Sehenswürdigkeiten

Rott am Inn am 21.01.2017

Rott - Wohlfühlen am Inn

 

Rott am Inn ist eine oberbayerische Gemeinde im Landkreis Rosenheim.

Rott ist vor allem durch seine Kirche bekannt, die Teil eines ehemaligen Benediktinerklosters aus dem 11. Jahrhundert ist. Seit 1763 steht an der Stelle der ursprünglich romanischen Basilika die heutige Rokokokirche. In diesem Bauwerk haben sich berühmte Künstler der Epoche wie etwa Johann-Michael Fischer oder Ignaz und Matthäus Günther ein bleibendes Denkmal gesetzt. Mit dieser Kirche und dem Kloster, zu dem sie einstmals gehörte, ist die Entwicklung Rotts bis heute eng verbunden.

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Rokokokirche Rott a. Inn

Rott am Inn ist durch seine Rokokokirche berühmt. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entwicklung des Klosters verbunden. Anno 1083 stiftete Pfalzgraf Kuno von Rott in Gedenken an seinen einzigen, zwei Jahre zuvor auf dem Schlachtfeld gefallenen Sohn große Teile des heutigen Ortskerns den Benediktinern für ein Kloster, die es zu einem der geistigen Zentren Altbayerns machten. Ab 1718 wurden die baufälligen Klostergebäude abgebrochen und erneuert. Seit 1763 steht an der Stelle der ursprünglich romanischen Basilika die heutige Rokokokirche.

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Filialkirche Feldkirchen

Im nahen, zu Rott gehörenden Feldkirchen steht die frühere Marien-Wallfahrtskirche Unsere liebe Frau, die zum Besitz des Rotter Klosters zählte und durch deren Abt Benedikt I im 16. Jahrhundert ihr heutiges Aussehen erhielt. Nicht weit vom Inn gelegen war sie auch lange Zeit Sitz einer Schiffsbruderschaft. Die früheste Urkunde, in der die Kirche erwähnt wird, ist ein Ablassbrief aus dem Jahr 1298. Aus dieser Zeit stammt der noch heute erhaltene Kirchturm. Bemerkenswert sind die spätgotische Muttergottesfigur (um 1500) und das Holztafelgemälde Maria im Ährenkleid (ca. 1550). Eine umfangreiche Sanierung und Restaurierung fand 1989/1990 statt.



Filialkirche Feldkirchen                 Rotter Achse 

Wallfahrtkirche                     Rotter Achse

 

Rotter Achse

Mit der sog. Rotter Achse ist im Rahmen der Dorferneuerung ein Projekt realisiert worden, das als landschaftsplanerisches und geschichtsorientiertes Gesamtkunstwerk einen freien Blick vom Abt-Benedikt-Lutz Brunnen über den Kirchzugang und durch den linken Klosterflügel (jetzt Gemeindeverwaltung) hindurch, dann weiter über den Klosterplatz hinweg bis zur Zeitstele ‚ecclesia et mundus' am Friedhofseingang erlaubt. Das Künstlerehepaar Hannah und Toni Stegmayer hat die Rotter Achse um Zeitenschwellen ergänzt, mit denen die Kirchen- und Ortsgeschichte Rotts symbolhaft dargestellt wird.

 

Säkularisationsweg

Wie eng die Entwicklung des weltlichen Ortes Rott mit seinem Kloster verbunden ist, zeigt ein Ausstellungsweg im Vorgarten des Gemeindehauses auf dem ehemaligem Klostergelände mit neun Informationstafeln, die an die Säkularisation vor 200 Jahren erinnern. Die beschriftete Bildtafeln schildern die Situation des Klosters zu dieser Zeit und beschreiben den Verlauf und die Auswirkungen der Säkularisation auf das Kloster, den Ort und seine Bewohner.

 

Strauß-Gruft

Der am 03. Oktober 1988 verstorbene bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß ist in Rott a. Inn begraben. Er wurde in der Familiengruft Kaiser/Zwicknagel neben seiner 1984 verstorbenen Gattin Marianne, geb. Zwicknagel, die er 1957 in der Rotter Klosterkirche heiratete, beigesetzt. Die Gruft befindet sich am unteren Eingang zum alten Teil des Rotter Friedhofs. Franz Josef Strauß ist Ehrenbürger der Gemeinde Rott a. Inn. Nach ihm wurde der Weg benannt, der von der Bahnhofstraße zum Klosterhof und weiter zur Gruft führt.

Strauß-Gruft

 

Rotter Forst

Als landesweit bedeutsamer Mischwald- und Feuchtgebietskomplex ist der Rotter Forst (ehemaliger Rotter Klosterwald) mit seinen ca. 16 km² as größte Waldgebiet im Landkreis Rosenheim vor den Alpen. Die Eiszeit hinterließ hier ein Mosaik von Standorten, die heute eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen bieten – ein Segen für Natur und Mensch und viele selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Seltenheitswert haben u.a. die Schwarzerlenbestände, Brutgebiete der hier noch häufigen Waldschnepfe. Etwa 1100 ha des Rotter Forstes sind Staatswald, davon ca. 300 ha Moorgebiete, mit noch ca. 20 ha Offenhochmoor. Zum Verweilen lädt besonders der Entenweiher ein.

Rotter Forst

 

Confiserie Dengel-Schokoladenfabrik

Zainach 15, 83543 Rott am Inn, Deutschland

Telefon: +49 8039 9015060 www.confiserie-dengel.de

info@confiserie-dengel.de

In der Schokoladenwelt, einer ganzjährig geöffnete 300 m² große Schokoladenausstellung, können Sie bestaunen, was alles aus Schokolade möglich ist. Sie lernen die Schokoladengeschichte kennen und erfahren alles über die Verarbeitung des Rohproduktes (von der Kakaobohne bis zur Schokoladentafel).

Im Besucherpark erwartet die Kleinen und Größeren ein toller Erlebnisspielplatz mit einer Albatros-Schaukel, Kletterturm, große Trampolinanlage, Wassernebelanlage, Dreiräder, Roller, großes Schachspiel, Basketballkorb, Badmintonnetz und vieles mehr. Während die Kinder sich auf dem Spielplatz austoben, können die Eltern sich im hauseigenen Café bei verschiedenen Kaffee- Spezialitäten und einmaligen Kuchen- und Tortenauswahl gemütlich machen. Und wenn es noch süßer sein soll, dann lassen Sie sich von der riesigen Auswahl an edlen Pralinen und feinen Schokoladenkreationen frisch aus der Produktion im Genießerladen nebenan verzaubern.

 

Eintrittspreis Besucherpark

Erwachsene ohne Kinder: kostenlos

Erwachsene mit Kinder ab 2 Jahre je 2,50 €

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