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30.06.2014

Ich möchte hiermit ein Zeugnis geben, wie ich zur Tridentinischen Hl. Opfermesse geführt worden bin und wie ich jetzt inneren Frieden gefunden habe.

Durch das Lesen in den Botschaften im „Buch der Wahrheit“ kamen mir natürlich immer wieder Fragen, auf die ich zuerst noch keine Antwort gefunden habe.

In den Botschaften unter www.dasbuchderwahrheit.de (weiß leider die Nummern nicht auswendig) wird ja erwähnt, dass man das Hl. Missale und andere sakramentale Gegenstände sammeln soll. Auch wird darauf hingewiesen, dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr das, wofür wir es halten, empfangen werden, sondern dass das, was wir empfangen werden, etwas anderes sein wird. (Das habe ich jetzt gerade so mit meinem eigenen Worten wiedergegeben.)

Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Wie immer übergebe ich alles Jesus und bitte auch die Mutter Gottes, ganz wie ich es in der Ganzhingabe an Jesus durch Maria (Marienweihe) gelernt habe, mir durch den Hl. Geist Erkenntnis darüber zu schenken, so wie es Gott will.

Also kam zuallererst in mir die Sehnsucht danach, Jesus wieder in aller Ehrfurcht empfangen zu können. Da ich schon viele Jahre, seit ich geheiratet habe und umgezogen bin, quasi sesshaft geworden bin, sehr darunter leide, dass ich die Hl. Kommunion nur unter schweren geistigen Kämpfen mit Mundkommunion und kniend (das schwierigste überhaupt) in unseren Kirchen hier empfangen kann. Es ist mir und meiner Familie leider nicht jede Woche möglich an einen Wallfahrtsort zu fahren, wo ein würdiger Empfang der Hl. Kommunion möglich ist. Was mir noch mehr zu schaffen macht, ist, dass man ja nie sicher weiß, ob man die Kommunion von einem Priester oder Kommunionhelfer empfangen wird. Jetzt wird man auch noch angesprochen, ob man Wortgottesleiter werden möchte usw. … Das kennen wohl viele meiner Gleichgesinnten Katholiken.

Jetzt kommt die Überraschung: Zuallererst muss ich sagen, dass ich „das Siegel des lebendigen Gottes“ im Haus verteilt, in meiner Handtasche, im Auto, in den Schulranzen meiner Kinder, ggf. auch in meiner Hosentasche trage (und vielleicht auch bald noch aufgebügelt über eine Transferfolie auf meiner Kleidung tragen werde, muss ich noch ausprobieren) und natürlich täglich das K 33 bete.

Gleichzeitig ist es für mich ein Anliegen gewesen, für die Herstellung der Medaille der Erlösung zu beten. Und endlich war sie da. Schließlich habe ich sie dann doch bestellt und sie ist tatsächlich bald angekommen, wobei viele meiner Familienmitglieder leider länger warten mussten. So habe ich sie sogleich getragen und meiner Familie und auch an meine Erstkommuniongruppe weitergegeben, mitsamt dem Flyer, der dafür ausgedruckt werden kann.

Sobald ich die Medaille trug, durfte ich nach und nach Einiges erkennen, was mir vorher nicht klar war. Ich muss hinzufügen, dass ich das Gebet zum Hl. Erzengel Michael und zum Hl. Geist so oft wie möglich bete.

Meine Bitte wurde erhört. Ich habe daraufhin im Internet recherchiert, meine üblichen Seiten, die mich interessieren, gelesen. Zuerst war auch mal ein Hinweis auf die satanischen Rosenkränze, Also, die habe ich bei uns gefunden und sofort zerschnitten und entfernt. Kein Problem, habe ja noch andere. Da ich mich nach und nach an bestimmten Wallfahrtsorten auch nicht mehr so wohlgefühlt habe, da auch noch überall das Neue Gotteslob ausliegt, mit dem Symbol, dass ich überhaupt nicht ansehen mag (ich dreh es immer um und bete zur „unbefleckt empfangenen Mutter vom Sieg“). Aber jetzt handle ich mit einer Ruhe und mit großer Überzeugung, dass Gott alles in seiner Hand hat, und bitte ihn, er möge alles an mir aufdecken, wo ich im Irrtum bin, wenn es auch weh tut.

So ging mir auch das nicht aus dem Kopf, dass der Antichrist kein Latein mag oder kann oder so ähnlich. (Ich habe zum Glück das große Latinum gerade so bestanden!) Da ich früher, also in meiner Kindheit, auch an lateinischen Messen teilgenommen habe bzw. konnte und ich diese Sakramentalen Gegenstände, wie auf der Homepage im Buch der Wahrheit angegeben, auch mal angeschaut habe, wurde mir auch endlich klar, was mit dem Hl. Missale gemeint ist.

So wurden ich und meine Familie zur Lateinischen Messe geführt, und zwar im Alten Ritus (Motu Proprio). Den alten Schott haben doch noch manche Sakristeien aufbewahrt. Man kann ja Termine und Orte, an denen eine Hl. Opfermesse im Alten Ritus gefeiert wird, auch über das Internet finden. Juhuu, und seit einiger Zeit dürfen wir also an einer Hl. Opfermesse im Alten Ritus teilnehmen. Leider musste ich noch die Erstkommunion mit unserer jüngsten Tochter in einer modernen Messe mitfeiern, und zwar sehr modern. Das tat sehr weh, weil es nicht mehr anders möglich war.

Hierbei möchte ich noch erwähnen, dass ich auch zur gleichen Zeit auf Botschaften gestoßen bin, die mir jetzt auch dabei weiterhelfen, diese Mystik der Hl. Opfermesse besser zu verstehen und die Unterschiede zum Neuen Ritus klar zu erkennen. Ich möchte hier nichts mischen, sondern nur mein Zeugnis über den Weg ablegen, den ich seit dem Tragen der Medaille der Erlösung gegangen bin.

Also, seit dem Empfang der Hl. Eucharistie in dieser Tridentinischen Heiligen Opfermesse habe etwas in mir gespürt, dass man mit der Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches beschreiben kann.

Ich bin voller Erwartung und Freude und gebe daher dieses Zeugnis, um andere zu ermutigen, die Worte in den Botschaften vom „Buch der Wahrheit“, mehr mit dem Hl. Geist zu lesen und mit mehr Vertrauen auf die Vorsehung des Vaters im Himmel zu leben.

Gesegnete Grüße, Rita Anna

 

 

 

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