

 

 

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