46.

11.10.2016

„Gehorsam“

Christen, insbesondere Katholiken wird vorgeworfen; dass sie dumm dastehen wenn sich heraus stellen sollte, dass es weder Himmel noch Hölle gibt. Diese Einstellung basiert auf dem Gedanken, dass Christen sich Freiheit und Lebensfreude versagen weil sie glaubend und vertrauend Gehorsam üben. Verlieren wir denn Freiheit und Lebensfreude wenn wir im Glauben an Gott opfern und Verzicht üben? Freiheit und Lebensfreude versagt man sich durch ungezügelten Egoismus. Freiwilliger Verzicht befreit. Fasten hat einen realen Wert, körperlich wie geistig. Darum verzichten wir auf den Stolz welcher uns suggeriert besser zu wissen was gut oder schlecht für uns ist als unser Schöpfer und Vater.

Wir verzichten nicht auf Freiheit und Lebensfreude wenn wir beten und opfern; ganz im Gegenteil wir gewinnen Freiheit und Lebensfreude. Die Freiheit in Gott reduziert unsere materiellen Wünsche auf das Wesentliche. Die Zeit die wir uns nehmen um ungeteilt bei Gott zu sein in der Eucharistie, im Gebet, in der Anbetung, in der Beichte u. v. m. ist nicht verloren sondern gewonnen. Mag die weltliche Logik den Verstand attackieren, im Herzen wissen wir, dass Gott der Herr der Zeiten ist. Die Zeit mit Gott ist für uns reiner Gewinn, zeitlich wie ewig. In dieser Zeit befreit Er uns von weltlichen Ketten. Der Geist der heute den Gehorsam gegenüber Gott als unmodern kritisiert tat es schon bei Adam und Eva.

Wie wir dem ewigen Vater vertrauen so sind wir Ihm gehorsam. Freiwilliger Gehorsam gelingt nur in Liebe. Vertrauender Gehorsam wird von unserem ewigen Vater mit Freiheit und Lebensfreude belohnt. Röm 8,17  Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit Ihm leiden, um mit Ihm auch verherrlicht zu werden.

Danke, Johannes

 

 

 

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