76.

04.08.2016

Jesus Sirach 2,1-18

Vertrauen und Treue gegen Gott

1 Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfung gefasst!

2 Sei tapfer und stark, zur Zeit der Heimsuchung überstürze nichts!

3 Hänge am Herrn und weiche nicht ab, damit du am Ende erhöht wirst.

4 Nimm alles an, was über dich kommen mag, halt aus in vielfacher Bedrängnis!

5 Denn im Feuer wird das Gold geprüft und jeder, der Gott gefällt, im Schmelzofen der Bedrängnis.

6 Vertrau auf Gott, er wird dir helfen, hoffe auf ihn, er wird deine Wege ebnen.

7 Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf sein Erbarmen, weicht nicht ab, damit ihr nicht zu Fall kommt.

8 Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf ihn und er wird euch den Lohn nicht vorenthalten.

9 Ihr, die ihr den Herrn fürchtet, hofft auf Heil, auf immer währende Freude und auf Erbarmen!

10 Schaut auf die früheren Generationen und seht: Wer hat auf den Herrn vertraut und ist dabei zuschanden geworden? Wer hoffte auf ihn und wurde verlassen? Wer rief ihn an und er erhörte ihn nicht?

11 Denn gnädig und barmherzig ist der Herr; er vergibt die Sünden und hilft zur Zeit der Not.

12 Weh den mutlosen Herzen und den schlaffen Händen, dem Menschen, der auf zweierlei Wegen geht.

13 Weh dem schlaffen Herzen, weil es nicht glaubt; darum wird es keinen Schutz haben.

14 Weh euch, die ihr die Hoffnung verloren habt. Was werdet ihr tun, wenn euch der Herr zur Rechenschaft zieht?

15 Wer den Herrn fürchtet, ist nicht ungehorsam gegen sein Wort, wer ihn liebt, hält seine Wege ein.

16 Wer den Herrn fürchtet, sucht ihm zu gefallen, wer ihn liebt, ist erfüllt von seinem Gesetz.

17 Wer den Herrn fürchtet, macht sein Herz bereit und demütigt sich vor ihm.

18 Besser ist es, in die Hände des Herrn zu fallen als in die Hände der Menschen. Denn wie seine Größe, so ist sein Erbarmen, und wie sein Name, so sind auch seine Werke.

 

 

 

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