Vermerk vom Apostolat: Es gibt Menschen, die beten .....führe uns in der Versuchung...oder führe uns aus der Versuchung. Es wurde mir auch durch den Hl. Geist erklärt, dass Gott nicht möchte, dass wir in die Versuchung erst geraten!!!! Natürlich hilft Er dann als liebender Vater uns aus oder in der Versuchung hinauszuführen, wenn wir denn Ihn darum bitten, aber Versuchung kommt vom Widersacher und das möchte Er für seine Kinder nicht! Er lässt  - wenn es nicht anders geht und der Mensch uneinsichtig ist - Prüfungen zu, aus der wir dann gestärkt oder demütig oder geläutert herauskommen sollen. (siehe bald auch die Züchtigungen/ Prüfungen in der Endzeit, um möglichst viele Seiner Kinder zu retten). Prüfungen können sehr wichtig und entscheidend und letztendlich auch positiv sein. Wie der Herr immer wieder es auch bei mir zuließ, indem Er sprach: "Ich schicke dich in die Wüste, damit du gestärkt daraus hervorkommst...".

Versuchungen sind IMMER negativ. Die erste Versuchung passierte im Paradies. Von da an waren wir Menschen den Versuchungen und Verlockungen des Widersachers ausgeliefert, da wir selbst entscheiden konnten. Aber Gott Vater hat es niemals für seine Kinder gewollt und gewünscht. Es ist unser freier Wille. So ist es auch euer freier Wille, wie ihr letztendlich das Vaterunser betet. Ich teile nur mit, was der Herr 2010 mir eingab, ohne dass ich um die Bedeutung wusste...jetzt in der Endzeit verbreitet sich die ursprüngliche Version immer mehr und wie der Herr mitteilte durch die Begnadete: "So wird es einmal gebetet werden...."

Dazu noch eine Erklärung eines Altphilologen, dessen Zuschrift bereits schon im Jahre 2014 hier im Apostolat reingestellt wurde

 

2575.

25.02.2014

Unser Vater in den Himmeln,

Dein Name soll heilig gemacht werden,

Deine Königsherrschaft soll kommen,

Dein Wille soll geschehen,

wie in einem Himmel, auch auf der Erde,

unser Brot, dass Dein Wesen birgt, gib uns heute,

und erlass uns unsere Schulden, wie auch wir erlassen haben unseren Schuldnern,

und lass uns nicht in Versuchung geraten,

sondern ziehe uns weg von dem Bösen! Amen

Liebenswerte Brüder und Schwestern,

als Altphilologe möchte ich hier einige Gedanken zur Übersetzung des Herrengebetes aus dem Griechischen äußern! Leider ist die deutsche Übersetzung, wie wir sie im deutschen Sprachraum aus den gängigen Ausgaben des NT kennen und in jeder Heiligen Messe beten, falsch! Die uns geläufige Übersetzung geht, soweit ich das bisher zurückverfolgt habe, auf Martin Luther zurück, der bekanntlich aufgrund seiner psychischen Erkrankung die Heilige Schrift an sehr vielen Stellen nach seinen theologischen Vorstellungen übersetzt hat. Ich möchte hier nur Folgendes kurz anmerken: Auch die lateinische Übersetzung, die übrigens nicht (!) kanonisch ist, weist Fehler auf. Rezeptionsgeschichtlich lässt sich z.B. bei dem Kirchenlehrer Augustinus (De sermone in monte II) sehr schön nachweisen, dass das Herrengebet zur damaligen Zeit in der lateinischen Fassung anders gelautet hat. So die umstrittene und zu Recht angezweifelte Stelle: „… und führe uns nicht in Versuchung, …“. Die Luther und auch uns bekannte lateinische Übersetzung entspricht nicht dem griechischen Urtext und lautet: „… et ne nos inducas in tentationem, …“. Augustinus aber teilt uns aber mit, dass nur „einige Handschriften“ diese lateinische Übersetzung aufweisen. Die Mehrheit der altertümlichen Handschriften dagegen bieten folgende lateinische Übersetzung, die übrigens dem griechischen Urtext vollkommen entspricht: „… et ne nos inferas in tentationem, …“. Das griechische Verb „enpherein“, das an dieser Stelle des Herrengebetes verwendet ist, muss von der medialen Verbform „enpheresthai“ mit seiner Bedeutung „hineineilen, hineinstürzen, hineingeraten“ übersetzt werden und kann sinnvoll nur mit „(hinein-)stürzen lassen, (hinein-)geraten lassen“ wiedergegeben werden, so dass dann die Stelle richtig heißt: „… und lass uns nicht in Versuchung geraten, …“. Der Sinn dieser Bitte ist ziemlich einfach: Der himmlische Vater soll nicht zulassen, dass die betende Kirche vom Teufel, dem „Vater der Lüge und Menschenmörder von Anfang an“, nicht in Versuchung geführt wird, damit sie nicht aus Schwäche der Versuchung erliegt und zu Fall kommt. Man darf dabei nicht vergessen, dass der Teufel die Menschen an Intelligenz bei weitem übertrifft und so tatsächlich zu befürchten ist, dass Menschen (ohne innige Verbindung mit dem Dreifaltigen Gott) bei einer Versuchung durch den Teufel fallen. Zur lateinischen Übertragung der letzten Bitte des Herrengebetes ist dies zu sagen: Die Befehlsform „libera“ entspricht erstens nicht dem griechischen „rysai“ und heißt zweitens auch nicht „erlöse“, was im Lateinischen „redime“ lauten müsste, sondern „befreie“. Das griechische Verb „ryesthai“ aber bedeutet „an sich ziehen, wegziehen“ – und zwar aus einer gefährlichen oder bedrohlichen Lage. Und genau diese Bedeutung passt in den Zusammenhang des Textes! Der himmlische Vater soll die betende und streitende Kirche aus der Gefahr einer vom Teufel eingefädelten Versuchung liebevoll an sich ziehen und so dem schädlichen Einfluss des Versuchers entreißen! Was für ein schönes und zugleich tröstliches Bild von Gott Vater! Und auch so menschlich! Denn welcher liebender Vater würde sein Kind nicht an sich ziehen, wenn er es in einer bedrohlichen Lage sähe! Bei der Brotbitte ist anzumerken, dass die lateinische Fassung in der Vulgata folgendermaßen lautet: „…, panem nostrum supersubstantialem (!) da nobis hodie, …“. Eine wirklich gelungene Übersetzung des griechischen Urtextes! Und das griechische Adjektiv „epiousios“ heißt alles, nur nicht „täglich“ (lat. „cottidianus“)!!! Eine wortwörtliche Übersetzung dieses griechischen Adjektivs ist schwer. Es lässt sich wohl am besten mit „überwesentlich“ wiedergeben, was jedoch kein schönes Deutsch ist, so dass die umschreibende Übersetzung mit „…, dass Dein Wesen birgt, …“ ziemlich gut und jedenfalls eine treffende Anspielung auf das eucharistische „Brot des Lebens“, d.h. das Fleisch des Herrn Jesus Christus, ist. dass hier nicht in erster Linie das Brot als tägliches Nahrungsmittel gemeint sein dürfte, wie man aufgrund der allgemein verbreiteten deutschen Übersetzung meinen möchte, liegt auf der Hand. Denn Jesus fordert Seine Schüler einmal auf, zuerst die Königsherrschaft des Gottes und ihre Gerechtigkeit zu suchen, der Rest würde ihnen dann noch dazugegeben werden. Und für diese Königsherrschaft braucht die Kirche eher das „Brot des Lebens“, also den lebenden Herrn Jesus Christus selbst, als ein Stück Brot aus dem Brotschrank!

 

7.

16.11.2015

Auch zu finden im Register 8 unter „Gebete in der ursprünglichen Form“

Mein Anliegen warum ich heute schreibe, ist bzgl. dem „Vater unser” in der ursprünglichen Form!

Ich habe vor einiger Zeit das Buch „Mein Leben in Nazareth” gelesen, Botschaften der Jungfrau Maria an Giuliana Buttini. Hier ist folgendes zu lesen auf Seite 95 in Botschaft 39: (Maria) Eines Abends im Garten hatten wir bei Mondlicht die Lampe gelöscht, um ein wenig Öl zu sparen. Da sprach Jesus zum ersten mal das Gebet, dass VATER UNSER. Er war zwanzig Jahre alt. Josef war schon dorthin vorausgegangen, wo Jesus auf ihn wartete. Jesus war wunderschön, in seinem weißen Gewand, mit erhobenen Armen und leuchtendem Blick und seiner Stimme, die sprach:

Fortsetzung siehe Anhang zu 7

 

8.

16.11.2015

Auch zu finden im Register 8 unter „Gebete in der ursprünglichen Form“

Vaterunser — Das Herrengebet / Betrachtungen Thomas v. Aquin

Möge die Allerseligste Jungfrau uns hierbei an der Hand nehmen und uns hineinführen in das Geheimnis dieser Worte, die alles enthalten, was ein Gebet braucht (Thomas v. Aquin).

Thomas verknüpft das Vaterunser mit den sieben Gaben des Hl. Geistes, jede Bitte mit einer Gabe. Die sieben Gaben stellen die Fülle des Hl. Geistes dar und somit wird deutlich, dass auch dieses Gebet insgesamt einen gewissen Gesamtheitsanspruch erhebt. Seine Frucht ist die Fülle Gottes, die Fülle des Hl. Geistes, deren Erlangung das Ziel des christlichen Lebens ist (hl. Seraphim v. Sarov). So dürfen wir bei jeder Bitte die Gedanken von Thomas ins Herz nehmen und erwägen und uns auch nach dem Heiligen Geist ausstrecken, Ihn erbitten, Seine jeweilige Gabe erwägen und ersehnen.

Fortsetzung siehe Anhang zu 8

 

 

 

 

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