12.

19.12.2014

Z E U G N I S

Vor bald 30 Jahren durfte ich tiefe Gotteserfahrungen machen, die mein ganzes weiteres Leben bestimmten. Es ist nun an der Zeit, dass ich davon Zeugnis gebe, da es auch die Seelenschau betrifft, die im Buch der Wahrheit vorausgesagt wird. Es war im Jahr 1985 als Jesus liebe Stimme kurz vor dem Erwachen meinen Namen 3x rief. In den vorhergehenden Jahren hatte ich mich von der Kirche entfernt und mein Leben nicht in allen Bereichen nach den Geboten Gottes gestaltet. Ein anderes Mal ließ Jesus mich erkennen, dass ich ihn nicht liebte (Eingießen in den Geist, es ist so schwierig, dies zu erklären!). Während einer Hl. Messe hat der Herr mir während der Hl. Wandlung alle Zweifel bezüglich der Hl. Eucharistie weggenommen (Eingießen in den Geist). Ab diesem Augenblick war der tiefe Glaube an dieses Wunder da. Da Gott mich an das 1. Gebot erinnerte, bemühte ich mich nun, ihm meine Liebe zu zeigen mit einfachen Worten wie: „Da Du Geist bist, lieber Jesus, kann ich Dich nicht umarmen, aber mit meiner Seele umarme ich Dich.“ Ich habe mich bemüht, die Worte: „Jesus, ich liebe Dich“ mit dem Herzen zu sagen und nicht einfach so mit Worten. Der Herr hat es gehört und mir damals im HERZ-JESU-Monat seine unendliche, tiefe, göttliche, übernatürliche Liebe offenbart, indem er wirklich meine Seele umarmte. Das war so übernatürlich, dass ich es einfach nicht in Worte fassen kann. Das war pure Seligkeit, pure Wonne! Man kann dies auf dieser Erde nicht erleben, nur im Himmel. Seit diesem Moment habe ich keine Angst mehr vor dem Tod. Einige Tage nachher liess mich Jesus sein Inneres Leiden spüren. Wie kann ich dies erklären? Es ist ein grosses „Weh“, ein Schmerz in der Seele, etwas übernatürlich Schweres zum tragen. Es war so schwer, dass ich Jesus nach ein paar Tagen bat, es mir wegzunehmen. Ich konnte nicht mehr.-

 

Seelenschau    

 All diese Gnaden bekam ich, ohne dass ich zum damaligen Zeitpunkt eine Beichte abgelegt habe. Nach einigen Monaten zeigte mir aber Jesus meine Sünden, Sünden, die ich nicht bereut habe, Sünden gegen die LIEBE. Was bin ich doch für ein Mensch! Ich kniete nieder, weinte und bat Jesus um Verzeihung. Jesus zeigte mir meine Seele so, wie Gott sie sieht. Jesus schenkte mir die Seelenschau, so wie der Herr sie bald all seinen Kindern schenken wird. Ich bin nur vorweg genommen worden. Wie es im Buch der Wahrheit steht, wird der Himmlische Vater all seine Kinder mit Seiner Liebe umarmen und ihnen dann als letzter Akt der Barmherzigkeit die Seelenschau schenken. Die beschriebenen Gnaden wurden mir 1x im Leben geschenkt. Einfach so – unverdient! Ich konnte mich damals an niemanden wenden, wohl wissend, dass unser Pfarrer mich mitleidvoll angesehen hätte. - Eine betagte, fromme Frau, die ich kennenlernte, hat mich damals geführt, mich gelehrt, den Rosenkranz zu beten. Sie sprach von La Salette, Fatima, Garabandal und anderen Marien-Erscheinungsorten, gab mir religiöse Schriften zum lesen, machte mich auf dieses und jenes aufmerksam, auch auf die Wichtigkeit des Sakramentes der Beichte. Lange, lange Zeit habe ich geglaubt, dass es genügen würde zu bereuen.-

 

Mein Weg zur Mutter Maria

Ich möchte noch erwähnen, dass damals meine persönliche Beziehung zu Gott eine Beziehung zu Jesus war. Es war Jesus, der mir Seine Mutter gab: “Ich werde dir meine Mutter geben, lass alles durch ihr Unbeflecktes Herz gehen...“ Jesus hat mich zu Seiner Mutter geführt. Immer wieder darf ich ihre mütterliche Hilfe in meinem Leben erfahren.

  

Meine Antwort auf die LIEBE

Traum: Fröhlich in ein Boot eingestiegen, ich sagte: “Ich fahr ja gegen den Strom.“ Eine Kraft hat mich „gestoßen“, sodass das Boot nur so auf dem Wasser gleitete. Da kam ich immer näher zur Quelle, ein kleiner Wasserfall, ganz weiß, kraftvoll, sprudelnd, rauschend! Die Quelle des Lebens! In diesem Traum zeigte mir Jesus auch seinen Plan für mein weiteres Leben. Ich vertraute auf Gott und sagte: „Jesus, ich bin bereit, ich vertraue, dass Du zu mir schaust.“ (in finanzieller Hinsicht, Rente etc.) Ich gab meinen Beruf auf und arbeitete dort, wo Gott mich haben wollte. Diese Aufgabe erfüllte ich bis zum Juli 2005. Im August 2005 erhielt ich die Altersrente!!! Nun warte ich auf die Wiederkunft des Herrn – warte und warte, flehe und flehe! Ich erinnere mich an die Worte: „Es fällt Gott schwerer zu warten als dir, der du dich ihm eröffnest. Er verlangt tausendmal sehnlicher nach dir als du nach ihm.“

Komm Herr Jesus, komm!

Jesus, ich vertraue auf Dich!

Komm Herr Jesus, komm!

Julia

 

 

 

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