Stärkung für die Restarmee im Gebet

Aus dem „Tagebuch“ von Schwester Faustina

04.09.2016

GEBET — DAS ERBITTEN DER BARMHERZIGKEIT

 

2017

30. März 2017

Wenn ich auf meinem Gewissen alle Sünden der Verdammten hätte, hätte ich an Gottes Barmherzigkeit nicht gezweifelt, sondern mich mit einem zu Staub zerriebenen Herzen in den Abgrund seiner Barmherzigkeit gestürzt. Ich glaube daran, Jesus, dass du mich nicht von dir gewiesen, sondern durch die Hand deines Stellvertreters die Sünden nachgelassen hättest (TB 1318).

 

29. März 2017

O Jesus, wie leid tun mir die armen Sünder! Jesus, verleihe ihnen Reue und Schmerz. Gedenke deines schmerzhaften Leidens; ich kenne deine unendliche Barmherzigkeit, ich kann es nicht ertragen, dass eine Seele, die dich so viel gekostet hat, verloren geht (TB 908).

 

28. März 2017

Nach der Beichte sann ich über das schreckliche Leiden Jesu nach und begriff, dass mein eigenes Leiden nichts ist im Vergleich mit dem Leiden des Erlösers und dass jede, sogar die kleinste Unvollkommenheit Ursache dieses furchtbaren Leidens ist. Daraufhin wurde meine Seele von tiefer Reue ergriffen, und erst jetzt merkte ich, dass ich mich im Meer der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes befinde (TB

 

27. März 2017

Wenn du zur heiligen Beichte kommst, zur Quelle meiner Barmherzigkeit, fließt stets auf deine Seele mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und veredelt deine Seele. Jedes Mal, wenn du zur heiligen Beichte gehst, tauche mit großem Vertrauen ganz in meiner Barmherzigkeit unter, damit ich über deine Seele die Fülle meiner Gnaden ergießen kann (TB 1602).

 

26. März 2017

Wie du dich in meiner Gegenwart vorbereitest, so beichtest du auch vor mir. Ich verhülle mich nur mit dem Priester. Überlege niemals, wie der Priester ist, mit dem Ich mich verhüllt habe. Öffne dich in der Beichte, wie vor mir selbst, und ich werde deine Seele mit meinem Licht erfüllen (TB 1725).

 

25. März 2017

Wenn du zur Beichte kommst, wisse, dass ich selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke ich selbst. Hier begegnet das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, dass sie aus dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen können. Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist meine Freigebigkeit grenzenlos (TB1602).

 

24. März 2017

Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen — im Tribunal der Barmherzigkeit; dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, genügt es, zu Füßen meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen. Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre, belebt das Wunder der Barmherzigkeit Gottes die Seele vollends (TB 1448).

 

23. März 2017

Heute durchdrang mich plötzlich, wie ein Blitz, der Blick des Herrn. Ich erkannte die kleinsten Stäubchen in meiner Seele. Aufgrund der tiefen Erkenntnis meiner Nichtigkeit, fiel ich auf die Knie und bat den Herrn um Vergebung. Mit großem Vertrauen warf ich mich in seine unendliche Barmherzigkeit. Eine solche Erkenntnis bedrückt mich nicht und entfernt auch nicht vom Herrn. Vielmehr erweckt sie in meiner Seele eine größere Liebe und grenzenlose Zuversicht wobei die Zerknirschung meines Herzens mit Liebe verbunden ist (TB 852). 

 

22. März 2017

Was haben Gnade und Betrachtung aus dem größten Verbrecher gemacht! Als Sterbender hat er viel Liebe. — Gedenke meiner, wenn du im Paradiese bist. Herzliche Reue verwandelt sofort die Seele. Das geistige Leben sollte ernst und aufrichtig geführt werden (TB 388).

 

21. März 2017

Ich bin für eine zerknirschte Seele die Barmherzigkeit selbst. Das größte Elend einer solchen Seele entfacht nicht meinen Zorn, vielmehr neigt sich mein Herz in großer Barmherzigkeit ihr zu (TB 1739).

 

20. März 2017

Ich erkannte plötzlich, dass Gott von einer meinem Herzen nahestehenden Person sehr beleidigt wird. Angesichts dessen durchdrang Schmerz meine Seele und ich warf mich nieder vor dem Herrn und bettelte um Barmherzigkeit. Zwei Stunden lang in Tränen, Gebet und Geißelung hielt ich die Sünde auf und ich erkannte, dass Gottes Barmherzigkeit sich dieser armen Seele bemächtigte. Oh, wie viel kostet eine einzige Sünde! (TB 685)

 

19. März 2017

Obgleich die Sünde ein Abgrund der Boshaftigkeit und Undankbarkeit darstellt, ist der für uns entrichtete Preis unvergleichlich — deshalb möge jede Seele im Leiden des Herrn Vertrauen finden und Hoffnung in seiner Barmherzigkeit. Gott verweigert niemandem seine Barmherzigkeit (TB 72).

 

18. März 2017

Keine Seele soll Angst haben, sich mir zu nähern, auch wenn ihre Sünden rot wie Scharlach wären. Meine Barmherzigkeit ist so groß, dass sie in der ganzen Ewigkeit durch keinen Verstand, weder von Menschen noch von Engeln, ergründet werden kann (TB 699).

 

17. März 2017

Während der Betrachtung der Sünden ließ der Herr mich das ganze Böse in ihr erkennen und den Undank, der in ihr liegt. Ich fühle in meiner Seele großer Abscheu, sogar vor der kleinsten Sünde (TB 1334).

 

16. März 2017

Innerlich, in der Tiefe meiner Seele, erkannte ich, wie fürchterlich auch die kleinste Sünde ist, wie sehr sie die Seele Jesu quält. Ich will lieber tausend Höllen leiden als die geringste lässliche Sünde zu begehen (TB 1016).

 

15. März 2017

Von mancher Seele verlangt Gott große Reinheit, deshalb schenkt er ihr tiefere Erkenntnis ihres Elends. Mit himmlischem Licht erleuchtet, erkennt sie besser, was Gott gefällt — und was nicht. Die Sünde entspricht der Erkenntnis und dem Licht der Seele (TB 112).

 

14. März 2017

Ein großer Bau kann nicht entstehen, wenn wir kleine Ziegelsteine wegwerfen (TB112).

 

13. März 2017

Ströme meiner Gnade überfluten demütige Seelen. Hochmütige sind immer in Armut und Elend, denn meine Gnade wendet sich von ihnen ab, hin zu den demütigen Seelen (TB1602).

 

12. März 2017

O Demut, du teuerste Tugend, nur wenige Seelen besitzen dich. Überall sehe ich nur den Schein dieser Tugend, doch die Tugend selbst sehe ich nicht (TB 1436).

 

11. März 2017

Obwohl du groß bist, Herr, lässt du dich durch tiefe Demut besiegen (TB 1436).

 

10. März 2017

In meinem inneren Leben schaue ich mit einem Auge in den Abgrund meines Elends und meiner Erbärmlichkeit, die ich bin; mit dem anderen schaue ich in den Abgrund deiner Barmherzigkeit, o Gott (TB 56).

 

09. März 2017

Ich weiß genau, was ich aus mir selbst bin; deshalb enthüllte Jesus vor den Augen meiner Seele den tiefen Abgrund meiner Nichtigkeit und dadurch verstehe ich klar, dass alles Gute in meiner Seele einzig Seine heilige Gnade ist. Das Erkennen meiner Nichtigkeit offenbart mir zugleich den Abgrund seiner Barmherzigkeit (TB 56).

 

08. März 2017

Ohne Demut können wir Gott nicht gefallen. Übe dich im dritten Grad der Demut, das heißt, bei Vorwürfen sich nicht rechtfertigen und seine Unschuld nicht beteuern, sondern sich über die Demütigung freuen (TB 270).

 

07. März 2017

Ich erniedrige mich niemals und vor niemandem. Schmeicheleien kann ich nicht ausstehen. Die Demut ist nur Wahrheit. In aufrichtiger Demut ist keine Kriecherei (TB 1502).

 

06. März 2017

Gleich nach dem Noviziat, begann ich, mich besonders in der Demut zu üben. Mir genügten die von Gott zugelassenen Demütigungen nicht; in meinem Übereifer suchte ich selbst welche und ich zeigte mich den Vorgesetzten manchmal so, wie ich in Wirklichkeit nicht war. Von solchem Elend hatte ich keine Ahnung. Nach kurzer Zeit aber ließ Jesus mich erkennen, dass Demut lediglich Wahrheit ist (TB 1503).

 

05. März 2017

Wie schön ist eine demütige Seele (...). Einer solchen Seele versagt Gott nichts; sie ist allmächtig, sie beeinflusst das Schicksal der ganzen Welt. Gott erhebt sie bis zu seinem Thron. Je mehr sie sich demütigt, um so mehr neigt sich Gott herab zu ihr. Er verfolgt sie mit seinen Gnaden (...). Solche Seelen sind mit Gott am tiefsten verbunden (TB 1306).

 

04. März 2017

Wer aufrichtige Demut lernen will, sollte Jesu Leiden erwägen. Wenn ich Jesu Leiden betrachte, wird mir vieles klarer, was ich vorher nicht begreifen konnte. Ich will dir ähnlich sein, Jesus, dir, dem Gekreuzigten, dem Geschundenen, dem Gedemütigten. Jesus, präge meiner Seele und meinem Herzen deine Demut ein (TB 267).

 

03. März 2017

Jesus gab mir die Tiefe seiner Stille und seiner Demut zu erkennen und gab mir zu verstehen, dass er dies ausdrücklich von mir verlangt (...). Daher begriff ich, dass es nicht genügt, mich in einfachen Tugenden zu üben; ich bemühe mich in heroischen Tugenden zu üben (TB 758).

 

02. März 2017

Jesus, du bist so klein, aber ich weiß, dass du mein Schöpfer und mein Herr bist. Jesus entgegnete: Ich bin es, doch gehe ich mit dir als Kind um, weil ich dich Demut und Schlichtheit lehren will (TB 184).

 

1. März 2017

Wie das Wasser von den Bergen nur ins Tal fließen kann, so fließt auch Gottes Gnade nur auf demütige Seelen (TB 55).

 

28. Februar 2017

Möge keine Seele zweifeln, wäre sie auch die elendste von allen; solange sie lebt, kann sie zu großer Heiligkeit gelangen, denn die Macht der Gnade Gottes ist stark. An uns liegt es, sich gegen das Wirken Gottes nicht zu sträuben (TB 283).

 

27. Februar 2017

Oft lebte ich in Hoffnung gegen alle Hoffnung und erhob mein Hoffen bis hin zum völligen Gottvertrauen. Mit mir soll geschehen, was er von Ewigkeit her beschlossen hat (TB 386).

 

26. Februar 2017

In meinen größten Leiden versenke ich den Blick im Gekreuzigten Jesus; ich erwarte keine Hilfe von Menschen, sondern lege mein Vertrauen in Gott; in seiner unergründlichen Barmherzigkeit ist meine ganze Hoffnung (TB 681).

 

25. Februar 2017

Obwohl der Weg mit Dornen besetzt ist, habe ich keine Angst, vorwärts zu gehen; wenn ich auch vom Hagel der Nachstellungen übersät werde und Freunde mich verlassen; wenn sich auch alles gegen mich verschwört und der Horizont sich verdunkelt; wenn das Gewitter zu toben beginnt und ich merke, dass ich allein bin und ich all dem meine Stirn bieten muss, dann vertraue ich in tiefem Frieden auf deine Barmherzigkeit, o mein Gott, und meine Hoffnung wird nicht zuschanden (TB 1195).

 

24. Februar 2017

O mein Gott, meine einzige Hoffnung, in dich habe ich meine ganze Hoffnung gelegt und weiß, dass ich nicht enttäuscht werde (TB 317).

 

23. Februar 2017

Durch das Bild werde ich den Seelen viele Gnaden verleihen; es soll an die Forderungen Meiner Barmherzigkeit erinnern, denn auch der stärkste Glaube hilft nichts ohne Taten (TB 742).

 

22. Februar 2017

Am Abend, als ich in der Zelle war, erblickte ich Jesus, den Herrn, in einem weißen Gewand. Eine Hand war zum Segnen erhoben, die andere berührte das Gewand auf der Brust. Von der Öffnung des Gewandes an der Brust gingen zwei große Strahlen aus, ein roter und ein blasser (...). Nach einer Weile sagte Jesus zu mir: Male ein Bild, nach dem, das du siehst, mit der Unterschrift: Jesus, ich vertraue auf Dich (TB 47).

 

21. Februar 2017

Ich fühle, dass mich nichts vom Herrn trennen kann, weder der Himmel noch die Erde, weder die Gegenwart noch die Zukunft. Alles kann sich verändern, aber die Liebe niemals, niemals; sie ist immer dieselbe. Er, der unendliche Herrscher, tut mir seinen Willen kund, damit ich ihn besonders liebe (TB 947).

 

20. Februar 2017

Liebe vertreibt aus der Seele die Furcht. Von da ab, da ich Gott mit meinem ganzen Wesen liebte, mit aller Kraft meines Herzens, von diesem Augenblick an verließ mich die Furcht. Wenn man mir wer weiß wieviel von seiner Gerechtigkeit erzählen würde, hätte ich vor ihm keine Angst, denn ich habe ihn gut erkannt, Gott ist die Liebe und sein Geist ist Friede (TB 589).

 

19. Februar 2017

Wie man die Krankheit mit dem Thermometer misst und das starke Fieber von der Heftigkeit der Krankheit spricht, so ist für das geistige Leben das Leid ein Thermometer, das die Gottesliebe in der Seele anzeigt (TB 774).

 

18. Februar 2017

Große Liebe vermag kleine Dinge in große umzuwandeln und nur Liebe allein verleiht unseren Taten Wert (TB 302).

 

17. Februar 2017

Reine Liebe ist zu großen Taten fähig und weder Schwierigkeiten noch Widerwärtigkeiten vermögen sie zu brechen; wie starke Liebe in großen Schwierigkeiten, so bleibt sie auch ausdauernd im grauen, alltäglichen, mühseligen Leben. Sie weiß, dass eines unentbehrlich ist, um Gott zu gefallen: Die kleinsten Dinge mit großer Liebe verrichten — Liebe und immer nur Liebe (TB 140).

 

16. Februar 2017

Liebe gründet nicht auf Worten oder Empfindungen, sondern auf Taten. Es ist ein Willensakt, ein Geschenk bzw. ein Schenken (TB 392).

 

15. Februar 2017

Eine Gott liebende Seele, die in ihm versenkt ist, geht ihrer Pflicht mit derselben Einstellung nach, wie zur heiligen Kommunion und verrichtet die geringste Tätigkeit mit großer Sorgfalt, unter dem liebenden Auge Gottes. Sie ist nicht verwirrt, wenn sich nach einiger Zeit eine Sache als weniger geglückt erweist. Sie bleibt ruhig, denn während ihres Handelns hat sie alles getan, was in ihrer Macht war (TB 890).

 

14. Februar 2017

Die Liebe ist ein Geheimnis, das alles, was es berührt, in schöne und Gott gefällige Dinge umwandelt. Die Liebe Gottes macht die Seele frei. Sie ist wie eine Königin, die den sklavischen Zwang nicht kennt. Alles beginnt sie in großer Seelenfreiheit, weil die in ihr wohnende Liebe Ansporn zur Tat ist (TB 890).

 

13. Februar 2017

Ich habe meine Bestimmung gefunden, seit meine Seele in dir versank, im einzigen Gegenstand meiner Liebe. Nichts ist alles im Vergleich mit dir. Leid, Widerwärtigkeiten, Demütigungen, Misserfolge, Beschuldigungen, die mich treffen, sind Splitter, die meine Liebe zu dir, Jesus, entfachen (TB 57).

 

12. Februar 2017

Gott gab mir zu erkennen, worauf wahre Liebe beruht, und schenkte mir Erleuchtung, wie ich sie Gott im Alltag erweisen soll. Wahre Liebe zu Gott beruht auf der Erfüllung seines Willens. Um Gott Liebe in Taten zu erweisen, müssen alle, auch unsere kleinsten Taten, aus Liebe zu ihm hervorgehen (TB 279).

 

11. Februar 2017

Es gibt keine größere Freude als die Liebe Gottes. Schon auf Erden können wir das Glück der himmlischen Bewohner durch eine enge Verbundenheit mit Gott erfahren, die sonderbar und für uns manchmal unbegreiflich ist. Durch einfache Treue der Seele kann man die gleiche Gnade erlangen (TB 507).

 

10. Februar 2017

Zwei Arten von Liebe stehen gegenüber: die des Schöpfers und die des Geschöpfs. Ein einzelner Tropfen will sich mit dem Ozean messen. Im ersten Moment möchte dieser Tropfen den unfassbaren Ozean in sich einschließen, doch gleichzeitig erkennt er, dass er ein einziger Tropfen ist, und so geht er besiegt ganz in Gott über — wie ein Tropfen in den Ozean... (TB 702).

 

09. Februar 2017

O nicht erschaffene Schönheit, wer dich nur einmal erkennt, der kann nichts anderes lieben. Ich fühle den unendlichen Abgrund meiner Seele, den nichts auszufüllen vermag, nur Gott allein. Ich fühle, dass ich in ihm versinke wie ein Sandkorn im bodenlosen Ozean (TB 343).

 

08. Februar 2017

Jesus, du gibst mir zu erkennen, worin die Größe einer Seele besteht; nicht in großen Taten, sondern in großer Liebe. Die Liebe macht den Wert aus und sie gibt unseren Taten die Größe; auch wenn unsere Taten an sich klein und alltäglich sind, so werden sie durch die Liebe groß und mächtig vor Gott — eben durch Liebe (TB 889).

 

07. Februar 2017

Vor einer wichtigeren Tätigkeit will ich einen Moment nachdenken, welchen Zusammenhang sie mit dem ewigen Leben hat, und herausfinden, welches Hauptziel dem Unternehmen vorschwebt — die Ehre Gottes, das Wohl der eigenen Seele oder anderer Seelen. Falls mein Herz das bejahen kann, werde ich in meinem Tun unbeugsam bleiben und weder auf Schwierigkeiten noch auf Opfer achten (TB 1549).

 

06. Februar 2017

O Tage der Arbeit und des Einerleis, ihr seid gar nicht so eintönig für mich, denn jeder Augenblick verschafft mir neue Gnaden und neue Möglichkeiten, Gutes zu tun (TB 245).

 

05. Februar 2017

O Leben, eintönig und grau, wie viele Schätze ruhen in dir! Keine Stunde gleicht der anderen. Einerlei und Grau des Alltags weichen, wenn ich alles mit den Augen des Glaubens betrachte. Die Gnade, die für mich in dieser Stunde steckt, wiederholt sich nicht in der nächsten Stunde. Sie wird mir in der nächsten Stunde gegeben, doch nicht mehr die gleiche. Die Zeit verrinnt und kehrt niemals zurück. Was sie in sich birgt, verändert sich nicht, sie besiegelt es in Ewigkeit (TB 62).

 

04. Februar 2017

Innig bitte ich den Herrn, meinen Glauben zu stärken, um mich im grauen Alltag nicht von menschlichen Stimmungen leiten zu lassen, sondern vom Geist. Oh, wie alles den Menschen zur Erde zieht, aber lebendiger Glaube hält die Seele in höheren Sphären und weist der Eigenliebe den ihr gebührenden Platz zu — den allerletzten (TB 210).

 

03. Februar 2017

Ich will im Geiste des Glaubens leben. Alles, was auf mich zukommt, nehme ich als Gabe des liebenden Willens Gottes an, der aufrichtig mein Glück will. So nehme ich alles, was Gott mir sendet, ergeben und dankbar an und schenke der Stimme der Natur und dem Raunen der Eigenliebe kein Gehör (TB 1549).

 

02. Februar 2017

Oft bitte ich Jesus um einen vom Glauben erleuchteten Verstand. Dem Herrn sage ich das mit den Worten: Jesus, gib mir Verstand, einen großen Verstand, aber nur deshalb, damit ich dich besser erkenne, um so heißer werde ich dich lieben (TB 1474).

 

01. Februar 2017

Ich sah Jesus in der Monstranz ausgesetzt. Anstelle der Monstranz erblickte ich das rühmliche Antlitz des Herrn, das zu mir sagte: Was du wirklich siehst, sehen diese Seelen durch den Glauben. Wie lieb ist mir ihr starker Glaube! (...) Damit ich in der Seele wirken kann, muss sie den Glauben haben. O wie lieb ist mir der lebendige Glaube! (TB 1420)

 

31. Januar 2017

Gottes Barmherzigkeit preisen die heiligen Seelen im Himmel, die selber die unendliche Barmherzigkeit erfahren haben. Was diese Seelen im Himmel tun, beginne ich schon hier auf Erden. Ich werde Gott für seine unendliche Güte preisen; und ich werde mich bemühen, dass andere Seelen diese unaussprechliche und unbegreifliche Barmherzigkeit Gottes erkennen und verehren (TB 753).

 

30. Januar 2017

Lobe den Herrn, meine Seele, für alles und preise seine Barmherzigkeit, denn seine Güte währet ohne Ende. Alles vergeht, doch seiner Barmherzigkeit sind keine Grenzen gesetzt und kein Ende (TB 423).

 

28. Januar 2017

Alles beginnt mit deiner Barmherzigkeit und es endet in deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist stärker als unser Elend (TB 1506-1507).

 

27. Januar 2017

Mein Jesus, meine Kraft, mein Friede und meine Rast. In deinen Strahlen der Barmherzigkeit badet meine Seele täglich. Ich kenne keinen Augenblick meines Lebens, in dem ich deine Barmherzigkeit nicht verspürt habe, o Gott. In meinem ganzen Leben zähle ich auf nichts, nur auf deine unendliche Barmherzigkeit, Herr (TB 697).

 

26. Januar 2017

Manchmal verharrt meine Seele stundenlang im Staunen, angesichts der unendlichen Herrlichkeit, die sich zu meiner Seele so tief herabneigt. Unaufhörlich dauert meine innere Verwunderung darüber, dass der Höchste Herr an mir Wohlgefallen findet und mir das selber sagt. Ich aber versenke mich noch mehr in meiner Nichtigkeit, denn ich weiß, was ich aus mir selbst bin (TB 947).

 

25. Januar 2017

Wenn ich die unbegreifliche Liebe Gottes, mit der Gott mich liebt, erkenne und erfahre, kann ich mich darüber nicht genug wundern. Wer ist Gott — und wer bin ich? Darüber kann ich nicht weiter nachsinnen. Allein die Liebe versteht dieses Zusammentreffen und Zusammenschließen zweier Geister, das ist Gott Geist — und die Seele des Geschöpfs. Je mehr ich ihn erkenne, desto mehr versinke ich mit der ganzen Macht meines Seins in ihm (TB 729).

 

24. Januar 2017

Jetzt schon gibt Gott mir die ungeheure Größe seiner Liebe zu erkennen, mit der er mich schon seit Ewigkeiten bedenkt, und ich fing ihn erst in der Zeit an zu lieben. Seine Liebe war groß, rein und uneigennützig, und meine Liebe zu ihm ist aus der Erkenntnis seiner. Je mehr ich ihn erkenne, um so inniger und stärker liebe ich, und mein Tun ist vollkommener (TB 231).

 

23. Januar 2017

Je mehr ich Gottes Größe erkenne, desto mehr freut es mich, dass Gott so ist. Auch seine Größe freut mich unendlich und auch, dass ich so klein bin; weil ich so klein bin, trägt Gott mich auf seiner Hand und hält mich an seinem Herzen (TB 779).

 

22. Januar 2017

Meine Seele versank in unbegreiflicher Freude und der Herr gab mir das ganze Meer und den Abgrund seiner unergründlichen Barmherzigkeit zu erkennen. Oh, wenn die Seelen verstehen wollten, wie sehr Gott sie liebt! Alle Vergleiche, auch die zärtlichsten und die kraftvollsten, sind nur ein blasser Schatten im Vergleich mit der Wirklichkeit (TB 1073).

 

21. Januar 2017

Ich fühle in meiner Seele einen unergründlichen Abgrund, den nur Gott allein ausfüllt. Ich zerfließe in ihm wie ein Tropfen im Ozean. Der Herr beugte sich zu meinem Elend herab wie ein Sonnenstrahl zur öden, felsigen Erde; und doch bedeckte sich meine Seele unter dem Einfluss seiner Strahlen mit Grün, mit Blumen und Früchten und wurde zu einem herrlichen Garten für seine Rast (TB 605).

 

20. Januar 2017

Der Herr ließ mich die Gnaden erkennen, mit denen er mich unentwegt beschenkt (...). Wie ein Kind fühlte ich, dass alles, was der Himmlische Vater besitzt, mein ist. Er selbst erhob mich von der Erde bis an sein Herz; ich fühlte, dass alles, was existiert, ausschließlich mir gehört, ich aber hatte nach nichts Verlangen, denn mir genügt Gott allein (TB 1279).

 

19. Januar 2017

Ich habe dich, o Gott, als Quelle der Barmherzigkeit, die alle Seelen belebt und erhält, erkannt.

O wie groß ist die Barmherzigkeit des Herrn, sie steht über all seinen Eigenschaften! Die Barmherzigkeit ist die größte Eigenschaft Gottes; alles was mich umgibt, sagt es mir (TB 611).

 

18. Januar 2017

Mein Herz freut sich des Titels „Barmherzigkeit“. Verkünde, dass Barmherzigkeit die größte Eigenschaft Gottes ist. Alle Werke meiner Hände sind durch Barmherzigkeit gekrönt (TB 300-301).

 

17. Januar 2017

Barmherzigkeit ist die Blume der Liebe. Gott ist die Liebe und die Barmherzigkeit ist sein Werk, das in der Liebe den Anfang nimmt und in der Barmherzigkeit offenbar wird. Worauf ich nur schaue, alles spricht von seiner Barmherzigkeit, selbst die Gerechtigkeit Gottes spricht zu mir von seiner unergründlichen Barmherzigkeit, denn die Gerechtigkeit fließt aus der Liebe (TB 651).

 

16. Januar 2017

Wenn wir die Geschichte der Menschheit durchstreifen, sehen wir auf Schritt und Tritt die große Güte Gottes. Alle Eigenschaften Gottes, wie die Allmacht und die Weisheit, bemühen sich, uns die größte Eigenschaft zu enthüllen, nämlich die Güte Gottes. Gottes Güte ist die größte Eigenschaft Gottes. Viele Seelen, die nach Vollkommenheit streben, kennen diese große Güte Gottes nicht (TB 458).

 

15. Januar 2017

O mein Gott, selbst in den Strafen, mit denen du die Erde heimsuchst, sehe ich den Abgrund deiner Barmherzigkeit, denn indem du uns hier auf Erden strafst, befreist du uns von der ewigen Strafe. Freut euch, all ihr Geschöpfe, denn ihr seid Gott in seiner unendlichen Barmherzigkeit näher als ein Kind im Herzen seiner Mutter (TB 423).

 

14. Januar 2017

Mein Herz bebt in Freude, wenn ich sehe, wie gut Gott zu uns elenden, undankbaren Menschen ist; und als Beweis seiner Liebe gibt er uns ein unbegreifliches Geschenk — sich selbst in der Person seines Sohnes. Dieses Geheimnis der Liebe werden wir in Ewigkeit nicht ausschöpfen. O Menschheit, weshalb denkst du so wenig daran, dass Gott wahrhaftig unter uns ist? (TB 1584).

 

13. Januar 2017

Ich erwog, wieviel Gott gelitten hat und welche große Liebe er uns gezeigt hat; wir aber glauben nicht, dass Gott uns so sehr liebt. O Jesus, wer kann das verstehen? Was für ein Schmerz für unseren Erlöser, und womit soll er uns von seiner Liebe überzeugen, wenn selbst der Tod uns nicht überzeugt? (TB 319)

 

12. Januar 2017

Ich erblickte den geschundenen Jesus mit der Dornenkrone, in der Hand ein Stück Schilfrohr. Jesus schwieg und die Söldner bemühten sich um die Wette, ihn zu quälen. Jesus sagte nichts, er schaute nur auf mich. In diesem Blick spürte ich seine so fürchterliche Qual. Wir können kaum erahnen, was Jesus für uns noch vor seiner Kreuzigung erlitten hat (...). In seinem Leiden sehe ich ein ganzes Meer von Barmherzigkeit (TB 948).

 

11. Januar 2017

Gott, du könntest mit einem einzigen Wort abertausende Welten erlösen, ein einziger Seufzer Jesu könnte deiner Gerechtigkeit genugtun; aber du, o Jesus, hast ein so furchtbares Leiden auf dich genommen, und das aus Liebe zu uns. Ein einziger Seufzer von dir hätte die Gerechtigkeit deines Vaters besänftigt; so bleibt deine Erniedrigung einzig das Werk deiner Barmherzigkeit und deiner unbegreiflichen Liebe (TB 1747).

 

10. Januar 2017

Alles, was Jesus tat — war gut. Er kam, Gutes zu tun. In seinem Umgang war er voller Güte und Barmherzigkeit. Seine Schritte waren vom Erbarmen gelenkt. Den Feinden erwies er Güte, Freundlichkeit, Verständnis; den Notdürftigen Hilfe und Trost (TB 1175).

 

09. Januar 2017

Das Wort wird Fleisch, Gott wohnt unter uns, das Wort Gottes — menschgewordene Barmherzigkeit. Du hast uns durch deine Erniedrigung zu deiner Gottheit erhöht. Das ist das Übermaß deiner Liebe, der Abgrund deiner Barmherzigkeit. Der Himmel staunt über den Aufwand deiner Liebe; jetzt fürchtet sich niemand, zu dir zu kommen. Du bist der Gott der Barmherzigkeit (...). Du bist unser Vater und wir aus deiner Gnade — deine Kinder; deine Barmherzigkeit sei gepriesen, durch die du zu uns herabgekommen bist (TB 1745).

 

08. Januar 2017

O Gott, wie reichlich hat sich deine Barmherzigkeit ergossen und das alles hast du für den Menschen getan! O wie sehr musst du diesen Menschen lieben, wenn deine Liebe zu ihm so aktiv ist! O mein Schöpfer und Herr, überall sehe ich Spuren deiner Hand und das Siegel deiner Barmherzigkeit, die alles, was geschaffen ist, umschließt (TB 1749).

 

07. Januar 2017

O Gott, aus Barmherzigkeit hast du das menschliche Geschlecht vom Nichts zum Sein berufen und hast es reichlich mit natürlichen und übernatürlichen Gnaden beschenkt. Das war deiner Güte noch nicht genug. In deiner Barmherzigkeit schenkst du uns das ewige Leben. Du lässt uns zu deinem ewigen Glück kommen, an deinem inneren Leben teilhaben und das allein aufgrund deiner Barmherzigkeit (TB 1743).

 

06. Januar 2017

Gott, du bist das Glück in dir selbst und brauchst keine Geschöpfe zu diesem Glück, denn du bist in dir selbst die Fülle der Liebe (...). In deiner unergründlichen Barmherzigkeit hast du himmlische Geister erschaffen (...).Obwohl du sie so reichlich mit dem Glanz der Schönheit und Liebe beschenkt hast, wurde deine Fülle nicht vermindert, o Gott; auch hat dich ihre Schönheit und Liebe nicht ergänzt, denn du bist in dir selbst alles (TB 1741).

 

05. Januar 2017

Vor Gottes Thron sah ich die Mächte des Himmels, die Gott ohne Unterlass preisen. Außer dem Himmelsthron sah ich eine Helligkeit, die für Geschöpfe unzugänglich bleibt. Nur das Fleischgewordene Wort geht dort als Mittler hinein. Als Jesus diese Helligkeit betrat, hörte ich die Worte: (...) Ich bin der Herrscher in meiner Wesentlichkeit und kenne weder Befehle noch Bedürfnisse. Wenn ich Geschöpfe ins Leben rufe — so geschieht es durch meine grenzenlose Barmherzigkeit (TB 85).

 

04. Januar 2017

Ich sah im Geiste drei göttliche Personen, aber ein ihnen gemeinsames Wesen. Er ist allein Einer, Einziger, aber in Drei Personen. Keine von ihnen ist weder kleiner noch größer, weder in der Schönheit noch in der Heiligkeit gibt es einen Unterschied, denn Sie sind eins (...). Ihr Wille ist eins. Es ist ein Gott, obwohl in den Personen dreifaltig (TB 911).

 

03. Januar 2017

Die erste Eigenschaft, die Gott mir zu erkennen gab, ist seine Heiligkeit (...). Die zweite Erkenntnis erteilte der Herr mir — dies ist seine Gerechtigkeit (...). Die dritte Eigenschaft ist die Liebe und die Barmherzigkeit. Ich begriff, dass die größte Eigenschaft Gottes die Liebe ist und die Barmherzigkeit. Sie verbindet das Geschöpf mit dem Schöpfer (TB 180).

 

02. Januar 2017

Ich wollte unbedingt ergründen und erkennen, wer dieser Gott ist... Augenblicklich wurde mein Geist ergriffen und wie ins All entrückt, ich erblickte unzugängliche Helligkeit (...). Aus dieser Helligkeit war folgende Stimme zu hören: Wie Gott in seinem Wesen ist, wird niemand ergründen, weder der Geist der Engel noch der Menschen. Jesus sagte zu mir: Erkenne Gott durch Erwägung seiner Eigenschaften (TB 30).

 

01. Januar 2017

Sei gegrüßt, Neues Jahr (...). Daher will ich heute in Liebe meinen Willen ganz deinem heiligen Willen unterordnen, o Herr, sowie deinem weisen Urteil, das für mich stets voller Liebe und Barmherzigkeit ist, auch wenn ich es manchmal nicht verstehen oder ergründen kann. Meister mein, ich überlasse das Steuer meiner Seele ganz dir; führe sie selbst nach deinem göttlichen Belieben (TB 1449-1450).

 

2016

31. Dezember 2016

Der Herr zeigte mir während eines Augenblicks die Sünden der ganzen Welt, die an diesem Tag begangen worden waren. Vor Entsetzen fiel ich in Ohnmacht und obwohl ich die ganze Tiefe der Barmherzigkeit Gottes kenne, wunderte ich mich, dass Gott die Existenz der Menschheit zulässt. Und der Herr gab mir zu erkennen, wer die Existenz der Menschheit aufrecht erhält: Das sind die auserwählten Seelen. Wenn sich das Maß der Auserwählten vollendet, wird diese Welt nicht mehr existieren (TB 926).

 

30. Dezember 2016

Die Heilige Maria lehrte mich, Gott innerlich zu lieben und in allem seinen heiligen Willen zu tun. Freude bist du, Maria, denn durch dich stieg Gott zur Erde herab (und) in mein Herz (TB 40).

 

29. Dezember 2016

Mutter Gottes, Heilige Maria, meine Mutter, du bist jetzt in besonderer Weise meine Mutter, und zwar deshalb, weil dein geliebter Sohn mein Bräutigam ist, so sind wir beide deine Kinder. Um deines Sohnes willen musst du mich lieben. Maria, meine liebste Mutter, leite mein inneres Leben, damit es deinem Sohn wohlgefällt (TB 240).

 

28. Dezember 2016

Die Muttergottes sagte mir, ich solle alle Forderungen Gottes wie ein kleines Kind aufnehmen, ohne nachzuforschen, denn anders gefiele es Gott nicht. Meine Seele war von großer Freude und von Glück erfüllt (TB 529). 

 

27. Dezember 2016

Als ich (…) über das Gemisch von Leiden und Gnaden weiterhin nachdachte, hörte ich die Stimme der Heiligen Mutter: Wisse, meine Tochter, obwohl ich zur Würde der Mutter Gottes emporgehoben wurde, haben sieben Schmerzensschwerter mein Herz durchstoßen. Unternehme nichts zu deiner Verteidigung, ertrage alles in Demut. Gott selber wird dich verteidigen (TB 786).

 

26. Dezember 2016

Einmal besuchte mich die Gottesmutter. Sie war traurig und schaute zu Boden (…). Sie sah mich mit gütigem Lächeln an und sagte: Du wirst bestimmte Leiden zu ertragen haben wegen deiner Krankheit und der Ärzte; auch des Bildes wegen wirst du auf viele Leiden stoßen; doch ängstige dich nicht. Am nächsten Tag wurde ich krank (TB 316).

 

25. Dezember 2016

Christmette. Während der heiligen Messe durchdrang mich die Anwesenheit Gottes ganz und gar. Kurz vor der Wandlung erblickte ich die Mutter, das kleine Jesuskind und den Greis. Die Heilige Mutter sprach zu mir die Worte: Meine Tochter, Faustina, hier hast du den teuersten Schatz, und sie reichte mir das Jesuskind. Als ich Jesus in meine Arme nahm, empfand meine Seele eine so unbegreifliche Freude, dass ich es nicht beschreiben kann (TB 846).

 

24. Dezember 2016

Christmette. Während der heiligen Messe durchdrang mich die Anwesenheit Gottes ganz und gar. Kurz vor der Wandlung erblickte ich die Mutter, das kleine Jesuskind und den Greis. Die Heilige Mutter sprach zu mir die Worte: Meine Tochter, Faustina, hier hast du den teuersten Schatz, und sie reichte mir das Jesuskind. Als ich Jesus in meine Arme nahm, empfand meine Seele eine so unbegreifliche Freude, dass ich es nicht beschreiben kann (TB 846).

 

23. Dezember 2016

Ich vereinige mich mit der Muttergottes und verlasse Nazareth; ich gehe nach Bethlehem, dort werde ich Weihnachten unter Fremden feiern, aber mit Jesus, Maria und Josef, denn das ist der Wille Gottes (…). Ich bin lediglich darum bemüht, dass meine Liebe zu ihm immer tiefer und reiner wird, um eine Wonne für seinen Göttlichen Blick zu sein (TB 795).

 

22. Dezember 2016

Ich habe Stunden mit der Heiligen Mutter erlebt. Mit großer Sehnsucht erwarte ich die Ankunft des Herrn. Mein Verlangen ist groß. Ich wünsche, dass alle Völker den Herrn erkennen; ich möchte alle Völker auf den Empfang des Fleischgewordenen Wortes vorbereiten. O Jesus, bewirke, dass der Quell deiner Barmherzigkeit noch üppiger fließt, denn die Menschheit ist sehr krank, daher braucht sie dein Erbarmen mehr denn je (TB 793).

 

21. Dezember 2016

Die Muttergottes sagte, ich solle mich wie sie verhalten. Trotz Freude richtete sie den Blick immer aufs Kreuz und sagte, dass die Gnaden, die Gott mir erteile, nicht nur für mich, sondern auch für andere Seelen sind (TB 561).

 

20. Dezember 2016

Vom frühen Morgen an spürte ich die Nähe der Heiligen Mutter. Während der heiligen Messe erblickte ich sie so herrlich und schön, dass mir die Worte fehlen, um auch nur teilweise diese Schönheit auszudrücken (…). – Ich bin die Königin des Himmels und der Erde, vor allem aber eure Mutter. – Sie drückte mich an ihr Herz und sagte: Ich fühle immer mit dir (TB 805).

 

19. Dezember 2016

Als ich allein mit der Heiligen Jungfrau zurückgeblieben war, belehrte sie mich über das innere Leben. Sie sagte mir: Die wahre Größe einer Seele ist, Gott zu lieben und sich in Seiner Gegenwart zu erniedrigen; sich selbst ganz zu vergessen, ganz gering zu machen, denn groß ist der Herr; doch sein Wohlgefallen gilt nur den Demütigen, den Hochmütigen stellt er sich entgegen (TB 1711).

 

18. Dezember 2016

Die Muttergottes belehrte mich, wie ich mich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten habe (…). Sie sagte mir: Meine Tochter, bemühe dich um Stille und Demut, damit Jesus, der stets in deinem Herzen wohnt, ausruhen kann. Verehre ihn in deinem Herzen, gehe nicht aus deinem Inneren heraus (TB 785).

 

17. Dezember 2016

großer Helligkeit erblickte ich die Muttergottes. Sie trug ein weißes Kleid mit kleinen goldenen Sternen übersät, die Ärmel im Dreieck mit Gold ausgeschlagen. Ihr Mantel war himmelblau, leicht um die Schultern gehüllt, auf dem Haupt trug sie einen leicht aufgelegten, durchsichtigen Schleier; die Haare waren offen, schön zurechtgelegt; sie trug eine goldene Krone, mit Kreuzchen an den Zacken. Auf dem linken Arm hielt sie das Jesuskind (…). Sie schaute mich gütig an und sagte: Ich bin die Muttergottes der Priester (TB 1585).

 

16. Dezember 2016

Ich erblickte die Gottesmutter in unaussprechlicher Schönheit. Sie sagte mir: Meine Tochter, ich verlange von dir Gebet, Gebet und nochmals Gebet – für die Welt und besonders für dein Vaterland (TB 325).

 

15. Dezember 2016

Je mehr ich der Muttergottes nacheifere, desto tiefer erkenne ich Gott (TB 843).

 

14. Dezember 2016

Süße Mutter, vereinige meine Seele mit Jesus, weil ich nur dann alle Proben und Erfahrungen bestehen kann und nur dank der Vereinigung mit Jesus meine kleinen Opfer Gott gefällig sein werden. Süßeste Mutter, belehre mich über das innere Leben; möge das Schwert der Schmerzen mich niemals brechen. O reine Jungfrau, gieße meinem Herzen Mut ein und behüte es (TB 915).

 

13. Dezember 2016

Am Abend erblickte ich die Muttergottes mit entblößter Brust, in der ein Schwert steckte. Sie weinte bitterlich und beschützte uns vor einer großen Strafe Gottes (…). Schreckliche Furcht durchlief meine Seele, ich bete unentwegt für Polen, das mir teure Polen, das der Gottesmutter so wenig dankbar ist. Wenn nicht die Muttergottes wäre, hätten unsere eigenen Bemühungen wenig Nutzen (TB 686).

 

12. Dezember 2016

Ich wünsche, meine liebste Tochter, dass du dich in drei Tugenden übst, die mir am teuersten und Gott am liebsten sind: Erstens – Demut, Demut und nochmals Demut; die zweite Tugend – Reinheit; die dritte Tugend – Gottesliebe. Als meine Tochter musst du in diesen Tugenden besonders strahlen (TB 1415).

 

11. Dezember 2016

Ich erblickte die Heilige Mutter in unbegreiflicher Schönheit. Sie lächelte mir zu und sagte: Meine Tochter, ich bin von Gott beauftragt, dir in einmaliger und besonderer Weise Mutter zu sein, aber ich wünsche, dass du mir in besonderer Weise Kind bist (TB 1414).

 

10. Dezember 2016

Ich blieb mit der Heiligen Gottesmutter allein. Sie belehrte mich über den Willen Gottes (…) – Meine Tochter, mit Nachdruck empfehle ich dir, dass du alle Wünsche Gottes treu erfüllst, denn das findet großes Wohlwollen in seinen heiligen Augen. Ich wünsche, dass du dich darin hervortust, den Willen Gottes treu zu vollziehen. Stelle den Willen Gottes über alle Brandopfer und Opfer (TB 1244).

 

09. Dezember 2016

Ich erblickte die Muttergottes, die mir sagte: O wie angenehm ist Gott eine Seele, die treu dem Hauch Seiner Gnade folgt! Ich gab der Welt den Erlöser, und du sollst der Welt von seiner großen Barmherzigkeit erzählen und sie auf seine Wiederkunft vorbereiten, wenn er nicht als barmherziger Erlöser, sondern als gerechter Richter kommen wird (TB 635).

 

08. Dezember 2016

Tag der Unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter. Während der heiligen Messe hörte ich das Rascheln von Kleidern und ich erblickte die Heilige Mutter in eigenartiger, wunderbarer Helligkeit. Ihr Gewand war weiß mit einer blauen Schärpe. Sie sagte: Du bereitest mir große Freude, wenn du die Heilige Dreifaltigkeit für die mir erteilten Gnaden und Vorrechte preist (TB 564).

 

07. Dezember 2016

Die Muttergottes sagte zu mir: Euer Leben soll meinem Leben ähnlich sein, still und verborgen; unentwegt mit Gott vereint, für die Menschheit bitten und die Welt auf die Wiederkunft Gottes vorbereiten (TB 625).

 

06. Dezember 2016

Mutter und Jungfrau – makellos, In dir spiegelt sich wider Gottes Schein. Du lehrst Liebe zu Gott in aller Not. Du bist mir Schutz und Schild vor dem Feind (TB 1232).

 

05. Dezember 2016

Ich erblickte die Gottesmutter mit dem Jesuskind auf dem Arm (…). Dann hörte ich einige Worte, welche die Gottesmutter sprach: Ich bin nicht nur Königin des Himmels, sondern auch Mutter der Barmherzigkeit und deine Mutter (TB 330).

 

04. Dezember 2016

Maria, meine Mutter und meine Gebieterin, ich überlasse dir meine Seele und meinen Leib, mein Leben und meinen Tod und was danach folgt. Alles lege ich in deine Hände, o meine Mutter. Bedecke mit deinem jungfräulichen Mantel meine Seele und schenke mir die Gnade der Reinheit des Herzens, der Seele und des Leibes. Verteidige mich mit deiner Macht vor allen Feinden (TB 79).

 

03. Dezember 2016

Da erblickte ich die Heilige Jungfrau in unsagbarer Schönheit. Sie kam vom Altar an meinen Betstuhl heran, drückte mich an sich und sagte: Ich bin eure Mutter aus der unergründlichen Barmherzigkeit Gottes. Die Seele, die den Willen Gottes treu erfüllt, ist mir die liebste (TB 449).

 

02. Dezember 2016

Heute spürte ich die Nähe meiner Mutter – der Himmlischen Mutter, obwohl ich vor jeder heiligen Kommunion die Gottesmutter innig bitte, mir beim Vorbereiten meiner Seele auf das Kommen ihres Sohnes zu helfen. Ganz deutlich spüre ich ihren Schutz. Ich bitte sie sehr, dass sie in mir das Feuer einer solchen Gottesliebe entfacht, wie es in ihrem reinen Herzen loderte im Augenblick der Empfängnis des Wortes Gottes (TB 1114).

 

01. Dezember 2016

Die Adventszeit rückt näher. Ich will mein Herz auf die Ankunft des Herrn in Stille und Geistessammlung vorbereiten, indem ich mich mit der Heiligen Mutter verbinde und ihrer Tugend, der Sanftmut, durch die sie in den Augen Gottes selbst Gefallen fand, treu nachfolge. Ich vertraue darauf, dass ich an ihrer Seite in diesem Entschluss ausharre (TB 1398).

 

30. November 2016

Noch bevor ich als gerechter Richter kommen werde, komme ich als König der Barmherzigkeit. Bevor der Tag der Gerechtigkeit anbricht, wird den Menschen folgendes Zeichen am Himmel gegeben werden: Alles Licht am Himmel erlischt und große Finsternis wird auf der ganzen Erde sein. Dann erscheint das Zeichen des Kreuzes am Himmel, und aus den Öffnungen, wo die durchbohrten Hände und Füße des Erlösers waren, werden große Lichter fluten, die eine Zeitlang die Erde beleuchten. Das wird kurz vor dem Jüngsten Tag geschehen (TB 83).

 

29. November 2016

Schreibe: Ehe ich als gerechter Richter komme, öffne ich weit die Tür meiner Barmherzigkeit. Wer durch die Tür der Barmherzigkeit nicht eingehen will, muss durch die Tür meiner Gerechtigkeit… (TB 1146).

 

28. November 2016

Als ich im Garten spazierend den Rosenkranz betete, kam ich zum Friedhof, öffnete einen Spalt weit das Tor, betete eine Weile und fragte die Verstorbenen innerlich: Sicher seid ihr sehr glücklich? Darauf hörte ich die Worte: In dem Maß sind wir glücklich, in dem wir den Willen Gottes erfüllt haben (TB 515).

 

27. November 2016

Du ziehst mich dir nach – in den Himmel und lässt mich hier auf Erden. Du gießt in meine Seele Sehnsucht nach dir ein, aber verbirgst dich vor mir. Ich sterbe vor Sehnsucht nach der ewigen Vereinigung mit dir, aber den Tod lässt du an mich nicht heran (TB 952).

 

26. November 2016

Ich sterbe vor Sehnsucht nach dir und nicht sterben kann. Tod, wo bist du? Du ziehst mich in den Abgrund deiner Gottheit und hüllst dich in Dunkelheit. Mein ganzes Wesen ist in dich getaucht, aber ich sehne mich danach, dich von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Wann endlich wird mir das zuteil? (TB 841)

 

25. November 2016

Oh, wie sehr fühle ich, dass ich in der Verbannung bin. Wann werde ich im Hause unseres Vaters sein und mich mit dem Glück sättigen können, das aus der Heiligsten Dreifaltigkeit fließt? Doch wenn es dein Wille ist, dass ich noch lebe und leide, so verlangt es mich danach, was du für mich vorgesehen hast. Behalte mich auf der Erde, so lange es dir gefällt (TB 918).

 

24. November 2016

Wie liebreich sind Hymnen, die von einer leidenden Seele kommen. Der ganze Himmel ist von einer solchen Seele entzückt, besonders wenn sie von Gott berührt worden ist. Ihm gelten ihre sehnsuchtsvollen Klagelieder. Ihre Schönheit ist groß, denn sie kommt von Gott. Sie geht durch die Wildnis des Lebens, von Gottes Liebe gezeichnet. Sie berührt die Erde nur mit einem Fuß (TB 114).

 

23. November 2016

Es ist nicht einfach, Leiden gelassen zu tragen, hauptsächlich dann, wenn sie nicht verschuldet sind. Die verdorbene Natur bäumt sich auf, obwohl der Wille und der Verstand höher als das Leiden stehen, denn sie sind in der Lage, denen Gutes zu tun, die das Leiden verursachen. Trotzdem macht das Gefühl großen Lärm und fällt wie ein unruhiger Geist über den Willen und den Verstand her. Es kommt jedoch zur Einsicht, dass es allein nichts vermag, so besänftigt es sich und unterwirft sich dem Verstand und dem Willen (TB 1152).

 

22. November 2016

Ich danke Dir, Jesus, für innere Qualen, für die Trockenheit des Geistes, fürs Bangen, für Angst und Unsicherheit, für Dunkelheit und innere Düsterheit, für Versuchungen und verschiedene Prüfungen, für Plagen, die schwer auszudrücken sind, besonders für die, in denen uns niemand versteht, für die Stunde des Todes, für die Schwere des Kampfes in ihr, für ihre ganze Bitterkeit (TB 343).

 

21. November 2016

Jesus, ich danke dir für die täglichen kleinen Kreuze, für die Hindernisse zu meinen Vorhaben, für die Last des gemeinsamen Lebens, für die falsche Auslegung der Absichten, für Erniedrigungen durch andere, für herben Umgang mit uns, für grundlose Beschuldigungen, für die schwache Gesundheit und Erschöpfung, für die Verleugnung des eigenen Willens, für die Austilgung des eigenen Ichs, für die fehlende Anerkennung in allem, für die Durchkreuzung aller Pläne (TB 343).

 

20. November 2016

Die Seelen, die im Leiden und in der Verachtung mir ähnlich sind, sie werden auch in der Verherrlichung mir ähnlich sein; die wiederum, die mir weniger ähneln in Leid und Verachtung, werden auch in der Verherrlichung weniger Ähnlichkeit mit mir haben (TB 446).

 

19. November 2016

Mit gleicher Haltung nehme ich Freude oder Leid, Lob oder Demütigung entgegen. Ich bin mir dessen bewusst, dass das eine wie das andere vergänglich ist (TB 485).

 

18. November 2016

Plagen, Leiden, Verfolgungen und verschiedene Widerwärtigkeiten nach Gottes Willen sind mir lieber als Erfolg, Lob und Anerkennung nach meinem eigenen Willen (TB 678).

 

17. November 2016

Oh, wenn eine leidende Seele wüsste, wie sehr sie von Gott geliebt wird, sie würde vor Freude und übermäßigem Glück sterben. Wir werden eines Tages erkennen, was Leiden bedeutet, aber dann werden wir nicht mehr leiden können. Die Gegenwart gehört uns (TB 963).

 

16. November 2016

Das Leiden ist der größte Schatz auf Erden – es läutert die Seele. Im Leiden erfahren wir, wer unser wahrer Freund ist. Wahre Liebe misst man mit dem Thermometer der Leiden (TB 342).

 

15. November 2016

Wenn wir viel leiden, haben wir die große Gelegenheit, Gott zu beweisen, dass wir ihn lieben. Wenn wir wenig leiden, ist auch weniger Gelegenheit gegeben, Gott unsere Liebe zu zeigen; falls wir aber gar nicht leiden, ist unsere Liebe weder groß noch rein. Mit Gottes Gnade können wir so weit gelangen, dass Leiden sich für uns in Wonne umwandelt, denn Liebe vermag in reinen Seelen solches zu bewirken (TB 303).

 

14. November 2016

In meinen Leiden suche ich nicht Hilfe bei Geschöpfen, sondern Gott ist mir alles. Manchmal kommt es mir vor, als ob der Herr mich nicht hört. Dann wappne ich mich in Geduld und Schweigen, wie eine Taube, die weder klagt noch trauert, wenn man ihre Jungen fortnimmt. Ich will bis zur Glut der Sonne aufsteigen (TB 209).

 

13. November 2016

Im Leiden geduldig und ruhig bleiben, in der Gewissheit, dass mit der Zeit alles vergeht (TB 253).

 

12. November 2016

Die Tage des Leidens kommen uns stets länger vor, aber auch sie vergehen, obwohl so langsam, dass wir meinen, sie würden rückwärts gehen. Trotzdem kommt schnell ihr Ende und dann die ewige unfassbare Freude. Ewigkeit – wer begreift und versteht auch nur das eine Wort, das von dir stammt, o unbegreiflicher Gott – das ist die Ewigkeit (TB 578).

 

11. November 2016

Dank der Gnade Gottes habe ich jetzt eine solche Herzensstimmung erhalten, dass ich niemals glücklicher bin als im Leiden für Jesus, den ich mit jeder Regung meines Herzens liebe (TB 303).

 

10. November 2016

Das Leiden ist eine große Gnade. Durch Leiden wird die Seele dem Heiland ähnlich, im Leiden kristallisiert sich die Liebe. Je größer das Leiden, um so reiner die Liebe (TB 57).

 

09. November 2016

Oh, ihr kleinen täglichen Opfer, ihr seid mir wie Feldblumen, mit denen ich die Füße des geliebten Jesus bedecke. Manchmal vergleiche ich diese Kleinigkeiten mit heroischen Tugenden, denn wegen ihrer Beständigkeit erfordern sie auch Heroismus (TB 208).

 

08. November 2016

In Prüfungen will ich nach der liebenden Hand Gottes Ausschau halten. Es gibt nichts Beständigeres als das Leid – immer leistet es der Seele treue Gesellschaft. O Jesus, in der Liebe zu dir lasse ich mich von niemandem überholen (TB 227).

 

07. November 2016

Gräme dich nicht, wenn dein Herz oftmals Unbehagen und Abscheu vor diesem Opfer empfindet. Seine ganze Kraft ist im Willen enthalten, also verringern gegensätzliche Gefühle das Opfer nicht in meinen Augen, sondern sie steigern es. Wisse, dass dein Leib und deine Seele oft im Feuer sein werden. In mancher Stunde wirst du mich zwar nicht fühlen, doch werde ich bei dir sein. Fürchte dich nicht, meine Gnade bleibt mit dir (TB 1767).

 

06. November 2016

Heute sagte der Herr zu mir (…): Deine Leiden sind mir zur Rettung der Seelen notwendig (TB 1612).

 

05. November 2016

Betrachte meine Leiden, die ich für dich ertragen habe, oft, und nichts, was du für mich leidest, wird dir groß vorkommen. Am meisten gefällst du mir, wenn du meine schmerzlichen Leiden betrachtest. Vereinige deine kleinen Leiden mit meinen schmerzhaften Leiden, damit sie vor meiner Majestät unendlichen Wert erlangen (TB 1512).

 

04. November 2016

Durch deine Leiden habe ich am meisten Wohlgefallen an dir. Meine Tochter, suche in deinen physischen und moralischen Leiden kein Mitleid bei Geschöpfen. Ich wünsche, dass der Duft deiner Leiden rein bleibt, ohne Beimischungen. Ich verlange, dass du dich nicht nur von Geschöpfen loslässt, sondern auch von dir selbst (…). Je mehr du das Leiden lieb gewinnst, um so reiner wird deine Liebe zu mir sein (TB 279).

 

03. November 2016

Ich, Schwester Faustina, war auf Gottes Geheiß in den Abgründen der Hölle, um den Seelen zu berichten und zu bezeugen, dass die Hölle existiert (…). Eines konnte ich bemerken, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten (TB 741).

 

02. November 2016

Plötzlich befand ich mich an einem nebeligen, mit Feuer gefüllten Ort, und an ihm viele leidende Seelen. Diese Seelen beten sehr inbrünstig, doch ohne Wirkung für sie selber, nur wir können ihnen zu Hilfe kommen (…). Ich fragte die Seelen, welches ihr größtes Leiden sei. Übereinstimmend antworteten sie mir, ihr größtes Leiden sei die Sehnsucht nach Gott (TB 20).

 

01. November 2016

Ich war im Geiste im Himmel und besah die unbegreiflichen Schönheiten und das Glück, das uns nach dem Tode erwartet. Ich sah, wie alle Geschöpfe unentwegt Gott Ehre und Ruhm erweisen. Ich sah, wie groß das Glück in Gott ist, das sich auf alle Geschöpfe ergießt und sie beglückt (TB 777).

 

31. Oktober 2016

O mein Jesus, auch wenn ich zu dir komme und du mich mit dir selbst erfüllst, wird das die Fülle meines Glücks sein, aber die Menschheit werde ich nicht vergessen. Ich möchte den Vorhang des Himmels lüften, damit die Erde nicht an der Barmherzigkeit Gottes zweifelt. Meine Rast besteht im Künden deiner Barmherzigkeit (TB 930).

 

30. Oktober 2016

Ich fühle deutlich, dass mein Auftrag mit meinem Tod nicht enden, sondern beginnen wird. Ihr zweifelnden Seelen, ich werde für euch den Vorhang des Himmels lüften, um euch von der Güte Gottes zu überzeugen – damit ihr nicht länger das süßeste Herz Jesu durch Misstrauen verletzt. Gott ist die Liebe und die Barmherzigkeit (TB 281).  

 

29. Oktober 2016

O mein Gott, alles was in mir ist, möge dich preisen, mein Schöpfer und Herr. Mit jedem meiner Herzschläge will ich deine unergründliche Barmherzigkeit rühmen. Ich will den Seelen von deiner Güte berichten und sie ermuntern, deiner Barmherzigkeit zu vertrauen. Das ist mein Auftrag, den du selbst mir zugewiesen hast, Herr, in diesem und im künftigen Leben (TB 1325).

 

28. Oktober 2016

Der Satan gestand mir, dass ich Gegenstand seines Hasses sei. Er sagte: Tausend Seelen bereiten mir weniger Schaden als du, wenn du von der großen Barmherzigkeit des Allmächtigen sprichst. Die größten Sünder fassen Vertrauen und kehren zu Gott zurück; und ich – sagte der böse Geist – verliere alles. Außerdem verfolgst du mich selbst mit dieser unergründlichen Barmherzigkeit des Allmächtigen (TB 1167).

 

27. Oktober 2016

Heute Abend, als ich über die große Barmherzigkeit Gottes schrieb und über den großen Nutzen für die Seelen, kam der Satan mit großer Wut und Furie in meine Zelle gefahren; er packte den Bettschirm und begann ihn zu zerknittern und zu brechen. Im ersten Moment erschrak ich ein wenig, aber ich machte mit dem Kreuzchen sofort das heilige Zeichen des Kreuzes. Die Bestie beruhigte sich sofort und verschwand (TB 713).

 

26. Oktober 2016

Ich bat den Herrn um Verzeihung, dass ich mit ihm während des Aufenthaltes im Elternhaus so wenig gesprochen hatte. Da hörte ich eine Stimme in meiner Seele: Ich bin sehr froh darüber, dass du zwar mit mir nicht gesprochen, aber die Seelen mit meiner Güte bekannt gemacht und sie zu meiner Liebe angeregt hast (TB 404).

 

25. Oktober 2016

Am Abend während der Segensandacht quälten mich folgende Gedanken: Ist nicht vielleicht alles, was ich über die große Barmherzigkeit Gottes sage, Lüge oder Trugbild (…). Da hörte ich eine starke, deutliche Stimme im Innern: Alles, was du über meine Güte sagst, ist Wahrheit und es gibt nicht genügend Worte, um meine Güte zu preisen (TB 359).

 

24. Oktober 2016

Dass Gott unendlich barmherzig ist, kann niemand abstreiten. Er wünscht, dass es alle erfahren, bevor er als Gerechter Richter wiederkommt. Gott will, dass die Seelen ihn zuvor als König der Barmherzigkeit kennen lernen (TB 378).

 

23. Oktober 2016

Es ist mein größter Wunsch, dass die Seelen dich als ihr ewiges Glück erkennen, dass sie deiner Güte Glauben schenken und deine unendliche Barmherzigkeit lobpreisen (TB 305).

 

22. Oktober 2016

O Ewige Liebe, ich wünsche, dass dich alle Seelen, die du erschaffen hast, erkennen. Gerne würde ich zum Priester werden, um den sündigen Seelen, die in Verzweiflung versinken, unaufhörlich von deiner Barmherzigkeit zu künden. Ich wäre gern Missionar, um das Licht des Glaubens in wilde Länder zu tragen (…). O Jesus, ich weiß nur zu gut, dass ich Priester, Missionar und Prediger sein kann, dass ich den Märtyrertod durch völlige Abzehrung und Selbstverleugnung aus Liebe zu dir und zu den unsterblichen Seelen sterben kann (TB 302).

 

21. Oktober 2016

Es ist mein heißester Wunsch, dass jede Seele deine Barmherzigkeit preist (…). Ich weiß, o mein Jesus, dass ich den Seelen von deiner Güte künden soll, von deiner unbegreiflichen Barmherzigkeit (TB 598).

 

20. Oktober 2016

Jesus sagte mir: Sekretärin meines tiefsten Geheimnisses, wisse, dass du in ausschließlicher Vertraulichkeit mit mir bist. Du hast die Aufgabe, alles aufzuschreiben, was ich dich über meine Barmherzigkeit erkennen lasse, und zwar zum Nutzen der Seelen, die diese Schriften lesen. Sie erfahren in ihrer Seele Trost und Mut, sich mir zu nähern (TB 1693).

 

19. Oktober 2016

O mein Jesus, verwandle mich in dich, kraft deiner Liebe, damit ich ein würdiges Werkzeug zur Verkündigung deiner Barmherzigkeit werde (TB 783).

 

18. Oktober 2016

Ich sah den gequälten Herrn, der noch nicht ans Kreuz genagelt war. Noch vor der Kreuzigung sagte er mir: Du bist mein Herz, sprich zu den Sündern über meine Barmherzigkeit. Und der Herr ließ mich innerlich den ganzen Abgrund seiner Barmherzigkeit für die Seelen erkennen und dass das, was ich aufschrieb, wahrhaftig nur ein Tropfen ist (TB 1666).

 

17. Oktober 2016

Am Abend, während der heiligen Stunde, hörte ich die Worte: Du siehst meine Barmherzigkeit für die Sünder, die sich in diesem Augenblick in ihrer ganzen Macht offenbart. Siehe, wie wenig du über sie geschrieben hast. Das ist erst ein Tropfen davon. Tue, was in deiner Macht ist, damit die Sünder meine Güte erkennen (TB 1665)

 

16. Oktober 2016

Bist du der Meinung, dass du über meine Barmherzigkeit genug geschrieben hast? Das, was du aufgeschrieben hast, ist erst ein Tropfen im Vergleich mit dem Ozean. Ich bin lauter Liebe und Barmherzigkeit. Es gibt kein Elend, das sich mit meiner Barmherzigkeit messen könnte. Sie kann von der Not nicht ausgeschöpft werden, denn bei jeder Gewährung wird sie [die Barmherzigkeit] noch größer (TB 1273).

 

15. Oktober 2016

Ich eilte zum Allerheiligsten Altarsakrament und als ich im Dankgebet versank, hörte ich in meiner Seele die Worte: (...) Sooft du mir Freude bereiten willst – verkünde der Welt meine große unergründliche Barmherzigkeit (TB 164).

 

14. Oktober 2016

Alle Seelen, die meine Barmherzigkeit rühmen, ihre Ehre ausbreiten und andere Seelen ermuntern, meiner Barmherzigkeit zu vertrauen, erfahren in ihrer Todesstunde kein Entsetzen. Meine Barmherzigkeit wird sie in diesem letzten Kampf beschirmen (TB 1540).

 

13. Oktober 2016

Seelen, die den Ruhm meiner Barmherzigkeit verbreiten, beschütze ich ihr Leben lang, wie eine zärtliche Mutter ihren Säugling beschützt, und in der Stunde des Todes werde ich ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser sein. In dieser letzten Stunde hat die Seele nichts zu ihrer eigenen Verteidigung als meine Barmherzigkeit. Glücklich die Seele, die sich im Leben in die Quelle der Barmherzigkeit versenkte, denn die Gerechtigkeit wird sie nicht erreichen (TB 1075).

 

12. Oktober 2016

Mit den Seelen, die sich zu meiner Barmherzigkeit flüchten und mit denen, die anderen von meiner großen Barmherzigkeit künden und sie rühmen, werde ich in der Todesstunde nach meiner unendlichen Barmherzigkeit verfahren (TB 379).

 

11. Oktober 2016

Wenn eine Seele meine Güte preist, erzittert der Satan vor ihr und flieht bis auf den Grund der Hölle (TB 378).

 

10. Oktober 2016

Heute hörte ich in meiner Seele die Stimme: Wenn die Sünder meine Barmherzigkeit kennen würden, gingen sie nicht in so großer Zahl verloren. Sage den Sündern, dass sie sich nicht fürchten sollen, mir näher zu kommen, sprich zu ihnen von meiner großen Barmherzigkeit (TB 1396).

 

09. Oktober 2016

Aus allen meinen Wunden fließt wie in Strömen Barmherzigkeit für die Seelen, aber die Wunde meines Herzens ist die Quelle der unergründlichen Barmherzigkeit; aus dieser Quelle strömen alle Gnaden für die Seelen. Die Strahlen des Erbarmens brennen mich; Ich wünsche sie auf die Seelen der Menschen auszugießen. Künde der ganzen Welt von meiner Barmherzigkeit (TB 1190).

 

08. Oktober 2016

Mein Geist wird eure Lebensregel sein. Euer Leben soll an mir Beispiel haben, von der Krippe angefangen bis zum Sterben am Kreuz. Versenke dich in meine Geheimnisse, und du wirst den Abgrund meiner Barmherzigkeit zu den Geschöpfen und meine unergründliche Güte begreifen. Diese Güte wirst du der Welt zu erkennen geben (TB 438).

 

07. Oktober 2016

Du Sendbotin meiner Barmherzigkeit, verkünde der ganzen Welt von meiner unergründlichen Barmherzigkeit. Sei wegen der Schwierigkeiten, auf die du beim Künden meiner Barmherzigkeit stößt, nicht entmutigt. Diese Schwierigkeiten, die dich so schmerzlich berühren, sind notwendig, um dich zu heiligen und um zu beweisen, dass dieses Werk meines ist (TB 1142).

 

06. Oktober 2016

Meine Tochter, tue was in deiner Macht steht, um die Anbetung meiner Barmherzigkeit auszubreiten. Was dir fehlt, werde ich ergänzen. Sage der leidenden Menschheit, sie möge sich an mein barmherziges Herz schmiegen und ich will sie mit Frieden erfüllen (TB 10)

05. Oktober 2016

Gedenktag der Heiligen Schwester Faustina, der Jungfrau

Mein Jesus, du weißt, dass ich schon in jüngsten Jahren eine große Heilige werden wollte; das heißt, ich wollte dich so innig lieben, wie dich bisher keine Seele geliebt hat. Anfangs waren das meine geheimen Wünsche (…). Heute kann mein Herz sie nicht mehr fassen; ich möchte in die ganze Welt hinausrufen: Liebt Gott, denn Er ist gut und groß ist seine Barmherzigkeit (TB 1372).

 

04. Oktober 2016

Sage meinen Priestern, dass verhärtete Sünder durch ihre Worte reumütig werden, wenn sie von meiner unergründlichen Barmherzigkeit sprechen, vom Erbarmen, das ich für sie im Herzen habe. Jenen Priestern, die meine Barmherzigkeit künden und rühmen, werde ich besondere Macht geben, ihre Worte salben und die Herzen, zu denen sie sprechen, werde ich bewegen (TB 1521).

 

03. Oktober 2016

Schreibe über meine Güte, was dir in den Sinn kommt. Ich entgegnete: Aber Herr, wenn ich zu viel aufschreibe? Und der Herr erwiderte: Meine Tochter, auch wenn du mit allen Menschen- und Engelszungen gleichzeitig reden würdest, könntest du nicht zu viel sagen; vielmehr hättest du dann erst ein Teilchen meiner Güte gepriesen, meiner unergründlichen Barmherzigkeit (TB 1605).

 

02. Oktober 2016

Verkünde der Welt meine Barmherzigkeit. Möge die ganze Menschheit meine unergründliche Barmherzigkeit kennen lernen. Das ist das Zeichen der Endzeit. Danach kommt der Tag der Gerechtigkeit. Solange noch Zeit ist, sollen sie zur Quelle meiner Barmherzigkeit Zuflucht nehmen; sie sollen das Blut und das Wasser, das für sie entsprang, nutzen (TB 848).

 

01. Oktober 2016

Heute hörte ich die Worte: Im Alten Testament habe ich zu meinem Volk Propheten mit Blitz und Donner gesandt. Heute sende ich dich zu der ganzen Menschheit mit meiner Barmherzigkeit. Ich will die wunde Menschheit nicht strafen, sondern sie gesundmachen, sie an mein barmherziges Herz drücken (TB 1588).

 

30. September 2016

Dich, arme Erde, werde ich nicht vergessen, obwohl ich es spüre, dass ich sofort ganz in Gott versinken werde, im Ozean des Glücks. Das wird mich jedoch nicht hindern, auf die Erde zurückzukehren, den Seelen Mut zu machen und sie zum Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes zu ermuntern. Ja, die Versenkung in Gott wird mir unbegrenzte Wirkungsmöglichkeiten geben (TB 1582).

 

29. September 2016

Der böse Geist (...) zeigte sich mir in Gestalt eines Gespenstes und sagte: Bete nicht für die Sünder, sondern für dich selbst, sonst wirst du verdammt werden. — Ich achtete nicht auf den Satan, aber ich betete mit doppeltem Eifer für die Sünder. Der böse Geist heulte voller Wut: Hätte ich nur Macht über dich — und verschwand. Ich sah, dass mein Leiden und Gebet den Satan behinderten und viele Seelen aus seinen Klauen rissen (TB 1465).

 

28. September 2016

Der Herr sagte mir: Kehre oft ins Fegefeuer ein, dort wirst du gebraucht. O Herr, ich verstehe die Bedeutung dieser Worte, die du zu mir sprichst, doch erlaube mir zuerst, in den Schatz deiner Barmherzigkeit einzukehren (TB 1738).

 

27. September 2016

Heute habe ich eine längere Zeit die Leiden Jesu verspürt. Mir wurde dabei offenkundig, wie viele Seelen das Gebet benötigen. Ich fühle, dass ich mich ganz im Gebet umwandle, um für jede Seele Gottes Barmherzigkeit zu erflehen. O mein Jesus, ich empfange dich in meinem Herzen als Unterpfand der Barmherzigkeit für die Seelen (TB 996).

 

26. September 2016

Jesus gab mir zu erkennen, wie lieb ihm das Sühnegebet ist. Er sagte mir: Das Gebet einerdemütigen und liebenden Seele besänftigt den Zorn meines Vaters und zieht ein Meer von Segen herab (TB 320).

 

25. September 2016

Wir wissen nicht, welche Zahl von Seelen wir durch unsere Gebete und Opfer retten sollen, deshalb sollten wir stets für die Sünder beten (TB 1783).

 

24. September 2016

Manchmal gelangt die Barmherzigkeit Gottes im letzten Augenblick zum Sünder, in sonderbarer und geheimnisvoller Weise. Nach außen scheint es, als wäre alles verloren, aber so ist es nicht. Angestrahlt vom starken Strom der endgültigen Gnade Gottes wendet sich die Seele im letzten Moment mit solcher Liebe Gott zu, dass sie sofort Nachlass aller Schuld und Strafe erhält. Nach außen gibt sie uns keine Zeichen der Reue und Zerknirschung (TB 1698).

 

23. September 2016

Oft habe ich mit Sterbenden zu tun, denen ich Gottes Barmherzigkeit erbitte. Wie groß ist doch die Güte Gottes, größer, als wir begreifen können! Es gibt Momente und Geheimnisse der Barmherzigkeit Gottes, über die die Himmel staunen. Unsere Urteile über Seelen sollten verstummen, denn Gottes Barmherzigkeit ihnen gegenüber ist sonderbar (TB 1684).

 

22. September 2016

O wie gut ist es, während eines Gesprächs Jesus um Hilfe zu ersuchen! O wie gut ist es, zur Zeit des Friedens helfende Gnaden zu erbitten! (TB 1495)

 

21. September 2016

Bete, so viel du kannst, für die Sterbenden, erflehe ihnen Vertrauen auf meine Barmherzigkeit, denn sie bedürfen des Vertrauens am meisten und haben es am wenigsten. Wisse, dass für manche Seelen die Gnade der ewigen Erlösung im letzten Augenblick von deinem Gebet abhing (TB 1777).

 

20. September 2016

Wisse, dass es deine Aufgabe ist, für mich Seelen zu gewinnen durch Gebet, Opfer und durch Ermutigung, meiner Barmherzigkeit zu vertrauen (TB 1690).

 

19. September 2016

Der Herr sagte mir: Der Verlust jeder einzelnen Seele stürzt mich in Todestrauer. Du tröstest mich immer, wenn du für die Sünder betest. Gebet ist mir am liebsten (...) um die Umkehr der Sünder; wisse, meine Tochter, dass dieses Gebet immer erhört wird (TB 1397).

 

18. September 2016

Ich vertraue dir zwei Perlen an, die meinem Herzen sehr teuer sind: das sind die Seelen der Priester und Ordensleute. Für sie wirst du besonders beten. Ihre Stärke wird in eurer Abtötung liegen (TB 531).

 

17. September 2016

Ich erinnere dich daran, meine Tochter, dass du, so oft du die Uhr die dritte Stunde schlagen hörst, dich ganz in meine Barmherzigkeit versenkst, sie verherrlichst und sie preist. Rufe ihre Allmacht herab für die ganze Welt, besonders aber für die armen Sünder, denn jetzt steht sie für jede Seele weit geöffnet (TB 1572).

 

16. September 2016

Ich hörte die Worte: Jede Seele, die dieses Rosenkranzgebet betet, verteidige ich in der Stunde des Todes wie meine Ehre. Auch wenn andere bei einem Sterbenden so beten, erhält er den gleichen Ablass. Wenn dieses Gebet bei Sterbenden gebetet wird, besänftigt sich der Zorn Gottes und unergründliche Barmherzigkeit umfängt die Seele; die Tiefen meiner Barmherzigkeit werden durch die schmerzhaften Leiden meines Sohnes bewegt (TB 811).

 

15. September 2016

Rege die Seelen an, das Rosenkranzgebet zur Barmherzigkeit zu beten, das ich dir gegeben habe. Mir gefällt es, ihnen durch dieses Gebet alles zu schenken, worum sie mich bitten. Die Seelen verstockter Sünder werde ich mit Frieden erfüllen, wenn sie dieses Gebet beten werden, und die Stunde ihres Todes wird glücklich sein (TB 1541).

 

14. September 2016

Zuerst betest du ein „Vater unser“ und ein „Gegrüßet seist Du, Maria“, und das Glaubensbekenntnis, anschließend — an den Vater-unser-Perlen — die Worte: Ewiger Vater, ich opfere dir den Leib und das Blut auf, die Seele und die Gottheit deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, als Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt. An den Gegrüßet-seist-Du-Maria-Perlen wirst du wie folgt beten: Um seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Zum Schluss wirst du dreimal die Worte wiederholen: Heiliger Gott, Heiliger Starker Gott, Heiliger Unsterblicher Gott — erbarme dich unser und der ganzen Welt (TB 476).

 

13. September 2016

Am Abend erblickte ich in meiner Zelle einen Engel, den Vollstrecker von Gottes Zorn (...). Ich bat den Engel, eine bestimmte Zeit innezuhalten, und die Welt wird Buße tun (...). Die Worte, mit denen ich Gott anflehte, sind folgende: Ewiger Vater, ich opfere dir den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, auf für unsere Sünden und die der ganzen Welt. Um seines schmerzhaften Leidens willen habe Erbarmen mit uns (TB 474-475).

 

12. September 2016

Gebete, Fasten, Abtötung, Arbeit und alle Leiden wirst du mit meinem Gebet, Fasten, Abtötung, Arbeit und Leiden vereinigen; dann werden sie Macht haben vor meinem Vater (TB 531).

 

11. September 2016

Ich hörte in meiner Seele die Worte: Dein Ziel und das deiner Gefährtinnen ist es, euch durch Liebe so innig wie möglich mit mir zu vereinen. Du wirst die Erde mit dem Himmel aussöhnen, den gerechten Zorn Gottes beschwichtigen und für die Welt Barmherzigkeit erbitten (TB 531).

 

10. September 2016

Am Abend, als ich durch den Garten ging, hörte ich die Worte: Du wirst gemeinsam mit deinen Mitschwestern Barmherzigkeit für euch selbst und für die Welt erbitten (TB 435).

 

9. September 2016

Wir sollten Gott im Gebet nicht zwingen, uns das zu geben, was wir wollen; vielmehr sollten wir uns seinem heiligen Willen hingeben (TB 1525).

 

8. September 2016

Es gibt Augenblicke im Leben, in denen die Seele lediglich im innigen Gebet Trost findet; es ist wichtig, dass die Seelen in solchen Momenten im Gebet verharren (TB 860).

 

7. September 2016

Ich hörte in meiner Seele folgende Worte: Meine Tochter, bedenke die Worte: In seiner Not — betete er länger. Als ich mich tiefer darauf besann, kam viel Licht über meine Seele. Ich erkannte, wie sehr wir Beharrlichkeit im Gebet benötigen und dass von diesem mühevollen Gebet manchmal unsere Erlösung abhängt (TB 157).

 

6. September 2016

Jesus gab mir zu erkennen, wie treu die Seele im Gebet zu sein hat, trotz Qualen, Dürre und Versuchungen, denn von solchem Gebet hängt vorwiegend die Verwirklichung manchmal großer Pläne Gottes ab. Falls wir aber in solchem Gebet nicht ausharren, durchkreuzen wir, was Gott durch uns oder in uns vollbringen wollte (TB 872).

Anmerkung vom Apostolat: Mir kommt hierbei ganz ehrfürchtig der Gedanke, ob uns eigentlich so bewusst ist, wie der Herr von unserem Gebet "abhängig"  ist. Sind wir uns wirklich bewusst, dass wir so entscheidend in dieses Weltgeschehen eingreifen können; dass wir mitbestimmen, ob ein weitere Weltkrieg kommt oder die Folgen Seiner Züchtigung uns mit voller Kraft entgegenschlägt oder sie geringer und kürzer ausfällt durch - unsere Gebete?

Es macht mich ganz klein und demütig, dass unser GROSSER GOTT so auf uns angewiesen ist, aber es macht mich auch dankbar, dass ich ein kleiner Teil in Seinem Endplan sein darf. Zeigen wir uns dem ehrwürdig und beten wir intensivst weiter!!!

 

5. September 2016

Ich erhielt die umfassendste Erkenntnis während der Anbetungen, die ich in der Fastenzeit täglich, eine halbe Stunde lang vor dem Allerheiligsten Altarsakrament, am Boden liegend, abhielt. In dieser Zeit erkannte ich mich und Gott tiefer (TB 147).

 

4. September 2016

Die Seele sollte wissen, um zu beten und im Gebet durchzuhalten, muss sie sich in Geduld hüllen und mutig äußere und innere Schwierigkeiten überwinden. Die inneren Schwierigkeiten — Lustlosigkeit, Trockenheit, Schwerfälligkeit, Versuchungen; die äußeren — menschliche Rücksicht und Wahrnehmung der zum Gebet vorgesehenen Zeit (TB 147).

 

3. September 2016

Mit dir zu reden, Herr, ist die Wonne meines Herzens; in dir finde ich alles, was mein Herz begehrt. Hier erhellt dein Licht meinen Verstand und befähigt ihn, dich tiefer zu erkennen. Hier fließen Gnadenströme in mein Herz, hier schöpft meine Seele das ewige Leben (TB 1692).

 

2. September 2016

In welchem Zustand die Seele sich auch befindet, sie sollte beten. — Eine reine und schöne Seele muss beten, sonst verliert sie ihre Schönheit; eine nach Reinheit strebende Seele muss beten, sonst gelangt sie nicht zur Reinheit; die eben erst bekehrte Seele muss beten, sonst würde sie wieder rückfällig; eine sündige Seele (...) muss beten, um sich erheben zu können. Es gibt keine Seele, die nicht zu Gebet verpflichtet wäre, denn jede Gnade fließt herab durch das Gebet (TB 146).

 

1. September 2016

Mein liebes Vaterland Polen, wenn du wüsstest, wie viele Opfer und Gebete ich für dich zu Gott bringe. Gib jedoch acht und lobpreise Gott. Gott erhöht und bevorzugt dich, aber bleibe dankbar (TB 1038).